Im Mittelpunkt steht das von Ehrenamtlichen der Bewegung geschriebene und illustrierte Kinderbuch „Oma, erzähl mir von der Zukunft“. Die Protagonistin und ihre Oma bereisen fünf europäische Städte, die mit mehr Stadtgrün, Renaturierung von Gewässern und Einhegung des privaten Autoverkehrs mehr Platz für Menschen, Natur und aktiven Hitzeschutz umgesetzt haben. Zukunftsorte, die beim Vorlesen zum Träumen über Veränderungen in der eigenen Stadt anregen.
Viele der Lesungen finden bewusst an Grundschulen, Kindergärten und anderen Einrichtungen für Kinder statt. Heike Philip, ehrenamtliche Oma aus der Regionalgruppe Schwelm: "Als ich letztes Jahr nach dem Vorlesen an einer Grundschule über den Schullhof gingen, kamen Kinder auf uns zu und fragten uns mit großen Augen ,,Wann kommt ihr wieder?" einen schöneren Lohn, als ins glückliche leuchtende Kinderaugen zu sehen, kann es doch einfach nicht geben. Deshalb freue ich mich riesig, dieses Jahr wieder an der Schule allen Kindern vorlesen zu dürfen."
Erstmals auch auf Ukrainisch
Um noch mehr Kindern die Teilnahme zu ermöglichen, sind der Einstieg des Buches sowie das Kapitel über den Besuch in Paris inzwischen auch auf Ukrainisch übersetzt. Die Übersetzung steht kostenlos als PDF zur Verfügung. Damit möchten die Omas for Future auch Kinder und Familien erreichen, für die Deutsch nicht die Erstsprache ist, und die Vorleseaktion für unterschiedliche Lebensrealitäten öffnen. Ehrenamtliche Übersetzer:innen sind herzlich eingeladen ihren Beitrag zu leisten und das Kinderbuch auch in andere Sprachen zu übersetzen.
750 Bücher für freiwillige Vorleser
Mit finanzieller Unterstützung der Heinrich-Böll-Stiftung konnten in diesem Jahr 750 Exemplare des Kinderbuches gedruckt werden. Sie werden kostenfrei an freiwillige Vorleser:innen für ihre Veranstaltungen abgegeben.
„Sehr gerne unterstützen wir die Aktion der Omas for Future zum Bundesweiten Vorlesetag und wünschen allen freiwilligen Vorleser:innen viel Freude mit dem Buch.“, Carmen Herzog, Referentin Ländliche Räume, Heinrich-Böll-Stiftung.
Eine Leseprobe des Buches gibt es auf der Webseite der Omas for Future.
Mitmachen soll möglichst einfach sein
Zusätzlich zum Kinderbuch haben Ehrenamtliche der Omas for Future pädagogisches Begleitmaterial für unterschiedliche Altersstufen entwickelt. Damit können Vorlesende mit den Kindern über die Geschichte ins Gespräch kommen und gemeinsam Ideen für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.
Wer gern mitmachen möchte, aber noch Fragen hat oder Unterstützung bei der Organisation braucht, kann an einem der kostenlosen Online-Fragencafés teilnehmen. Die nächsten Termine sind:
10. November um 13 Uhr
11. November um 16 Uhr
12. November um 16 Uhr
Auch wer vor Ort keine Möglichkeit hat, an einer Lesung in einer Schule, einem Kindergarten oder einer anderen Einrichtung teilzunehmen, soll dabei sein können. Deshalb wird es zusätzlich eine Online-Lesung mit Jürgen Resch von der Deutschen Umwelthilfe geben.
Unterstützung von Hans-Josef Fell
Wie bereits im vergangenen Jahr unterstützt auch Hans-Josef Fell, Präsident der Energy Watch Group, Botschafter für 100 Prozent erneuerbare Energien und ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages, die Aktion:
„Mit viel grüner Natur in den Städten wird auch unser Stadtleben viel gesünder, freudvoller und klimaschützender.“
Jetzt zum Vorlesen anmelden
Die Omas for Future laden Menschen in ganz Deutschland dazu ein, am 21. November aus dem Kinderbuch „Oma, erzähl mir von der Zukunft“ vorzulesen und mit Kindern über ihre Vorstellungen einer lebenswerten Zukunft ins Gespräch zu kommen.
Informationen, Anmeldung, Leseprobe und Materialien:
https://omasforfuture.de/vorlesetag/