TÜV SÜD unterstützt Senioren im Straßenverkehr

Auswirkungen der Dauermedikation im Straßenverkehr

(lifePR) ( München, )
Fahrpraxis und langjährige Erfahrung sind die Grundlagen für sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Viele Autofahrer übersehen dabei allerdings oft die Auswirkungen einer Dauermedikation auf ihre Gesundheit. Insbesondere der Einfluss von Schmerzmitteln und die regelmäßige Einnahme von Arzneien bei schweren Krankheiten beeinflussen das Reaktions- und Sehvermögen. Um wirklich sicher unterwegs zu sein, rät Jürgen Brenner-Hartmann, Fachleiter Verkehrspsychologie und Verkehrsmedizin bei TÜV SÜD, besonders älteren Verkehrsteilnehmern, einen Fitness-Check zu absolvieren.

Im Alltag vieler Senioren stellt das Auto eine große Hilfe und Erleichterung dar. Gerade wer im öffentlichen Nahverkehr schlecht angebunden ist, für den ist der eigene Pkw das Mittel für ein selbstbestimmtes Leben. Wer regelmäßig Medikamente einnehmen muss, sollte sich den Beipackzettel genau durchlesen und überprüfen, ob die Fahrtüchtigkeit wirklich stets gewährleistet ist. Dies betrifft ebenfalls Menschen, die sich nach einer schweren Erkrankung in der Rehabilitation befinden. "Um sich und andere Menschen im Straßenverkehr nicht zu gefährden, sollte jeder Eigenverantwortung übernehmen und bei Unsicherheit lieber einen Fitness-Check absolvieren", rät Jürgen Brenner-Hartmann. Um sich verantwortlich verhalten zu können, helfen die Experten, die eigene Fahrtüchtigkeit realistisch einzuschätzen. Hier lassen sich beispielsweise Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit sowie die eigene Belastbarkeit testen. Im Anschluss gibt ein TÜV SÜD-Sachverständiger eine Einschätzung zur Eignung am Steuer ab.

Bei verschiedenen Krankheiten, wie zum Beispiel nach einem ausgeheilten Schlaganfall, ist es in jedem Fall ratsam, die Fahreignung rechtswirksam zu klären. Eine Verkehrsteilnahme im fahrunsicheren Zustand kann schnell zu erheblichen rechtlichen Konsequenzen führen.

Zudem sollte jeder Mensch, der merkt, dass die Beweglichkeit nachlässt, überprüfen, ob das eigene Auto noch zu ihm passt. Der Schulterblick fällt schwerer im Alter. Aus diesem Grund ist eine gute Rundumsicht sehr wichtig. Dazu müssen die Rückspiegel richtig eingestellt und die geeignete Sitzposition gefunden werden. Die Technik schreitet immer weiter voran und bietet auch viele Alltagshilfen wie Einparkassistenten oder Navigationssysteme mit Sprechfunktion. Wenn das Budget einen Neukauf nicht zulässt, so kann über eine Aufrüstung des in die Jahre gekommenen Pkws nachgedacht werden.

Zudem sollten die eigenen Kräfte nicht überschätzt werden. Gerade bei weiter entfernten Reisezielen ist eine gute Planung mit vielen Pausen unabdingbar. Senioren und Patienten mit Dauermedikation ermüden schneller und können sich weniger lang konzentrieren. Das Risiko eines Unfalls lässt sich durch kurze Pausen nach zwei Stunden, und längere nach vier Stunden, minimieren.

Die Medikamenteneinstellung bedarf z.B. bei Diabetikern einer regelmäßigen Überprüfung. Der Diabetikerausweis sollte mit einer Notration Traubenzucker immer mitgeführt werden. Für ältere Menschen bietet TÜV SÜD einen Senioren-Fitness-Check an, der speziell für altersbedingte Einschränkungen entwickelt wurde. Hier setzt die Eigenverantwortung jedes Verkehrsteilnehmers ein, um auch weiterhin sicher im Straßenverkehr unterwegs zu sein.

Weitere Infos gibt es unter www.tuev-sued.de/.... Dort können Interessenten mit einem Reaktionsspiel vorab einen ersten Eindruck von ihrem Leistungsstand erhalten.

Weitere Informationen rund ums Thema Verkehrssicherheit gibt es unter www.tuev-sued.de/mpu.
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