Armut, gesellschaftliche Spaltung, zunehmende psychische Belastungen, die Integration von Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte sowie die Auswirkungen von Digitalisierung und demografischem Wandel: Die Soziale Arbeit in Deutschland steht vor enormen Herausforderungen. Dem tragen die Studienprogramme von MSB und MSH Rechnung. Wer seine berufliche Zukunft in der Sozialen Arbeit sieht, kann sowohl in Berlin als auch in Hamburg zunächst das staatlich und berufsrechtlich anerkannte Bachelorstudium Soziale Arbeit absolvieren – in Berlin wahlweise in deutscher oder englischer Sprache. Die weitere fachliche Spezialisierung erfolgt im Masterstudium.
An der MSH wird künftig der Master Klinische Soziale Arbeit (M.A.) angeboten, an der MSB kann der Master Soziale Arbeit, Schwerpunkt Digitale Soziale Arbeit / Forensische Soziale Arbeit / Kinder-, Jugend- und Gewaltschutz in der Sozialen Arbeit (M.A.) studiert werden. Beide Studiengänge bieten nach erfolgreichem Abschluss die Voraussetzung für eine Promotion. Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiums Klinische Soziale Arbeit der MSH haben zudem die Möglichkeit, innerhalb eines Jahres einen zweiten Masterabschluss im neuen Schwerpunktstudiengang an der MSB zu erlangen. Dafür steigen sie inhaltlich direkt in einen der drei fachlichen Schwerpunkte ein.
Eine weitere Besonderheit beider Masterstudiengänge: Studierende haben die Option, teilintegriert die Weiterbildung in Systemischer Beratung zu absolvieren. Diese qualifiziert für verantwortliche Tätigkeiten in sozialpädagogischen Beratungsstellen, für die Leitung anspruchsvoller Teams sowie für die freiberufliche Arbeit als Coach. Kompetenzen aus sechs Mastermodulen werden für den Erwerb des Zertifikats angerechnet, weitere Leistungen sind parallel zum Studium zu erbringen. Das Zertifikat wird nach Erfüllung aller Voraussetzungen von den Dachverbänden „Systemische Gesellschaft“ (SG) und „Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie“ (DGSF) vergeben.