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Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA) Zollikerstrasse 32 8032 Zürich, Schweiz https://www.sik-isea.ch
Ansprechpartner:in Frau Sandra Ruff +41 44 388 51 36

Neuerscheinung: Geschichte des Kunsthandels in der Schweiz

Histoire du marché de l’art en Suisse / Storia del mercato dell’arte in Svizzera

(lifePR) (Zürich, )
Wie wurde die Schweiz zu einem Zentrum des Kunsthandels und wer sind dessen Akteurinnen und Akteure? Antworten auf diese Fragen gibt ein dreibändiges Überblickswerk zur Geschichte des Kunsthandels in der Schweiz, ergänzt durch eine frei zugängliche Datenbank. Die Publikation und das elektronische Rechercheinstrument sind Ergebnisse eines Forschungsschwerpunkts am Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA). Gemeinsam eröffnen sie neue Perspektiven auf die Entwicklung eines zentralen kulturellen und wirtschaftlichen Netzwerks.

Die nun vorliegende Publikation beleuchtet die Geschichte des Kunsthandels in der Schweiz erstmals von seinen Anfängen in der frühen Neuzeit bis in die Gegenwart sowie in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen aus historischer, kunstgeschichtlicher, ökonomischer und rechtlicher Perspektive. Auf 1104 Druckseiten versammelt das Überblickswerk 65 Textbeiträge von insgesamt 55 ausgewählten Autorinnen und Autoren. Diese Beiträge basieren teilweise auf bislang nicht zugänglichen Archivquellen und behandeln alle Landesteile. Darüber hinaus umfasst die Publikation Karten von Zürich, Lausanne und Lugano, die anhand von ausgewählten Zeitpunkten beispielhaft die Entwicklung der Kunsthandelsszene visualisieren, sowie einen rund 950 Einträge zählenden Index der vorkommenden Akteure und Akteurinnen des Kunsthandels (Personen, Institutionen, Plattformen, Verbände etc.).

Zeitgleich mit der Publikation des Überblickswerks wird die im Rahmen des Forschungsschwerpunkts aufgebaute Datenbank von rund 2500 Kunsthandelsakteuren ins Online-Rechercheportal von SIK-ISEA integriert. Es wird sich dabei um die erste Plattform handeln, auf der verlässliche Informationen zu Akteuren und Akteurinnen des schweizerischen Kunsthandels für alle Interessierten zentral und kostenfrei zugänglich gemacht werden. Damit wird diese Datenbank das massgebliche Rechercheinstrument für die zukünftige Kunsthandelsforschung sein.

Das Projekt wurde finanziert vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF), von der Thomas & Doris Ammann Stiftung in Zürich, der Ernst Göhner Stiftung in Zug, der Hulda und Gustav Zumsteg-Stiftung in Zürich, der Stiftung Familie Fehlmann in Winterthur, der Galerie Kornfeld Auktionen AG in Bern und der Walter Haefner Stiftung in Zürich.

Angaben zur Publikation

Tabea Schindler, Roger Fayet, Monika Brunner und Claudia Lehmann (Hrsg.), Geschichte des Kunsthandels in der Schweiz – Histoire du marché de l’art en Suisse – Storia del mercato dell’arte in Svizzera, Zürich: Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA) / Scheidegger & Spiess, 2026, ISBN 978-3-03942-319-4, 16 × 23 cm, 1104 Seiten, 180 farbige und 91 s/w-Abbildungen, 3 Bände in Schuber, gebunden, CHF 99.–

Die Publikation erscheint zugleich im Open Access auf dem von der Universitätsbibliothek Heidelberg kuratierten Repositorium «arthistoricum.net – ART-Books» (DOI: 10.11588/arthistoricum.1809).

Kontakt für weitere Informationen und Bestellung von Rezensionsexemplaren
Sandra Ruff, Leiterin Kommunikation, SIK-ISEA, Zollikerstrasse 32, Postfach, CH-8032 Zürich
sik-isea.ch, sandra.ruff@sik-isea.ch, T +41 44 388 51 36

 

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Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA)

Das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA) ist seit über sieben Jahrzehnten das führende kunsthistorische und kunsttechnologische Kompetenzzentrum in der Schweiz. Schwerpunkte seiner Aktivitäten sind Forschung, Dokumentation, Wissensvermittlung und Dienstleistungen im Bereich der bildenden Kunst. Im Zentrum steht dabei das Kunstschaffen in der Schweiz vom Mittelalter bis zur Gegenwart.

Das landesweit tätige Institut mit Hauptsitz in Zürich, einer Antenne romande an der Universität Lausanne (UNIL) und einem Ufficio di contatto am Museo d’arte della Svizzera italiana (MASI) in Lugano hat den Status eines autonomen und nicht-profitorientierten Forschungsinstituts.

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