Gebet - Atem der Seele

Gebet ist das Gespräch des Menschen mit Gott / Es ist die geheimnisvollste und intimste Verbindung zwischen uns Menschen und dem schöpferischen Universum

Buchcover: Gebet - Atem der Seele
(lifePR) ( Polling, )
Im Sufismus, wie auf jedem anderen mystischen Weg, steht das Gebet mit seinen verschiedenen Aspekten im Mittelpunkt der spirituellen Entwicklung. Sowohl für die Sufis aller Zeiten und Länder als auch für Hazrat Inayat Khan war die Zwiesprache mit Gott von allergrößter Bedeutung. Aus der Tiefe seines Herzens schrieb er zum einen Gebete, die das tägliche Leben begleiten. Und er lehrte, dass unsere Gebetserfahrung sich gemäß unserer Gotteserkenntnis ständig verändert und entwickelt.

Das Buch kann uns mit den hier vorgestellten interreligiösen Gebeten täglich begleiten und lässt uns vor allem etwas vom Geheimnis der mystischen Beziehung zu Gott in unserem Innern erahnen.

Im vorliegenden Buch werden Aspekte, Formen und Stufen des Gebets dargestellt, vom Beginn der Verständigung mit Gott bis hin zur Kommunion in der Gegenwart Gottes. Die enthaltenen Gebete in englischer Originalsprache und in der deutschen Übersetzung können – vor allem in der Originalsprache gesprochen – den Geist und Segen von Inayat Khan vermitteln. Jedes Wort eines Gebets ist dabei ein lebendiges Wort, wenn es aus einem lebendigen Herzen gebetet wird. Es sind interreligiöse Gebete für die verschiedensten Situationen im Leben.

Eine Triade stellen dabei die Gebete Saum, Salat und Khatum dar. Inayat Khan setzte sie mit der Dreiheit der Hindus (Trimurti) in Bezug. Brahma – die Schöpfung, Vishnu – der Erhalter, und Shiva – der Beender. Mit anderen Worten: Saum verdeutlicht das grundsätzliche Wesen der göttlichen Botschaft. Salat zeigt die Kommunikation mit Gott in Gestalt der verschiedenen Meister, Heiligen und Propheten der jeweiligen Religionen – die Wahrheit in allen ihren Wesen und Formen. Kathum vergegenwärtigt schließlich die Erfüllung der Botschaft. Die drei Gebete sind als 3 Stationen zu betrachten und waren für Morgens, Mittags und Abends gedacht.

In dieser Neuauflage verwendeten wir, wo es möglich war, eine gendergerechte Sprache. So haben wir Gott in der Regel nicht einfach nur mit der grammatisch üblichen männlichen Form bezeichnet, sondern auch mit der weiblichen Form, wie z.B. Er, Sie ... Wir hoffen, dass dies der Lesbarkeit dennoch entgegenkommt.

Mystische Texte: neue Taschenbuchreihe
Mystik, verstanden als Weg zur Erfahrung und Erkenntnis Gottes und der transzendenten Wirklichkeit im Sinne einer vollständigen Bewusstwerdung, ist letztlich die Essenz und Grundlage aller Weisheit und der Kern sämtlicher Religionen.

Mystiker streben die unmittelbare Erkenntnis der Wirklichkeit an, eine Erkenntnis, die nicht durch äußere Objekte oder Dogmen verfälscht wird. Sie wurden oft verkürzt als Wahrsager, Hellsichtige, Visionäre oder gar als weltabgewandte Träumer bezeichnet.

Jedoch sollen „wahre Mystikerinnen und Mystiker“ nach Sicht des Religionsgelehrten und Sufi-Mystikers Hazrat Inayat Khan „inspirierte Künstler, wunderbare Wissenschaftlerinnen oder einflussreiche Politiker sein. Sie sollten genauso qualifiziert im Geschäftsleben, in der Industrie, im sozialen und politischen Leben sein wie materiell ausgerichtete Menschen.“

Gerade in unserer heutigen Zeit, wo eine Besinnung auf den Urgrund unseres Menschseins nötiger scheint denn je, wollen wir mit der Reihe „Mystische Texte“ Impulse geben für eine tiefere und umfassendere Sichtweise auf das Leben. Jenseits religiöser Dogmen geben sie einen kleinen „Vorgeschmack“ auf weitere tiefgründige Weisheitsschriften des Verlags.

Über den Autor
Hazrat Inayat Khan ist der Begründer der internationalen Sufi-Bewegung und des internationalen Sufi-Ordens. 1882 in Baroda an der West-Küste Indiens geboren, wurde der Sufi-Mystiker in seiner Heimat als Virtuose der klassischen indischen Musik verehrt. Schon in jungen Jahren wurde dem Sänger und Vina-Spieler der Titel „Tansen“ – bedeutendster Musiker Indiens – verliehen. Sein geistiger Lehrer war Kwaja Abu Hashim Madani. Dieser gab ihm den Auftrag: „Ziehe hinaus in die Welt und bringe den Osten und den Westen mit Deiner Musik in Einklang“.

Hazrat Inayat Khan lebte und lehrte ab 1910 in den Vereinigten Staaten und Europa. Seine Kenntnis der durch Musik bewegten Seele war es, die ihm Meisterschaft im „Stimmen menschlicher Seelen“ verlieh. Er brachte uns Europäern damit das tiefe, alte indische Wissen des Vedanta nahe. Die Lehre, die er in den Westen brachte, ist die „Botschaft von Liebe, Harmonie und Schönheit“.

Seine Kenntnis der durch Musik bewegten Seele war es, die ihm Meisterschaft im Stimmen menschlicher Seelen verlieh und diese zu einer Bruderschaft verband. 1926 ging er zurück nach Indien, und 1927 kehrte er in seine geistige Heimat zurück.

Mystische Texte: Taschenbuchreihe Band 2
Gebet - Atem der Seele | Verlag Heilbronn 2020 | 109 Seiten | ISBN 978-3-936246-42-1 | € 12,80
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