TÜV SÜD Umfrage: Das Maximum an Exotik ist Wild

Exotisches Fleisch in Deutschland

TÜV SÜD Umfrage: Das Maximum an Exotik ist Wild (lifePR) ( München, )
Fleisch von Schwein, Rind und Geflügel stehen in der Grillsaison Deutschlands ganz oben: Hierzulande wird traditionell gern und oft Fleisch gegessen. Das Angebot hat sich hingegen sehr gewandelt. Fleisch der Extraklasse und exotische Fleischsorten verstärken heute mehr denn je das Angebot für Fleischfreunde. Die aktuelle Umfrage von TÜV SÜD zeigt, wie probierfreudig Verbraucher sind, wenn es um Exotisches von Känguru, Strauß und Schlange geht.

Im Online-Handel oder Spezialitätenrestaurant werden exotische Fleischsorten zunehmend angeboten. Zum Beispiel mehren sich die Anbieter von Gourmetfleisch (z.B. Kobe-Fleisch) oder Fleisch von Tierarten, die in Europa kaum zu finden sind: Wer Fleisch von Wagyu, Bison, Känguru oder Zebra essen will, findet heutzutage auch in Deutschland ein Angebot. Für die Händler und Gastronomen ist exotisches Fleisch ein Weg, den Preisverfall in der Standardkategorie von Rind- und Schweinefleisch auszugleichen. Aber wie offen sind die Verbraucher für diese Produktsparte? TÜV SÜD hat nachgefragt.

Das Ergebnis: Es ergibt sich klar, dass die traditionellen Wildfleischsorten wie Hirsch, Rehfleisch mit 33 % und Wildschwein mit 27 % an der Spitze der Beliebtheit stehen. Mehr Exotik auf dem Teller trifft auf deutlich weniger Probierfreudigkeit in den Haushalten: Nur wenig Verbraucher haben schon mal geschmackliche Erfahrungen mit Straußenfleisch, Känguru, Bison, Elch und Schlange gemacht.

Für den in der Befragung bevorzugten Wildfleischmarkt gibt es in Deutschland eine Reihe von Qualitätsvorschriften, die die Versorgung des Verbrauchers mit einwandfreiem Wildfleisch sicherstellen sollen. Wer beispielsweise Wildbret ohne amtliche Untersuchung in den Handel bringt, macht sich in Deutschland strafbar. Das Fleisch darf nur vermarktet werden, wenn seine Strahlenbelastung unter 600 Becquerel/kg liegt, was heute in der Regel der Fall ist. Entscheidend für den Kauf von Wild ist die Kenntnis der Herkunft. Wer selbst keine persönlichen Kontakte zu Revierinhabern oder Jägern hat, fragt möglichst genau beim Metzger seines Vertrauens nach Qualitäts- und Herkunftsinformationen.

Zusätzlich wird in den letzten Jahren vermehrt Fleisch von Gehegewild angeboten, das aus der landwirtschaftlichen Wildhaltung regionaler Wildgehege stammt. Die überwiegend vom Dam- und Rotwild stammenden Wildbret-Produkte werden von ca. September bis Dezember zumeist direkt vermarktet.

Für die frühen Grillpartys im Jahr fällt Wildbret in der Regel weg. Denn dann haben die Tiere gesetzliche Schonzeit. Wer trotzdem – auch früh im Jahr – nicht auf Wild verzichten will, friert frisches Wildbret rechtzeitig ein und hat es dann ganzjährig zur Verfügung.

Weitere Informationen rund um das Thema Lebensmittelsicherheit gibt es unter: www.tuev-sued.de/sichere-lebensmittel.
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