Mülltrennung und Recycling: So entsorgst du richtig

Beispielfoto: Mülltrennung leicht gemacht. Nur Glas sollte noch nach unterschiedlichen Farben getrennt werden.
(lifePR) ( Hamburg, )
Eins vorweg: Bevor es überhaupt etwas zu entsorgen gibt, sollte man darauf achten Müll zu vermeiden. Zum Beispiel indem man seine Lebensmittel achtsamer einkauft, Leitungswasser trinkt oder auch nicht mehr benötigte Kleidung weitergibt anstatt sie wegzuschmeißen. Für den dennoch anfallenden Müll hat das Hamburger Unternehmen The Local Water Tipps zusammengestellt, die für die richtige Entsorgung und das spätere Recycling hilfreich sind.

1. Gelber Sack: Deckel, Etiketten und Verpackungen voneinander trennen

Generell gilt: Der gelbe Sack dient dem Recycling von Kunststoffen. Verpackungen wie die von Lebensmitteln bestehen in der Regel aus verschiedenen Komponenten. Diese wiederum zumeist aus unterschiedlichen Materialien. Beispielsweise ist der Margarine-Deckel oft aus einem anderen Kunststoff als der dazugehörige Becher. Hier macht es Sinn die Sachen getrennt im gelben Sack zu entsorgen. Das hilft beim Sortieren vor dem Recycling.

2. Buntes Glas ist grünes Glas

Die Sortieranlagen in den Abfallwirtschaftsbetrieben arbeiten also bedeutend effektiver, wenn der Müll vorher richtig getrennt wurde. Besonders beim Glas ist das recht einfach, wird doch hier bei den Altglascontainern lediglich nach den Farben weiß, braun und grün unterschieden. Buntes Glas, z.B. in blau oder gelb, sollte im grünen Container entsorgt werden. Papieretiketten kann man übrigens am Glas kleben lassen. Abfälle, die auf keinen Fall in einen Glascontainer gehören: Keramik, Porzellan, Trinkgläser oder Flachglas wie Spiegel und Fensterscheiben. Wird Altglas sauber getrennt, kann es zu fast 100 Prozent recycelt werden. Hier zahlt sich Mülltrennung also mal so richtig aus.

3. Wohin mit alten DVDs, CDs oder Blu-rays?

DVDs, CDs und Blu-rays sind ein wenig aus der Mode gekommen. In vielen Haushalten werden sie deshalb mittlerweile in großen Mengen aussortiert. Dies sollte nicht im Restmüll oder gelben Sack geschehen, sondern in Sammelsystemen wie z.B. in Wertstoffhöfen, die speziell dafür vorgesehene Entsorgungsmöglichkeiten bieten.

4. Kassenbons sind kein Papiermüll

Die meisten Kassenbons sind aus Gründen der Haltbarkeit mit Kunststoff beschichtet. Deshalb macht es Sinn Kassenbons im Restmüll zu entsorgen und nicht im Papiermüll. Für Strafzettel, Fahrkarten und Backpapier gilt das Gleiche. Auch mit Essensresten verschmutzte Pizzakartons gehören in den Restmüll. Leere Eierkartons sind hingegen ein Fall für die Altpapier-Tonne.

5. Biomüll gehört nicht in Plastik

Biomüll sollte man im Idealfall ohne Tüte, notfalls in Papier eingewickelt oder in einer Papiertüte entsorgen. Plastiktüten sind hingegen keine gute Wahl. Selbst biologisch abbaubare Plastiktüten sind Einmalprodukte, die unter hohem Energieaufwand hergestellt wurden. Und: Auch wenn solche Bio-Tüten später zersetzt werden können, bringen sie keinen Mehrwert, da aus ihnen kein Humus produziert werden kann.

6. Medikamente ins Klo - ein No-Go!

Ein großes Problem für unser Trinkwasser sind über die Toilette entsorgte Medikamente. Ein Großteil unserer Wasseraufbereitungsanlagen ist nicht für die Filterung von Medikamentenrückständen ausgerichtet. Diese bleiben somit im Wasserkreislauf und landen nicht nur im Trinkwasser sondern auch in der Natur. Aufgepasst: Abgelaufene Medikamente gibt man am besten in der Apotheke ab.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.