Ein Schauspiel zwischen Freiheit und Verantwortung von Marcel Laskus
In Kooperation mit der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg
Premiere am 25. Oktober 2026 | 17.00 Uhr | KLEINES HAUS
Regie: Bastian Thurner
Bühne: Christian Held
Kostüm: Gesa Gröning
Video: Katharina Kraft
Dramaturgie: Christine Härter
Theaterpädagogik: Simone Glatt
MIT
Tobias D. Weber (Vertrauenslehrer Herr Mayer)
Carl Benzschawel (Gast)(Ardit)
Cengiz Görür (Gast) (Emre)
Arne Kerst (Gast) (Lukas)
Irma Rerikh (Gast) (Katya)
Uraufführung im Theater Heilbronn: „Sie fühlen nichts. Sie fühlen alles.“ bringt Heilbronner Jugendkultur auf die Bühne
Heilbronn, 15. Oktober 2026 – Am Sonntag, den 25. Oktober 2026, feiert das Schauspiel „Sie fühlen nichts. Sie fühlen alles.“ nach der Reportage von Marcel Laskus seine Uraufführung im Kleinen Haus des Theaters Heilbronn. Das Stück, das in enger Kooperation mit der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg entstand, richtet sich an Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene gleichermaßen. Im Zentrum stehen Fragen rund um moderne Männlichkeit, den Umgang mit Erwartungsdruck und die Suche nach dem eigenen Platz in der Gesellschaft.
Heilbronn als Kulisse und Protagonist
Das Besondere an diesem Stück: Die Geschichte wurde speziell für und auf Heilbronn adaptiert. Erzählt wird das Leben der Jugendlichen Ardit, Lukas und Emre. Sie sind in Heilbronn auf der Suche nach einem Rückzugsort – einem Raum, an dem sie einfach sie selbst sein können, frei von den ständigen Blicken und Urteilen der Außenwelt. Als eine unüberlegte Aktion die Zukunft von Ardit zu verbauen droht, gerät das Gefüge aus Freundschaft, toxischen Rollenbildern und sozialem Druck ins Wanken. Das Stück holt die Lebensrealitäten und die Geografie der Stadt direkt auf die Bühne und verleiht einer Gruppe der lokalen Jugend eine Stimme.
Zusammenarbeit für die Bühne: Marcel Laskus und Bastian Thurner
Die Inszenierung basiert auf einer Reportage des Journalisten und Autors Marcel Laskus. Für die Theateradaption arbeitete er eng mit Bastian Thurner, dem Leiter des Jungen Theaters Heilbronn, zusammen, der auch die Regie übernimmt. Die beiden haben die journalistische Vorlage in eine Bühnenfassung übersetzt, die die Zerrissenheit einer Generation zwischen emotionaler Taubheit („Sie fühlen nichts“) und totaler Reizüberflutung („Sie fühlen alles“) thematisiert. Dabei verbinden sich Laskus' journalistische Beobachtungen mit Thurners szenischer Umsetzung.
Hintergrund und Ensemble
Die Produktion setzt auf ein starkes Ensemble. Neben Tobias D. Weber als Vertrauenslehrer Herr Mayer stehen die Gastdarsteller Carl Benzschawel (Ardit), Cengiz Görür (Emre), Arne Kerst (Lukas) und Irma Rerikh (Katya) auf der Bühne des Kleinen Hauses. Das visuelle Konzept stammt von Christian Held (Bühne), Gesa Gröning (Kostüm) und Katharina Kraft (Video).