Natur erforschen und von ihr lernen

Zusatzqualifizierung „Wildnispädagogik“ hilft Pädagogen, kleine Naturforscher auszubilden

Feuer machen auf ursprüngliche Art und Weise (lifePR) ( Halle / Westf, )
„Man liebt nur, was man kennt und man schützt nur, was man liebt“.  Besser hätte es der österreichische Zoologe Konrad Lorenz kaum ausdrücken können, als er über die Bedeutung der Beziehung zwischen Mensch und Natur sprach.

Dass elementare Naturerfahrungen gerade für Kinder und Jugendliche von großer Bedeutung für ihre körperliche und seelische Entwicklung sind, ist längst keine Neuigkeit mehr.

Doch Hand auf´s Herz, wo gibt es noch Räume für “Freispiel”? Wo sind Kinder auf eigene Faust in der Natur unterwegs, nur ihrer Neugier und Begeisterung folgend?

Viele Kindergärten, Schulen und andere pädagogische Institutionen haben sich daher vorgenommen, den „Lernraum Natur“ als festen Bestandteil ihres Programms zu etablieren.

Doch wie kann es gelingen, Kindern die Natur näher zu bringen, sie lieben und schützen zu lernen? Wie schaffen wir es, die nächste Generation von Natur-Liebhabern und -schützern heranzuziehen?

Echte Naturverbindung entsteht draußen

Für das Team der Natur- und Wildnisschule Teutoburger Wald ist die Antwort klar, denn das was es braucht erleben sie in ihren Veranstaltungen sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen: echte Liebe zur Natur entsteht durch direktes Erfahren, verschmelzen mit den Elementen, durch springen in Pfützen, klettern auf Bäume und kosten von Wildpflanzen.

Mit der “Zusatzqualifizierung Wildnispädagogik für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe” stellt die Natur- und Wildnisschule Werkzeuge und Methoden vor, die den Teilnehmenden helfen, ihre Schützlinge auf einfühlsame Art und Weise auf ihrer Entdeckungsreise in der Natur zu begleiten.

Durch alle vier Jahreszeiten hindurch kommen die Teilnehmer*innen in einem waldreichen, wasserführenden Tal in der Eifel zu insgesamt acht Seminar-Blöcken zusammen, um mit der Natur in Kontakt zu treten und den Funken der Begeisterung fürs “draußensein” überspringen zu lassen.

Vier Elemente als Lehrmeister

 Die Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer bilden die Stationen auf der Entdeckungsreise durch den  „Lernraum Natur“.

Durch das Schärfen ihrer natürlichen Wahrnehmung tauchen die Teilnehmer*innen gemeinsam in die Umgebung ein. Sie beginnen die Welt um sich herum anders wahrzunehmen, Vögel, Tierspuren und Wildpflanzen zeigen sich auf eine neue Art und Weise.

Gemeinschaftliches Werken und Gestalten mit Naturmaterialien schult das Auge für natürliche Formen und Farben, die im Schein des Lagerfeuers scheinbar lebendig werden. Bei der Essenszubereitung mit primitiven Gar- und Kochmethoden werden Geschichten erzählt und Erfahrungen ausgetauscht.

Neben den sinnesbezogenen Lerninhalten werden in theoretischen Einheiten pädagogische und rechtliche Aspekte wie der Umgang mit Sorgen und Berührungsängsten von Eltern, das Erarbeiten naturbezogener Konzepte oder das Wissen um Naturschutz-Gesetze bearbeitet.

Weitere Informationen und Anmeldeunterlagen zur „Zusatzqualifizierung Wildnispädagogik“ sind unter https://natur-wildnisschule.de/lehrgaenge/wildnispaedagogik-fuer-fachkraefte/ zu finden.
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