Schwarzwald Tourismus gewinnt an politischem Profil

Land und Stadtkreise für die Dachmarke Schwarzwald (lifePR) ( Freiburg, )
Der Schwarzwald ist touristisch größer geworden und hat politisches Gewicht gewonnen: Seit Januar 2009 sind elf Land- und vier Stadtkreise der Ferienregion Gesellschafter der Schwarzwald Tourismus GmbH (STG). Am Mittwoch, 18. Februar, unterzeichneten die 15 Gesellschafter in Freiburg offiziell den Gesellschaftsvertrag. Sie treten an die Stelle der bisherigen Einzelmitgliedschaften von rund 250 Ferienorten.

Gesellschafter der Schwarzwald Tourismus GmbH sind die Stadtkreise Baden-Baden, Freiburg, Karlsruhe und Pforzheim sowie die Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Enzkreis, Freudenstadt, Lörrach, Ortenaukreis, Rastatt, Rottweil, Schwarzwald-Baar und Waldshut. Mit dem Beitritt des Landkreises Karlsruhe und seinen sechs Gemeinden wird im Laufe dieses Jahres fest gerechnet.

Damit vergrößert sich zugleich die Anzahl der von der STG als Tourismusdachverband repräsentierten Orte auf rund 320. Die Verlagerung der Mitgliedschaft von der Orts- auf die Land- und Stadtkreisebene führt zu einer Verschlankung der Struktur. Damit werden politische Weichenstellungen zur nachhaltigen Weiterentwicklung des Tourismus in der Ferienregion erleichtert. Als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung stellte Landrat Dr. Wolf-Rüdiger Michel (Rottweil) fest, dass damit nun die 2002 eingeleitete Strukturreform im Schwarzwaldtourismus vollendet sei. Dr. Michel: "Damit kann sich die STG nun auf die touristische Markenbildung und das Marketing konzentrieren."

Als touristische Marketingorganisation für den Südwesten wird die STG auch die Zusammenarbeit mit den beiden Naturparken Schwarzwald Mitte/Nord und Südschwarzwald, dem Schwarzwaldverein, den regionalen Tourismusorganisationen und Werbegemeinschaften intensivieren.

Die 15 Gesellschafter stellen der STG für das Marketing der mehr als 11.000 Quadratkilometer großen Region jährlich 1,6 Mio. Euro zur Verfügung. Die Landkreise zahlen jährlich einen Betrag von 10 Cent und die Stadtkreise von 2 Cent pro statistischer Übernachtung. Dazu kommen Zahlungen des Landes Baden-Württemberg in Höhe von 350.000 Euro und Beiträge von 14 Wirtschaftspartnern aus der Region in Höhe von 120.000 Euro. Zusammen mit den erwirtschafteten Eigeneinnahmen ergibt sich ein Gesamtbudget von 3,42 Mio. Euro, um in aller Welt Gäste für Ferien in "Deutschlands schönster Genießerecke" zu begeistern. Die 23 STG-Mitarbeiter verteilen sich auf drei Geschäftsstellen in Freiburg, Villingen-Schwenningen und Pforzheim.

Marketingschwerpunkte für 2009 sind neben den erfolgreich positionierten Profilthemen Wandern und Mountainbiking, der Ausbau des radtouristischen Angebotes und die Verbindung von Kultur- und Genussurlaub. Dazu wirbt die STG im In- und Ausland mit einem modernen Markenauftritt und dem Slogan "herz.erfrischend.echt" für das ursprüngliche, kontrastreiche, entspannende und herausfordernde Urlaubsangebot der Region.

Die Tourismusorganisation für den Schwarzwald war 1906 in Karlsruhe gegründet worden und wurde bis 2001 als Verein geführt. Neben dem Fremdenverkehrsverband existierten die drei Gebietsgemeinschaften nördlicher (seit 1974), mittlerer (seit 1987) und südlicher (seit 1995) Schwarzwald.

2002 wurde Geschäftsführer Christopher Krull mit dem Aufbau einer gebietsübergreifenden Schwarzwald Tourismus GmbH (STG) beauftragt. Deren Gesellschafter waren zunächst die drei Gebietsgemeinschaften. 2006 wurden das Personal und die Finanzmittel der Gesellschafter auf die STG übertragen. Im Januar 2009 haben nun die vier Stadt- und elf Landkreise der Ferienregion auch die Gesellschafteranteile der Gebietsgemeinschaften übernommen. Diese werden aufgelöst, ihre Büros in Villingen-Schwenningen und Pforzheim bleiben als Außenstellen der Freiburger Zentrale erhalten. Der Aufbau einer gebietsübergreifenden Struktur ist damit abgeschlossen.

Landrat Dr. Michel hob bei der Pressekonferenz in Freiburg hervor, dass "die Ferienregion Schwarzwald mit dieser modern organisierten Marketing-Einheit nun im Wettbewerb der Regionen gut aufgestellt" sei.
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