TÜV SÜD-Road Show informiert über neue ATEX-Richtlinie

Vier Veranstaltungen Anfang Mai

Der QR-Code zur Veranstaltungs-Website von TÜV SÜD
(lifePR) ( München, )
Ab dem 20. April 2016 dürfen nur noch Geräte und Schutzsysteme zur bestimmungs-gemäßen Verwendung in explosionsgefährdeten Bereichen unter der neuen ATEX-Richtlinie 2014/34/EU mit EU-Konformitätserklärung in Verkehr gebracht werden. Alle von Benannten Stellen ausgestellten Zertifikate nach der bisherigen Richtlinie 94/9/EG bleiben weiterhin gültig. TÜV SÜD informiert über die Inhalte und Stolpersteine der neuen Richtlinie in vier Veranstaltungen am 4. Mai in München, am 5. Mai in Hamburg, am 6. Mai in Stuttgart und am 7. Mai 2015 in Frankfurt a.M. Infos und Anmeldung unter www.tuev-sued.de/ATEX-Roadshow oder über den QR-Code.

Die Richtlinien-Änderung betrifft alle Hersteller in der EU wie auch Importeure oder jene Personen, die für das Inverkehrbringen eines Produkts auf dem gemeinsamen Europäischen Markt verantwortlich sind. TÜV SÜD-Experte Sebastian Willer weiß: "In fast allen Branchen, vor allem in der Petrochemie, Chemieindustrie und in der Pharmazeutischen Industrie werden heute Geräte, Maschinen und Komponenten eingesetzt, die in explosionsfähiger Atmosphäre arbeiten." Von der ATEX-Richtlinie betroffen sind zahlreiche industrielle Maschinen, Betriebsmittel, Vorrichtungen, Steuerungs- und Ausrüstungsteile sowie die entsprechenden Schutzsysteme und Komponenten für den sicheren Betrieb von Geräten und Schutzsystemen.

Frühzeitige Information für einen konformen Marktzugang

Geräte, die unter die ATEX-Richtlinie fallen, müssen von vornherein so konzipiert und beschaffen sein, dass die Entzündung explosionsfähiger Atmosphäre verhindert oder deren Auswirkung auf ein ausreichend sicheres Maß vermindert wird. "Hersteller sollten sich frühzeitig informieren, um ihre Produkte auch im nächsten Jahr konform in Verkehr zu bringen", appelliert Willer. Zudem ändert sich die Normenlage für den nicht elektrischen Explosionsschutz. Bei den Veranstaltungen stellen TÜV SÜD-Experten auch die neue Normenreihe ISO 80079-36 /-37 vor: Die jetzige Normenreihe EN 13463-x für nicht-elektrische Geräte in explosionsgefährdeten Bereichen wird von der ISO adaptiert.

Somit können Geräte, Maschinen und Baugruppen innerhalb der IECEx Mitgliedsstaaten ohne die bisherigen Handelshemmnisse in Verkehr gebracht werden. Außerdem geben die TÜV SÜD-Experten Informationen zur Zulassung von Maschinen in außereuropäische Länder wie z.B. USA, Kanada oder Korea. Weitere Infos auch hier.

Umfassendes Dienstleistungsangebot

TÜV SÜD bietet umfangreiche Dienstleistungen rund um das Thema Explosionsschutz an und verfügt über Labore für Explosionsschutz sowie für elektromagnetische Verträglichkeit (EMV), mechanische und elektrische Sicherheit, Staub und Reinlufttechnik, Umweltsimulation, Highly-Accelerated-Life-Test (HALT)- und Highly-Accelerated-Stress-Screening (HASS)-Prüfungen. Die Experten von TÜV SÜD bieten darüber hinaus Trainings zu dem Thema Baumuster-, Konformitäts- und Einzelprüfungen von Produkten sowie Audits von QM-Systems gemäß der zukünftig geltenden ATEX-Richtlinie 2014/34/EU. Zusätzlich führt TÜV SÜD Risikoanalysen nach EN 1127-1:2011 bzw. Zündgefahrenbewertungen nach EN 13463-1:2009 durch.
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