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Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA) Zollikerstrasse 32 8032 Zürich, Schweiz https://www.sik-isea.ch
Ansprechpartner:in Frau Sandra Ruff +41 44 388 51 36

Rudolf Koller und Robert Zünd. Auf der Suche nach neuen Malprozessen, 1865–1873

Neuerscheinung

(lifePR) (Zürich, )
Das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA) präsentiert am 27. Oktober 2026 den siebten Band seiner Schriftenreihe KUNSTmaterial, die Publikation «Rudolf Koller und Robert Zünd. Auf der Suche nach neuen Malprozessen, 1865–1873». Damit kommt ein innovatives interdisziplinäres Forschungsprojekt zu den Schweizer Landschaftsmalern Rudolf Koller (1828 1905) und Robert Zünd (1827–1909) zum Abschluss.

Um die Wirkung ihrer Gemälde zu verbessern, ihr künstlerisches Ansehen zu steigern und ihre ökonomische Lage zu festigen, experimentierten Koller und Zünd zwischen 1865 und 1873 mit neuen Malprozessen. Ein Team von Kunsttechnolog:innen, Naturwissenschaftler:innen, Restautor:innen und Kunstschaffenden forschten unter der Leitung von Karoline Beltinger, Abteilungsleiterin Kunsttechnologie bei SIK-ISEA, über diese acht Jahre im Schaffen der beiden Maler. Dabei wurden die Korrespondenz der beiden Künstler ausgewertet, Gemälde technisch analysiert und Malprozesse praktisch rekonstruiert.

Das Buch präsentiert die Ergebnisse dieser Forschungen. Es schildert die Begeisterung Zünds und Kollers für das Vorbild der Alten Meister, ihre Beweggründe für die Suche nach neuen Malverfahren und ihre Mittel und Wege zur Erlangung maltechnischer Informationen. Es erläutert die Malverfahren selbst, die Werke, die aus ihnen hervorgingen sowie die experimentelle Rekonstruktion der Verfahren.

Das Projekt wurde finanziert von Swiss Re, Zürich, der Boner Stiftung für Kunst und Kultur in Chur, der Georg und Bertha Schwyzer-Winiker Stiftung in Zürich, der Stiftung Familie Fehlmann in Winterthur, der Goethe-Stiftung für Kunst und Wissenschaft in Zürich, der Giuliana und Giorgio Stefanini-Stiftung in Wilen (SZ), der Hans-Imholz-Stiftung in Zollikon und alt Bundesrat Christoph Blocher, Herrliberg; die Schweizerische Akademie der Geisteswissenschaften entrichtete einen Beitrag an die Drucklegung.

Angaben zur Publikation

Karoline Beltinger, Rudolf Koller und Robert Zünd. Auf der Suche nach neuen Malprozessen, 1865–1873 (Reihe «KUNSTmaterial», Band 7), Zürich: Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA) / Scheidegger & Spiess, 2026, ISSN 1661-8815, ISBN 978-3-03942-350-7, 23,5 × 28,5 cm, 175 Seiten, 174 meist farbige Abbildungen, 1 Tabelle, gebunden, Papierband, fadengeheftet, Kapitalband, Lesebändchen, CHF 69.--

Vorwort, Einleitung und Kapitel I (Koller und Zünd: zwei Maler in ihrer Zeit) von Karoline Beltinger. Kapitel II–VII (1865–1867: erste Versuche mit neuen Malprozessen; 1867 und 1869: zwei Gemälde von Zünd mit «rationellen Untermalungen»; 1867–1869: die «Weissmalerei mit Lasieren»; 1869–1873: die «Methode mit den Régnierfarben»; Die Rolle der «Musterkollektion» in Zünds Werkprozess; Die Übertragung von Sujets als Teil der Werkprozesse von Koller und Zünd) von Karoline Beltinger, unter Mitarbeit von Isabelle Rippmann, Nadim C. Scherrer, Françoise Rohr-Stettler, Stefan Jon Tramèr, Cornelia Wi und Karin Wyss. Anhang mit Beschreibung der maltechnischen Rekonstruktionen von Stefan Jon Tramèr, Cornelia Wi und Karoline Beltinger.

Kontakt für weitere Informationen und Bestellung von Rezensionsexemplaren
Sandra Ruff, Leiterin Kommunikation, SIK-ISEA, Zollikerstrasse 32, Postfach, CH-8032 Zürich
sik-isea.ch, sandra.ruff@sik-isea.ch, T +41 44 388 51 36

 

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Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA)

Das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA) ist seit über sieben Jahrzehnten das führende kunsthistorische und kunsttechnologische Kompetenzzentrum in der Schweiz. Schwerpunkte seiner Aktivitäten sind Forschung, Dokumentation, Wissensvermittlung und Dienstleistungen im Bereich der bildenden Kunst. Im Zentrum steht dabei das Kunstschaffen in der Schweiz vom Mittelalter bis zur Gegenwart.

Das landesweit tätige Institut mit Hauptsitz in Zürich, einer Antenne romande an der Universität Lausanne (UNIL) und einem Ufficio di contatto am Museo d’arte della Svizzera italiana (MASI) in Lugano hat den Status eines autonomen und nicht-profitorientierten Forschungsinstituts.

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