- Pierre Leclercq wird mit sofortiger Wirkung neuer Head of Design Opel und Vauxhall
- Mark Adams geht nach fast 25 Jahren bei Opel und Vauxhall in den Ruhestand
„Ich möchte Mark Adams für sein großes Engagement, seine Hingabe und seine Verdienste, die sich nahezu über ein Vierteljahrhundert bei uns erstrecken, danken. Mark hat länger als jeder seiner Vorgänger als Designchef gewirkt. Seine Arbeit und seine visionäre Gestaltung haben das heutige Erscheinungsbild von Opel und Vauxhall maßgeblich geprägt. Wir wünschen ihm das Allerbeste für seinen wohlverdienten Ruhestand. Zugleich freuen wir uns sehr, Pierre Leclercq als neuen Designchef willkommen zu heißen. Seine weltweite Erfahrung und Vision stellen einen enormen Gewinn für die weitere Entwicklung von Opel und Vauxhall dar“, sagt Florian Huettl.
„Pierre verfügt über ein tiefgreifendes Verständnis für Markenidentität und hat die Fähigkeit, strategische Visionen in attraktive Produkte umzusetzen. Seine internationale Erfahrung, Kreativität und hohen Standards werden von unschätzbarem Wert zur weiteren Entwicklung im Opel-Design sein und dessen einzigartige Positionierung auf dem europäischen Markt weiter stärken. Ich möchte mich außerdem ganz herzlich bei Mark Adams für seinen Beitrag zur Entwicklung des Opel-Designs bedanken. Seine Arbeit hat in den vergangenen Jahren entscheidend dazu beigetragen, das moderne Erscheinungsbild von Opel und Vauxhall zu prägen und deren Persönlichkeit zu stärken. Wir wünschen ihm alles Gute für diesen neuen Lebensabschnitt“, sagt Gilles Vidal.
Pierre Leclercq schloss 1998 sein Studium am ArtCenter College of Design in Pasadena, Kalifornien, ab. Nach dem Start seiner Karriere im Ghia Designstudio von Ford in Italien wechselte er im Jahr 2000 zur BMW Group. Dort war er mehr als ein Jahrzehnt lang für BMW, MINI und Rolls-Royce tätig, bevor er 2011 zum Designchef von BMW M, der Hochleistungssparte von BMW, ernannt wurde.
Anschließend schlug er eine internationale Karriere ein und wurde 2013 Designchef bei Great Wall Motors in China, bevor er 2017 als Design Director zu Kia Motors in Südkorea wechselte. Am 1. November 2018 übernahm er die Leitung von Citroën Design. Seitdem hat Pierre Leclercq maßgeblich dazu beigetragen, eine neue Designidentität für die Citroën-Modellpalette zu entwickeln. Er verantwortete das Design einer breiten Palette an Modellen und Konzepten, darunter die jüngst auf dem Pariser Autosalon vorgestellten Studien 2CV Concept und 2CV Fourgonnette Concept sowie ELO und OLI, den neuen C3, C3 Aircross und Basalt, den neuen Ami, C4 und C4 X sowie den neuen C5 Aircross.
Mark Adams blickt auf eine lange und erfolgreiche Karriere in der Automobilindustrie zurück, die sich über mehr als 40 Jahre erstreckt. Nachdem er bereits verschiedene Positionen als Chefdesigner und in der Führungsetage bei Ford in Europa und den USA bekleidet hatte, wechselte er 2002 als Director Exterior Design zu Opel und Vauxhall, um dort die Entwicklung einer neuen Designphilosophie für das Karosseriedesign voranzutreiben. Im Jahr 2007 wurde er zum Vice President Design ernannt und leitete seitdem die Designentwicklung aller Serien- und Konzeptfahrzeuge. Dazu gehören zahlreiche Serienmodelle wie Corsa, ADAM, Mokka, Astra und Insignia sowie einzigartige und legendäre Konzeptfahrzeuge wie der Insignia Concept von 2003, der Monza Concept von 2013, der GT Concept von 2016 und der GTX Experimental von 2018 – eine Studie, welche die aktuelle Opel Mokka-Generation maßgeblich beeinflusst hat.
Adams war auch die treibende Kraft für die mutige und klare Opel-Designsprache, die 2017 ins Leben gerufen wurde und das neue Markengesicht Opel Vizor, den Opel Kompass sowie das Pure Panel-Cockpitdesign einführte – Elemente, die mittlerweile alle Fahrzeuge des Opel- und Vauxhall-Portfolios charakterisieren.
Darüber hinaus hat er in jüngster Zeit bereits den nächsten selbstbewussten Designschritt für das Karosserie- und Interieurdesign der Marke eingeleitet. Die kreative Richtung der Karosseriegestaltung nimmt der STX Concept vorweg. Das neueste Opel-Konzeptfahrzeug, das vor kurzem auf dem Pariser Autosalon seine Weltpremiere feierte, zeigt die Weiterentwicklung der mutigen und klaren Designsprache, wie sie zukünftige Opel-Modelle prägen wird.