Die Beben erschütterten das südamerikanische Land am Mittwochabend innerhalb weniger Sekunden. Beide erreichten eine Stärke von mehr als 7,0, das zweite sogar Magnitude 7,5 – eines der stärksten Erdbeben in Venezuela seit mehr als 100 Jahren. Nachbeben dauern an.
Nach bisherigen Angaben kamen mindestens 235 Menschen ums Leben. Es wird befürchtet, dass die Zahl der Todesopfer deutlich steigen könnte. Zahlreiche Gebäude, insbesondere in der Hauptstadt Caracas sowie in der Küstenregion La Guaira, wurden zerstört oder schwer beschädigt. Aus einigen betroffenen Regionen liegen bislang noch keine genauen Informationen vor.
Die ersten Einsatzkräfte von Samaritan’s Purse werden bereits heute nach Venezuela aufbrechen, weitere Teammitglieder folgen in den kommenden Tagen. Zudem bereitet die Hilfsorganisation den Lufttransport eines mobilen Feldkrankenhauses sowie weiterer dringend benötigter Hilfsgüter vor. Dazu gehören Planen für Notunterkünfte, Solarlampen, Decken und Wasserfilter.
„Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Menschen in Venezuela“, sagt Marina Nobiling, Vorstand von Samaritan’s Purse Deutschland. „Wir danken allen, die sich unserem Gebetsaufruf angeschlossen haben. Unser Einsatz gilt jetzt den betroffenen Familien. Sie sollen so schnell wie möglich Hilfe bekommen.“
Spenden für Venezuela:
Samaritan’s Purse bittet um Unterstützung für die Nothilfe nach den Erdbeben in Venezuela.
Spenden ermöglichen lebensrettende medizinische Hilfe sowie die Bereitstellung von Hilfsgütern.