Kontakt
QR-Code für die aktuelle URL

Story Box-ID: 1063883

Verband der Privatkrankenanstalten in Bayern e.V. Kreillerstr. 24 81673 München, Deutschland http://www.vpka-bayern.de
Ansprechpartner:in Frau Ulrike Messenzehl 08319607290

VPKA Bayern und Mitgliedseinrichtungen im Austausch mit Wirtschaftsminister Aiwanger

Runder Tisch zur Situation und Zukunft der Rehabilitationsbranche

(lifePR) (München, )
Der Verband der Privatkrankenanstalten in Bayern e.V. (VPKA) war am 10. Juni 2026 im Bayerischen Wirtschaftsministerium zu Gast. VPKA-Hauptgeschäftsführerin Dr. Ann-Kristin Stenger traf sich gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern privat getragener bayerischer Mitgliedseinrichtungen aus dem Bereich der Rehabilitation mit Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger zu einem Runden Tisch. Im Mittelpunkt standen die aktuelle Situation der Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, ihre Bedeutung für die Gesundheitsversorgung und die Frage, wie die Branche unter wachsendem Reform- und Kostendruck zukunftsfähig bleiben kann.

An dem Gespräch nahmen neben Dr. Ann-Kristin Stenger auch Raphael Nguyen (Geschäftsführer Visio Klinik GmbH), Karl Zettl (Geschäftsführer Römerbad Kliniken), Markus Frenzer (Geschäftsführer Nanz medico), Maxi Beyer (Leitung Zentrales Vertriebs- und Vertragsmanagement Johannesbadkliniken) sowie Dr. York Dhein (CEO Vitrea Deutschland) teil. Sie machten deutlich, dass Vorsorge und Rehabilitation ein unverzichtbarer Bestandteil der Gesundheitsversorgung und ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für Bayern sind. Zugleich erläuterten sie die besonderen Rahmenbedingungen der Branche. Dazu zählen unter anderem die monistische Finanzierung, die Rolle privater und DRV-trägereigener Einrichtungen sowie die bestehenden Vergütungs- und Zuweisungsstrukturen.

Ein zentrales Thema war die angespannte wirtschaftliche Lage vieler Einrichtungen, die sich steigenden Anforderungen gegenübersehen, ohne dass die Finanzierung entsprechend Schritt hält. Reformen, neue Rahmenempfehlungen der GKV, Verbindliche Entscheidungen der Deutschen Rentenversicherung und absehbare Sparmaßnahmen im Bereich der Gesetzlichen Krankenversicherung verschärfen den Druck weiter. Der VPKA warb deshalb für gezielte Fördermöglichkeiten, insbesondere für Bau-, Sanierungs- und Instandhaltungszuschüsse sowie KI, um die Investitionsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit der Einrichtungen zu sichern.

Der Verband und die Klinikvertretenden plädierten für mehr unternehmerische Freiheit, weniger starre Dokumentations- und Personalvorgaben und eine stärkere Orientierung an Ergebnisqualität. Gute Versorgung brauche klare Qualitätsziele, aber auch den Spielraum, diese mit modernen Strukturen, digitalen Lösungen und neuen Technologien zu erreichen. Darüber hinaus sprachen sie sich für eine weitere Förderung der Digitalisierung aus, wie sie bereits bei Reha-TI-Projekten umgesetzt wurde.

Aiwanger betonte die Bedeutung Bayerns als starkem Reha-Standort. Auch aus seiner Sicht sollten moderne Technologien, Automatisierung und Künstliche Intelligenz stärker genutzt werden, um Fachkräfte zu entlasten, Abläufe zu verbessern und Qualität zu sichern. Zugleich machte er deutlich, dass Krankenkassen und Rentenversicherung den Einrichtungen mehr Spielräume auch für Zukunftsinvestitionen geben müssten, statt sie durch immer neue Vorgaben zusätzlich einzuengen.

Dr. Ann-Kristin Stenger, Hauptgeschäftsführerin des VPKA Bayern, zieht ein positives Fazit: „Der Austausch mit Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger war offen, konstruktiv und in der Sache sehr wichtig. Als Vertretung der privat getragenen Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen in Bayern konnten wir unserer Position Gehör verschaffen, dass die Einrichtungen verlässliche Rahmenbedingungen, Investitionsmöglichkeiten und weniger Bürokratie brauchen. Wir begrüßen die Vereinbarung, den Dialog zur Zukunft der bayerischen Rehabilitationsbranche fortzusetzen.“

Verband der Privatkrankenanstalten in Bayern e.V.

Der Verband der Privatkrankenanstalten in Bayern e. V. (VPKA) setzt sich als dynamischer und praxisnaher Verband seit mehr als 75 Jahren bayernweit für die inhaltlichen Belange der privaten Akut- und Rehakliniken ein. Er vertritt als größter Landesverband rund 175 Einrichtungen mit knapp 29.000 Betten/Plätzen. Sein Ziel ist eine qualitativ hochwertige, innovative und wirtschaftliche Patientenversorgung in Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken. Neben der Beratung seiner Mitglieder vertritt er die Belange der Privatkrankenanstalten in gesellschaftlichen, sozialpolitischen und tariflichen Angelegenheiten.

Für die oben stehenden Storys, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Titel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Texte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien. Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.
Wichtiger Hinweis:

Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH gestattet.

unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH 2002–2026, Alle Rechte vorbehalten

Für die oben stehenden Storys, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Titel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Texte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien. Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.