Höhere Kosten für Zahnarztbehandlungen - PKV-Verband erwartet Anstieg um 20 Prozent

(lifePR) ( Leipzig, )
Die Einführung der Praxisgebühr vor wenigen Jahren rief bei vielen Patienten Unbehagen hervor. Nun dürfte die Überarbeitung der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) ebenfalls für Verdruss sorgen. Ab 2012 könnten die Honorare der Zahnärzte nach Schätzungen des PKV-Verbandes sogar um bis zu 20 Prozent steigen, wie das Versicherungsportal private-krankenversicherung.de berichtet.

Eine regelrechte Kostenexplosion im Bereich der Zahnarztbehandlungen erscheint nicht ausgeschlossen. Das Bundesministerium für Gesundheit rechnet mit einer Erhöhung der Honorare um etwa sechs Prozent. Der Verband der privaten Krankenversicherung schätzt die Lage jedoch drastischer ein und prognostiziert, dass die Rechnungen auf Grundlage der überarbeiteten GOZ ( http://www.private-krankenversicherung.de/... ) deutlich höher ausfallen werden.

Mit der neuen Gebührenordnung soll laut Bundesregierung das Ziel erreicht werden, wieder ein „moderates Abrechnungsverhalten“ herzustellen. Dabei wird weiterhin nach dem Punktesystem abgerechnet, bei dem jeder Leistung eine Punktzahl zugeordnet ist. Je aufwendiger die Behandlung, desto höher fällt dieser Wert aus. Hinzu kommt ein Steigerungsfaktor, den der Zahnarzt selbst bestimmen kann. Die Regelspanne reicht bis zum 2,3-Fachen des Einfachsatzes.

Von den erhöhten Kosten sind allerdings nicht nur Privatversicherte betroffen, schließlich stellt die Gebührenordnung auch die Grundlage für die Abrechnung von Zahnarztbehandlungen dar, die über die Standardversorgung im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung hinausgehen. Wünscht ein Kassenpatient statt einer Standardfüllung zum Beispiel eine Kompositfüllung, so zahlt er den Differenzbetrag aus der eigenen Tasche.

Weitere Informationen:

http://news.private-krankenversicherung.de/...
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