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Kommandowechsel bei der Feuerwehr Freiburg

Gernot Schneider geht nach 20 Jahren in den Ruhestand / Ralf-Jörg Hohloch übernimmt Kommando / OB Salomon: Dank und Anerkennung der Stadt für scheidenden Feuerwehrchef

(lifePR) (Freiburg, )
Nach zwanzig Jahren als Chef der Feuerwehr Freiburg ist Leitender Branddirektor Gernot Schneider gestern von Oberbürgermeister Dieter Salomon im Rahmen eines Empfangs in den Ruhestand verabschiedet worden. Sein Nachfolger Oberbrandrat Ralf-Jörg Hohloch übernahm heute die Führung.

An der feierlichen Kommandoübergabe in der Feuerwache nahmen Oberbürgermeister Dieter Salomon und Feuerwehrdezernent Erster Bürgermeister Otto Neideck teil. Grußworte sprachen Ministerialrat Herman Schröder vom Innenministerium Baden-Württemberg, Branddirektor Volker Velten, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Berufsfeuerwehren Baden-Württemberg, Stadtdirektor Frank Knödler, Präsident des Landesfeuerwehrverbands, Jürgen Lambert, Kreisverbandsvorsitzender des Deutschen Roten Kreuzes für die Hilfsorganisationen sowie Oberst Werner Stampfli, Feuerwehr-Inspektor Kanton Basel-Land, für die ausländischen Gäste.

In seiner Rede bezeichnete Oberbürgermeister Salomon die Amtszeit Schneiders als wichtige Phase für die Zukunftsfähigkeit der Feuerwehr Freiburg. Salomon erinnerte daran, dass bereits das von Gernot Schneider zu Beginn seiner Amtszeit entwickelte und vom Gemeinderat 1990 verabschiedete Be darfskonzept Elemente enthalten habe, die ein Organisationsgutachten zehn Jahre später bestätigte. Dazu zählte ein dezentrales Konzept für die Freiwillige Feuerwehr ebenso wie der Ersatz vorhandener und der Bau neuer Feuerwehrhäuser sowie die Erweiterung der Hauptfeuerwache. „Einige dieser Ziele sind inzwischen verwirklicht, an anderen arbeiten wir noch. Es ist nicht zuletzt Gernot Schneiders Hartnäckigkeit und seinem Einfallsreichtum zu verdanken, dass die Feuerwehr heute fachlich so gut dasteht. Dafür schuldet ihm die Stadt Freiburg Dank und Anerkennung.“

Bei der Amtseinführung von Ralf-Jörg Hohloch wies Salomon auf die Bedeutung der Feuerwehr für die Sicherheit der Stadt und ihrer Bürgerschaft hin: „Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr bilden ein schlagkräftiges Team, das sich bei großen Herausforderungen ebenso bewährt hat wie bei kleineren Einsätzen. Damit zählt die Feuerwehr als Ausdruck bürgerschaftlichen Engagements zu den wichtigen Stützen unseres Gemeinwesens.“ An Hohloch gewandt, ergänzte Salomon:„Die Ausstattung und Infrastruktur für diese Arbeit bereitzustellen, ist Aufgabe der Stadt und des Landes. Den Gemeinschaftsgeist und das Engagement weiter zu pflegen, gehört zu Ihrem Job als Feuerwehrchef!“ Im Namen von Stadt und Bürgerschaft wünschte der Oberbürgermeister Ralf-Jörg Hohloch einen guten Start und eine glückliche Hand in der Leitung der Feuerwehr.

Erster Bürgermeister Neideck wies in seiner Ansprache darauf hin, dass die Stadt Freiburg in den letzten zwanzig Jahren zahlreichen bauliche Investitionen getätigt habe. Diese seien oft nur durch ehrenamtliche Tätigkeit der freiwilligen Feuerwehrleute in dieser Form möglich geworden. Dazu zählen die Fahrzeughalle in Hochdorf, der Neubau des Feuerwehrhauses Munzingen, der Um- und Erweiterungsbau des Feuerwehrhauses Opfingen, der Neubau der Feuerwehrhäuser Ebnet und Rieselfeld, die Containerunterbringung für die Abteilungen Unterstadt und Stühlinger auf dem Gelände der Hauptfeuerwache. Die Planung des Um- und Erweiterungsbaus der Hauptwache mit integrierter Leitstelle liegt vor. Die Gesamtinvestitionen für diese Projekte haben zirka 3,4 Millionen Euro betragen.

Außerdem sind in diesem Zeitraum 47 des derzeit 82 Fahrzeuge umfassenden Fuhrparks beschafft oder ersetzt worden– insgesamt ein städtisches Investitionsvolumen von rund 6,6 Millionen Euro (ohne Landeszuschüsse). Der Wiederbeschaffungswert des Fuhrpark beträgt rund 19 Millionen Euro.

„Die Stadt ist sich,“ so Erster Bürgermeister Neideck weiter,„ihrer Verantwortung gegenüber der Feuerwehr bewusst. Mit dem Um- und Erweiterungsbau der Hauptfeuerwache und Einrichtung einer Integrierten Leitstelle erhält die Feuerwehr eine moderne und leistungsstarke Zentrale, um den künftigen Anforderungen gerecht zu werden. Auch werden die Abteilungen Oberstadt und Wiehre gemeinsam eine neue Heimat in der Urachstr. 3 zur zentralen Versorgung des Stadtteils Wiehre erhalten.“

Gernot Schneider, Jahrgang 1946, ist in Frankfurt am Main aufgewachsen. An der Technischen Hochschule Darmstadt studierte er Chemie, Biologie und Pädagogik für das Lehramt am Gymnasium. Durch Kontakte mit Ernst Achilles, Leiter der Feuerwehr Frankfurt, entdeckte Schneider seine Begeisterung für diesen Beruf. Nach 24-monatiger Referendarzeit bei der Berufsfeuerwehr Frankfurt übernahm Schneider 1975 die Abteilung Technik der Berufsfeuerwehr Wuppertal. Fünf Jahre später wechselte er nach Wiesbaden, wo er als stellvertretender Leiter der Berufsfeuerwehr für die Belange der Freiwilligen Feuerwehr, Baumaßnahmen und Technik zuständig war.

Später übernahm er die Aufgabenfelder Personalführung, Ausbildung und Einsatztaktik. Seit 1. August 1987 war Gernot Schneider Leiter und Kommandant der Feuerwehr Freiburg.1991 wurde das bis dahin selbständige Amt für Zivilschutz in die Feuerwehr eingegliedert. Mit insgesamt 130 Beschäftigten gehört das Amt für Brand- und Katastrophenschutz heute zu den größten städtischen Dienststellen.

Gernot Schneider war unter anderem in der Prüfungskommission für Oberbrandmeister und Brandinspektionen an der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg in Bruchsal tätig.Darüber hinaus engagierte sich Schneider in nationalen und internationalen Gremien für die Normung von Feuerwehrgeräten.

Ralf-Jörg Hohloch, Jahrgang 1963, ist in Reutlingen aufgewachsen.Seit 2001 leitet er die Feuerwehr und Rettungsdienste der 93.000-Einwohnerstadt Ratingen in Nordrhein-Westfalen und ist seit 2005 stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der hauptamtlichen Feuerwehren in NRW.

Seine Berufslaufbahn hat Hohloch als Entwicklungsingenieur bei der Firma Bosch begonnen. Von 1995 bis 1997 absolvierte er bei der Berufsfeuerwehr Bremerhaven die Ausbildung für den höheren feuerwehrtechnischen Dienst. Anschließend leitete er die Abteilung Einsatz bei der Berufsfeuerwehr Karlsruhe.

Danach war Hohloch als Ausbilder an der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg in Bruchsal, vor allem im damals noch neuen Thema „Ausbildung im Brandhaus“ dem sogenannten„Hot-Fire-Training“, tätig, bis er vor 6 Jahren in Ratingen die Führung der Feuerwehr übernahm.Ralf-Jörg Hohloch ist verheiratet und Vater zweier Kinder.
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