Ein Magazin mit neuer Tiefe: Wirkung & Best Practice
Seit April erscheint das Magazin „WIR für Berlin“ in einem neuen Format. Anstatt einer bunten Themenmischung widmet sich jede Ausgabe nun monothematisch einem einzigen Schwerpunkt. Dieses Konzept ermöglicht es, tief in gesellschaftlich relevante Themen einzutauchen und die tatsächliche Wirkung sozialer Arbeit greifbar zu machen.
Michael Dietmann, Vorstand der Stiftung Unionhilfswerk Berlin und Herausgeber des Magazins, erklärt die Neuausrichtung: „Wir haben das Magazin themenzentrierter aufgestellt. Wir wollen Impulse setzen und über Inhalte in den Dialog kommen, statt nur zum Durchblättern einzuladen.“
Dabei blickt das Unionhilfswerk bewusst über den Tellerrand hinaus: Es zeigt konkrete Best-Practice-Beispiele aus dem gesamten Unternehmensverbund. Zudem beleuchtet es durch spannende Interviews und Beiträge von externen Expert*innen sowie Partner*innen aus Gesellschaft und Politik Themen aus verschiedenen Perspektiven und setzt neue Impulse für die Stadt.
Ehrensache: Berlin.
Die erste Ausgabe des neu konzipierten Magazins widmet sich unter dem Titel „Ehrensache: Berlin.“ voll und ganz dem bürgerschaftlichen Engagement. Das Heft beleuchtet dabei nicht nur die unverzichtbare Rolle der Engagierten für das soziale Gefüge unserer Stadt, sondern blickt auch auf die moderne Ausgestaltung der Freiwilligenkoordination. Zudem stellt das Unionhilfswerk seine Arbeit in diesem Bereich vor: Anhand konkreter Beispiele wird aufgezeigt, wie der Verbund das Engagement fördert, Brücken baut und Menschen dabei unterstützt, das gesellschaftliche Miteinander in Berlin aktiv mitzugestalten.
Erfolgreicher Auftakt im Dienstleistung.Campus
Die erste Veranstaltung von „WIR für Berlin – im Dialog“ fand im Dienstleistung.Campus in Berlin-Kreuzberg statt. Passend zum Schwerpunkt der Magazin-Ausgabe stand der Abend unter demselben Motto und rückte das freiwillige sowie ehrenamtliche Engagement ins Zentrum der Aufmerksamkeit.
„Engagement verbindet Menschen und macht Berlin lebendig. Mit unserem neuen Format schaffen wir Raum für Diskussionen, die für eine starke Zivilgesellschaft unerlässlich sind“, sagte Michael Dietmann in seiner Begrüßung.
Keynote, Debatte & persönlicher Impuls
In einer hochkarätigen Runde wurden die aktuellen Herausforderungen und Zukunftschancen diskutiert: Prof. Dr. Heinz Stapf-Finé (Alice Salomon Hochschule Berlin) lieferte in seiner Keynote den wissenschaftlichen Unterbau und betonte den Zusammenhang zwischen einer resilienten Gesellschaft und bürgerschaftlichem Engagement.
In der anschließenden Podiumsdiskussion sprachen Dr. Gabriele Stilla-Bowman (Landesnetzwerk Bürgerengagement) und Anne Jeglinski (Paritätischer Wohlfahrtsverband Berlin) über die notwendigen Rahmenbedingungen für modernes Engagement. Den persönlichen Abschluss bildete Ulli Zelle. Der langjährige rbb-Reporter berichtete in einem leidenschaftlichen Beitrag von seinem eigenen Engagement als „Wegbegleiter“ im Unionhilfswerk.
Eine Lobby für die Soziale Arbeit
Das Format „WIR für Berlin – im Dialog!“ versteht sich als Brücke. Es bringt soziale Akteur*innen und die Berliner Zivilgesellschaft zusammen, um gemeinsam Antworten auf die brennenden Fragen unserer Zeit zu finden.
„Soziale Arbeit gehört in den Fokus der Gesellschaft, nicht an den Rand. Wir leisten Hilfe für Menschen, die Unterstützung brauchen – und wir wollen diesen Themen eine starke Lobby geben“, fasst Michael Dietmann das Ziel zusammen.
Save The Date: Das zweite Panel am 25. August 2026
Am 25. August 2026 lädt das Unionhilfswerk zum zweiten Panel bei „DIM – Die Imaginäre Manufaktur“ ein, dem Werkstattstandort des Unternehmensverbunds in der Oranienstraße 26 in Berlin-Kreuzberg. Dieses Mal geht es um die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Gleichzeitig erscheint die neue Ausgabe des „WIR für Berlin“-Magazins zum selben Thema.