Die traditionsreiche Oldtimer-Rallye führte die Teilnehmer von der Motorworld Region Stuttgart in Böblingen über die Schwäbische Alb bis ins Donautal. Auf der rund 280 Kilometer langen ersten Etappe gehörte Aichelau zu den offiziellen Prüfungsstationen der Veranstaltung. Die Fahrerinnen und Fahrer mussten hier ihr Können bei einer Wertungsprüfung unter Beweis stellen, bei der nicht Geschwindigkeit, sondern Präzision und Gleichmäßigkeit gefragt waren.
Für Besucher bot sich dabei ein außergewöhnliches Bild: Fahrzeuge aus fast sieben Jahrzehnten Automobilgeschichte rollten durch den Mobilitätspark. Zu sehen waren unter anderem seltene Vorkriegsfahrzeuge, klassische Sportwagen und historische Limousinen. Mit dabei war auch Fußball-Weltmeister Guido Buchwald, der mit einem Porsche 911 an den Start ging. Die Wertungsprüfung in Aichelau gewann das Team Wolfgang und Cornelia Seßler mit einem BMW M3 E30 Cabrio von 1991. Das Duo lag nach Abschluss der ersten Etappe auch in der Gesamtwertung vorn.
„Automobile faszinieren mich seit meiner Jugend. Die Paul Pietsch Classic bringt diese Leidenschaft auf besondere Weise zum Ausdruck. Umso mehr freut es uns, dass der Mobilitätspark Aichelau Teil dieser traditionsreichen Veranstaltung war“, sagt Roland Arnold, Gründer und Geschäftsführer der Paravan GmbH.
Der Mobilitätspark Aichelau wurde für einige Stunden zum Schaufenster automobiler Geschichte. Vom Veritas RS aus dem Jahr 1947 bis zum Porsche 911 Turbo war die ganze Bandbreite automobiler Entwicklung zu erleben. Für Teilnehmer, Besucher und Oldtimer-Fans bot die Paul Pietsch Classic damit einen besonderen Einblick in mehr als sieben Jahrzehnte Fahrzeuggeschichte.
Seit mehr als 25 Jahren entwickelt Paravan in Aichelau individuelle Mobilitätslösungen und Fahrzeugtechnologien. Die Begeisterung für das Automobil führte dabei zu Innovationen, die weit über den Standort hinaus Wirkung entfalten: Mit der von Roland Arnold entwickelten Drive-by-Wire-Technologie Space Drive wurde nicht nur für viele Menschen mit Behinderung ein neues Maß an Mobilität möglich, sondern zugleich eine Schlüsseltechnologie für das automatisierte und autonome Fahren geschaffen. Dieser Geist des Tüftelns und Weiterdenkens prägt den Mobilitätspark bis heute – und machte den Stopp der Paul Pietsch Classic an diesem Ort zu etwas Besonderem.