Im Mittelpunkt stehen Gemälde, die überwiegend aus intuitiven und prozessorientierten Arbeitsweisen entstanden sind. Beide Künstlerinnen lassen sich während des Malens auf das noch Unbekannte ein. Farben, Formen und Strukturen entwickeln sich Schicht für Schicht und führen zu Bildwelten, die nicht im Voraus geplant werden.
Eva Balogh ist diplomierte Grafik-Designerin und leitet in Karlsruhe das „Atelier für Malerei – Die Malschule“. In ihren imaginären Landschaften wird die Leinwand zu inneren Landkarten, die an geologische Formationen, Erosionen und Sedimente erinnern. Die freischaffende Künstlerin Martina Munz beschäftigt sich in ihrer Malerei mit intuitiv entstehenden Bildräumen. Ihre Werke entwickelt sie wie eine archäologische Spurensuche, die neue Zusammenhänge sichtbar macht. In ihrer Ausstellung laden Balogh und Munz dazu ein, in Traumlandschaften einzutauchen, Assoziationen zu entdecken und sich über Kunst und kreative Prozesse auszutauschen.
Die Ausstellung wird am Freitag, 11. September, um 11 Uhr offiziell eröffnet und kann bis 18.30 Uhr besucht werden. Am Samstag und Sonntag ist das Kurhaus von 9 Uhr bis 18.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.