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Pressemitteilung Box-ID: 920864

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Großes Theater in den Thüringer Städten – Spielzeit 2022/2023

Frisch inszeniert und schon auf der Bühne

(lifePR) (Weimar, )
Oper, Operette, Konzerte und Gastspiele – auf den Bühnen der Thüringer Theaterlandschaft herrscht auch in der neuen Spielzeit reges Treiben. Zuschauer können sich wie immer auf hochspannende Inszenierungen und vielbeachtete Uraufführungen freuen. Neben altbewährten Klassikern und großen Dramen werden zahlreiche zeitgenössische Bühnenstücke präsentiert, nicht selten mit Bezug zu aktuell brisanten Themen. Zu den Aufführungsorten zählen prunkvolle Theater- und Konzertsäle ehemaliger herzoglicher Residenzen – ein kulturelles Erbe, welches die Thüringer Städte unter anderem so besonders macht.

Von Bellini bis Dürrenmatt: Riskante Träume und viel Leidenschaft in Weimar

„Riskante Träume“ – unter diesem vielversprechenden und gleichzeitig Neugierde erweckenden Titel bringt das Deutsche Nationaltheater Weimar insgesamt 16 Neuinszenierungen und Wiederaufnahmen aus der zurückliegenden Spielzeit auf die Bühne. Große Namen, streitbares Theater und viel Leidenschaft werden geboten: das Musikdrama „Samson“ feierte bereits Premiere, „Aida“ läuft äußerst erfolgreich, „Cabaret“ unterhält nach allen Regeln der Kunst, „A Clock Work Orange“ mit der Musik von Rammstein ist ein Kassenschlager und wurde wieder ins Repertoire aufgenommen. Weniger bekannt ist wohl „Der goldene Hahn“ von Rimsky-Korsakow, die Oper feiert Anfang November Premiere (5.11.). Im Schauspiel wird mit „Der Besuch der alten Dame“ die beliebte tragische Komödie von Friedrich Dürrenmatt neu inszeniert. Das Bühnenstück entstand 1956 vor dem Hintergrund des beginnenden Wirtschaftswachstums nach dem Zweiten Weltkrieg. „Über 60 Jahre später basiert unser Wohlstand auf Schulden, auf Kosten des globalen Südens und des Ökosystems. Dies wirkt wie eine radikale Zuspitzung des Dramas“, schreibt dazu das DNT Weimar. Außerdem auf dem Spielplan: die gefeierte Bühnenfassung von Thomas Manns „Die Buddenbrooks“ sowie „Der Meister und Margarita“. Mit letztgenannter Inszenierung stellt sich Luise Voigt erstmals als Regisseurin am Deutschen Nationaltheater und Staatskapelle Weimar vor. Neben ihrer Regietätigkeit ist Voigt als Autorin, Medienkünstlerin und Hörspielmacherin bekannt, wofür sie bereits mehrfach Auszeichnungen erhielt. Nach einem überaus bunten wie themenreichen Theaterherbst geht es mit „A Christmas Carol“ nach Charles Dickens und dem Bühnenstück „Das Kalte Herz“ nach dem Märchen von Wilhelm Hauff gefühlvoll in die Adventszeit – ein (Vor-)Weihnachtsspaß für die ganze Familie.

Die Inszenierungen der neuen Spielzeit nehmen mitunter Bezug auf aktuelle Krisen, beispielsweise in "Die Nibelungen" (Premiere: 11.2.). In dem Stück gebe es "einen großen Traum von Brunhild, der mit der Weltherrschaft zu tun hat und dann nicht zustande kommt", so Generalintendant Hasko Weber. Abgeschlossen wird die Spielzeit 2022/23 traditionell mit einer Open-Air-Konzertnacht im Weimarhallenpark: "Frank Sinatras Greatest Hits" werden dann von der Seebühne erklingen.

Erfurt goes Hellas: Große Klassiker und wiederentdeckte Raritäten

Für das neue Programm der Saison 2022/23 präsentiert Guy Montavon mit seinem Team ein vielfältiges Spektrum an großen Klassikern und Stücken abseits des gängigen Repertoires. Verbindender Faden ist Griechenland: der Ursprungsort der Demokratie, die Wiege der abendländischen Kultur. Es ist eine Spielzeit über Hybris und Gier der Menschen, düstere Staatspolitik, schwere moralisch-ethische Konflikte, die Tod und Verderben bringen. Die Saison im Musiktheater eröffnet mit Richard Strauss` „Elektra“. Mit diesem monumentalen Meisterwerk des Fin de Siècle ist der neue Generalmusikdirektor Alexander Prior erstmals als Operndirigent in Erfurt zu erleben. Überdies gibt es ein Wiedersehen mit Giancarlo Del Monaco, der vor allem für seine umjubelte Regiearbeit „Hänsel und Gretel“ für Erwachsene in Erfurt in Erinnerung geblieben ist. Anfang November bringt Ulrich Peters seine Interpretation von Jacques Offenbachs Operette „Die schöne Helena“ auf die Bühne. Das Kalenderjahr schließt mit der Uraufführung von Nestor Taylors „Eleni“. Eine oratorienhafte Oper, die die Geschichte einer Mutter erzählt, die während des Griechischen Bürgerkrieg der 1940er Jahre ihr Leben aufs Spiel setzt. Ein weiterer Ausschnitt aus der wechselhaften griechischen Geschichte ist in der Rossini-Oper „Die Belagerung von Korinth“ zu erleben, die sich mit der Auseinandersetzung zwischen Griechen und Türken befasst. Shakespeares „Komödie der Irrungen“ ist im März als übermütig swingendes Musical zu erleben: In „The Boys from Syracuse“ taumeln die Protagonisten von einer bizarren Situation in die nächste. Für Liebhaber des Balletts steht im März „Zorbas“ von Mikis Theodorakis auf dem Spielplan. Seine inszenatorischen Vorstellungen von Christoph Willibald Glucks Telemaco realisiert Thomas Thieme im April. „Orestes“ von Felix Weingartner beschließt die Musiktheaterspielzeit im Großen Haus. Drei Premieren wird der neue Generalmusikdirektor Alexander Prior dirigieren, der auch ein vielfältiges Konzertprogramm vorbereitet hat. Weitere spannende Programmpunkte wie die Kammeroper „Pleasure“, John Cages „Europera 5“ oder der szenische Liederzyklus von Christian Jost „Dichterliebe“ sind in der STUDIO.BOX zu erleben. Im Jungen Theater bietet der Spielplan ein buntes und vielfältiges Angebot für Groß und Klein, das von „Pünktchen und Anton“ nach Erich Kästner bis hin zum Poetry Slam Konzert reicht.

Monumentale Neuinszenierungen und Experimentelles: Theater Altenburg Gera

Mit großem Tamtam startet das Theater Altenburg Gera in die neue Spielzeit: Insgesamt 20 Neuinszenierungen, sieben Uraufführungen, Konzerte unterschiedlichster Formate für alle Altersgruppen und lange erwartete Wiederaufnahmen großbesetzter Stücke wie „Die Passagierin“ von Mieczysław Weinberg, „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach sowie des Balletts „Giselle“ von Adolphe Adam stehen dabei im Zentrum des Bühnengeschehens. „Mit der neuen Spielzeit hoffen wir nun, in den Regelbetrieb zurückzukehren und unserem Publikum ohne Zugangsbeschränkungen und bei vollem Zuschauerraum wieder Musiktheater, Schauspiel, Ballett, Puppentheater und Konzerte in großem Format und mit inhaltlicher Vielfalt präsentieren zu können“, so Generalintendant Kay Kuntze. Insgesamt hat das Fünf-Sparten-Theater 18 Premieren in Altenburg und 20 Premieren in Gera geplant. Mit Gottfried von Einems Durchbruchserfolg von 1947 „Dantons Tod“ eröffnet das Theater den Musiktheaterspielplan. Auch wenn diese monumentale Revolutions-Oper nur noch selten auf den Bühnen zu erleben ist, hat sie nichts von ihrer Wirkung und Aktualität eingebüßt. Zur Weihnachtszeit kommt Humperdincks Märchenoper „Hänsel und Gretel“ als Neuinszenierung zurück in den Spielplan. Ein Höhepunkt verspricht das an beiden Theaterstandorten zu erlebende Musical „Anything Goes“ von Cole Porter zu werden. Anlässlich des Gedenkjahres zu Ehren von Heinrich Schütz (350. Todestag) und Heinrich Posthumus Reuß (450. Geburtsjahr) gibt es zudem eine Kooperation mit dem Staatstheater Kassel und dem Heinrich-Schütz-Musikfest: Die Stückentwicklung „Fleisch & Geist“ mit der renommierten Performance-Gruppe Nico an the Navigators. Das Schauspiel widmet sich in der kommenden Spielzeit der Frage: Welche größeren Auswirkungen hat mein persönliches Agieren auf meine Um- und Nachwelt? Diese Thematik gipfelt in die transmedialen Theaterexperimente „√My Eposode I: Willkommen in Mytopia“, welche in Kooperation mit SmartCITY Gera entsteht. Hier wird das Publikum selbst Teil der Geschichte und kann durch seine Entscheidungen den Fortgang der Handlung mitbestimmen. Neuinszenierungen des Schauspiels an den großen Spielstätten sind „Stützen der Gesellschaft“ von Henrik Ibsen, „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ von Heinrich Böll und „Viel Lärm um Nichts“ von William Shakespeare. Als Kinderstücke zur Weihnachtszeit werden die Märchenklassiker „Das tapfere Schneiderlein“ in Gera und „Rumpelstilzchen“ in Altenburg gezeigt. Das Thüringer Staatsballett präsentiert den Klassiker „Coppélia“ in einer Neudeutung von Silvana Schröder. Die Konzertsaison 2022/23 ist geprägt durch einen Kanon von sinfonischen Werken, die identitätsstiftend für unseren Kulturkreis sind: Von Schütz und Bach (in Adaptionen des 20. und 21. Jahrhunderts) über Haydn, Mozart, Schumann, Brahms, Dvořák und Schostakowitsch bis zu Bernstein. Aufgrund der anhaltenden, umfangreichen Sanierungsarbeiten der „kleinen Semperoper“ in Altenburg – dem ehemaligen Herzoglichen Hoftheater – ist weiterhin kein Spielbetrieb im Theater Altenburg möglich. Als Ersatzspielstätte dient seit Mai 2019 das Theaterzelt auf dem großen Festplatz in Altenburg.

Bringen das Publikum zum Schwelgen: Theater Nordhausen und Sondershausen

Als Fünf-Sparten-Theater bringt die Theater Nordhausen/ Loh-Orchester Sondershausen GmbH mehrere Musiktheater- und Ballettproduktionen sowie Konzertprogramme auf die Bühne. Ein umfangreiches Schauspielangebot wird vom Kooperationspartner Theater Rudolstadt vorgehalten. Mit der Operngala ziehen zum Spielzeitbeginn „Liebe, Lust und Leiden“ in die St.-Blasii-Kirche, die auch für das Musical „Jedermann“ Heimstadt sein wird. Matthias Kitters Inszenierung von Mozarts Oper „Cosí fan tutte“, die bei den Thüringer Schossfestspielen Sondershausen im Sommer 2022 das Publikum begeisterte, ist ab Ende Oktober in Rudolstadt zu Gast. Gastregisseurin Saskia Kuhlmann wird mit Franz Lehárs „Die Lustige Witwe“ das Publikum zum Schwelgen bringen, während der neue Operndirektor Benjamin Prins mit seiner Interpretation von Mozarts „Don Giovanni“ überrascht. Das Musical „Jane Eyre“ – Publikumsliebling der Spielzeit 2021/22 – wird ab Februar 2023 als Wiederaufnahme zu sehen sein. Freuen können sich die Zuschauer auch auf Ivan Alboresis Inszenierung des Klassikers „Der Kleine Horrorladen“, der Ende März 2023 Premiere feiert. Marian Kalus, Preisträger des Nordhäuser Theaterpreises 2022, führt ab April in einer halbszenischen Inszenierung durch Bizets Oper „Die Perlenfischer“. Faszinierende Tanzmomente gibt es in der neuen Saison mit dem Ballett TN LOS! – ob im Herbst mit der Ballettinszenierung „Ein Deutsches Requiem“, wo die Tänzerinnen und Tänzer in der Choreografie von Ivan Alboresi die hochemotionale Musik von Brahms mit starken Bildern interpretieren, oder ab Februar mit Strawinskys „Der Feuervogel“, gepaart mit „Humpback Runner“, der Choreografie eines der erfolgreichsten zeitgenössischen Choreografen: Jiří Pokorný. Generalmusikdirektor Pavel Baleff gibt musikalische Raritäten und erfrischend Neues zum Besten – ohne die klassische Literatur aus dem Blick zu verlieren, wobei sein Fokus auf Komponisten wie Schubert, Schumann, Mozart und Tschaikowsky gerichtet ist. Ein umfangreiches Konzertangebot wird in den gewohnten Formaten geboten: von Sinfonie-, Kammer- und Schlosskonzerten und Loh-Konzerten bis hin zu Kissenkonzerten für Kinder. Besondere Höhepunkte: die Filmaufführung mit Live-Konzert der beliebten Verfilmung von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ in der Vorweihnachtszeit sowie die Sonderkonzerte „Symphonic Queen“ und „Beatles in Concert“. Im Sommer 2023 werden vor der märchenhaften Kulisse des Sondershäuser Residenzschlosses wieder die Thüringer Schlossfestspiele Sondershausen zu erleben sein – unter anderem mit dem Musical „Doktor Schiwago“ und der Familienoper „Die Magd als Herrin“.

Uraufführung, Konzertantes und Kultfiguren in Rudolstadt

Er ist einer der vielbeachtesten Romane des Jahres 2021 – und er spielt in Thüringen in unmittelbarer Nähe von Rudolstadt: „Herscht 077669“ von László Krasznahorkai. Der preisgekrönte ungarische Autor lässt darin die fiktive Kleinstadt Kana zum Schauplatz eines Untergangsszenarios werden, eines konsequenten Rachefeldzugs gegen alles Böse, über das einzig die Schönheit von Johann Sebastian Bachs Musik triumphiert. Neben einigen anderen Theatern hatte sich das Theater Rudolstadt um die Uraufführung bemüht. Am 26. November wird dort „Herscht 07769“ als großes Ensemblestück in der Regie von Alejandro Quintana im Theater im Stadthaus seine Premiere feiern. Vorlage für einen weiteren Höhepunkt der Theater-Spielzeit ist kein Roman, sondern eine kultige TV-Serie, um die sich ein regelrechter Hype entfachte. Für seine schnurrigen Kommentare und trockenen Humor bekannt, lockt „Tatortreiniger“ Schotty vor allem ein junges Publikum vor den Fernseher. „Meine Arbeit fängt da an, wo sich andere vor Entsetzen übergeben“, flappst Heiko Schotte gern über seinen Beruf. Als Gebäudereiniger – im Gepäck Schrubber, Schwämme, Seife und Chemiekeulen – betritt er Tatorte und entfernt die traurigen Reste schwerer Verbrechen. Auf welche der insgesamt 31 Folgen sich das Publikum freuen kann, bleibt noch bis zur Premiere am 28. Januar geheim. Nach dem Shakespeare-Klassiker „Romeo und Julia“ wird es beim nächsten Sommertheater vor der Kulisse der Rudolstädter Heidecksburg wieder komödiantisch: „Das Geheimnis der drei Tenöre“ von Ken Ludwig präsentiert sich als heiter-musikalischer Sommertheaterspaß, bei dem die Marotten und Mätzchen des Starbetriebs auf die Schippe genommen werden. Ob opernhafte Eifersuchtsanfälle, kuriose Wendungen oder ein liebevoll-ironischer Blick hinter die Kulissen – vom 16. Juni bis 15. Juli 2022 ist alles dabei. Auch die konzertanten Aufführungen können sich sehen bzw. hören lassen: Während der Weihnachtsfesttage erklingt von den Thüringer Symphonikern das Programm „Weihnachten in Versailles“. Neben feierlichen Klängen höfischer Komponisten, etwa aus der Zeit des französischen Sonnenkönigs, wird das Programm von heiteren Geschichten über das Treiben in und um das Schloss Versailles abgerundet. Am letzten Tag des Jahres geht die Reise in ein Land, dessen glanzvolles musikalisches Erbe durch die Operette unsterblich wurde: in das Königreich Ungarn. Ob Csárdás oder Walzer – die Thüringer Symphoniker unter Generalmusikdirektor Oliver Weder spielen zum Silvesterkonzert in der Stadthalle Bad Blankenburg die „ungarischsten“ Melodien aus den Operetten von Emmerich Kálmán, Paul Abraham und Johann Strauß. Zu „Klangzauber unterm Sternenzelt“ erheben sich im Juli 2023 die jungen Stimmen eines internationalen Sängerensembles für zauberhafte Opern- und Operettenmelodien. Open-Air auf der Rudolstädter Heidecksburg lassen sie zusammen mit den Thüringer Symphonikern schönste Arien und Ensembles bekannter und weniger bekannter Werke erklingen.

Ein Theater mit Stadt – Meiningen

Mit kleinem Augenzwinkern und noch größerer Überzeugung nennt sich Meiningen „ein Theater mit Stadt“ – ist das neoklassizistische Staatstheater doch eines der traditionsreichsten Häuser Europas und gilt als die Wiege des modernen Regietheaters. Der gute Ruf hat nicht nur die Zeiten überdauert, sondern wird regelmäßig neu begründet. Dafür sorgen immer wieder Künstler, die ihre Karriere hier beginnen, wie die Mezzosopranistin Elīna Garanča oder Dirigent Kirill Petrenko eindrucksvoll beweisen. Mit Korngolds „Die tote Stadt“ ist erstmals ein Klassiker des 20. Jahrhunderts im Meininger Traditionshaus zu sehen, der vom Team um Jochen Biganzoli auf seine Tauglichkeit im 21. Jahrhundert befragt und als packender Thriller auf die Bühne gebracht wurde. Brigitte Fassbaender, die nach weltweiter Gesangskarriere eine erfolgreiche Regielaufbahn begann, kommt zum dritten Mal in die Theaterstadt und inszeniert den „Barbier von Sevilla“ (Premiere 21.10.2022). Im Februar 2023 wird die lang erwartete komplette szenische Uraufführung von Bizets großer Oper „Ivan IV“ auf die Bühne gebracht. Hinrich Horstkotte wird dann abermals unter Beweis stellen, dass ihm als Regisseur und Ausstatter beeindruckende Gesamtkunstwerke gelingen. Große Oper verspricht auch die „Salome“ von Richard Strauss, dem ehemaligen Dirigenten der Meininger Hofkapelle – inszeniert von einer der vielversprechendsten jungen Regiseurinnen im Musiktheater – Verena Stoiber. Komplettiert wird der Spielplan mit dem Musical „Der Graf von Monte Christo“, das auch als Silvestervorstellung zu erleben sein wird. Nicht zu vergessen die szenische Produktion von Händels Ausnahmewerk „Messias“.

Mit zwei Uraufführungen wagt sich das Meininger Schauspielensemble an hochaktuelle Fragen unserer Gesellschaft: Christoph Heins jüngster Roman „Guldenberg“ blickt in die Abgründe einer Kleinstadt im Kontext der schwelenden Fragen um die Asylpolitik und die junge Autorin Maria Milisavljević konfrontiert uns in ihrem Stück „Alte Sorgen“ mit den Verwerfungen im heutigen Pflegesystem. Neben zeitgenössischen Stücken sind ebenso große klassische Stoffe ein Schwerpunkt der neuen Spielzeit: Friedrich Schiller ist mit seinem Politthriller „Maria Stuart“ vertreten. Mit William Shakespeares „Was ihr wollt“ erlebt das Publikum die wohl ausgelassenste und zugleich radikalste Komödie des großen Dramatikers und Menschenkenners. Ein Spiel mit Rollenklischees, ein lustvoller Beitrag zur Gender-Debatte und eine augenzwinkernde Reflexion über toxische Männlichkeit. Die Konzertsaison der Meininger Hofkapelle steht unter dem Motto „Begegnungen“ – mit vertrauten Komponisten und Werken, die lange nicht in Meiningen erklangen. Internationale SolistInnen bereichern die Konzerte ebenso wie Mitglieder des Theaters. Komplettiert wird die neue Spielzeit mit Ballett: unter anderem mit „Giselle“ von Adolphe Adam als Inbegriff des romantischen Balletts und dem Weihnachtsklassiker „Der Nussknacker“. Zum kommenden Sommerfest im Englischen Garten wird es wieder Tanz, Musik auf verschiedenen Bühnen und ganz viel Theater geben. Last but not least: Neue Perspektiven auf den Landkreis Schmalkalden-Meiningen eröffnet das Aufeinandertreffen von Sport und Kultur unter dem Titel „DIE SCHANZE ROCKT“. Skisprung, Sommer und Konzert – eine nur scheinbar gewagte Kombination, die in Oberhof auf der Schanze im Kanzlersgrund zur Aufführung kommt (30.6. & 1.7.23).

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Thüringer Städte

Verein "Städtetourismus in Thüringen" e.V.

Im Verein "Städtetourismus in Thüringen" e.V. engagieren sich seit 1994 19 Thüringer Kultur und Residenzstädte für die touristische Entwicklung und Vermarktung der Mitgliedsstädte sowie die Förderung des Städtetourismus im Freistaat Thüringen. Bündelung der Kräfte, um im nationalen und internationalen Tourismuswettbewerb wahrgenommen zu werden, den Bekanntheitsgrad und die Gästezahlen zu erhöhen, sind die erklärten Ziele des Vereins.

Die Thüringer Städte überraschen mit Ihrer Vielfalt: Erleben Sie prachtvolle Residenzschlösser und Patrizierhäuser, Fachwerkhäuser in verwinkelten Gassen oder Kirchen von der Romanik bis zum Jugendstil. Entdecken Sie eine unvergleichlich dichte Kulturlandschaft im Herzen Deutschlands. Große Persönlichkeiten wie Luther, Bach, Goethe, Schiller, Cranach, Herder und Liszt fanden hier ihre geistige und künstlerische Heimat und prägen die kulturellen Angebote.

Mitgliedsstädte: Altenburg, Apolda, Arnstadt, Bad Langensalza, Eisenach, Erfurt, Gera, Gotha, Ilmenau, Jena, Meiningen, Mühlhausen, Nordhausen, Rudolstadt, Saalfeld, Schmalkalden, Sondershausen, Suhl und Weimar, allesamt Städte mit einem unverwechselbaren Profil, vielfältig und reich an historischen Sehenswürdigkeiten, sind attraktive Reiseziele und bieten eine Vielfalt der Freizeitgestaltung.

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