Mittwoch, 20. September 2017


KI-Experte: Gesetzgeber wird Menschen künftig das Autofahren verbieten

Manno, (lifePR) - Schon bald werden Menschen nur noch ausnahmsweise selbst ein Auto steuern, weil das Maschinen besser können. Der renommierte Informatiker Jürgen Schmidhuber, Co-Direktor des Schweizer Instituts für Künstliche Intelligenz IDSIAD in Manno bei Lugano, geht sogar davon aus, dass der Gesetzgeber künftig gezwungen ist, Menschen das Autofahren weitestgehend zu verbieten. „Bald werden autonome Autos sicherer fahren als Menschen. Wenn sie 100-mal sicherer sind, wird der Gesetzgeber Druck verspüren, das zur Pflicht zu machen“, sagt Schmidhuber im Gespräch mit der Zeitschrift auto motor und sport. „Dann darf der Mensch nur noch in Ausnahmefällen selbst fahren.“

Aber das sei sinnvoll, weil die Zahl der Unfälle, der Verletzten und Todesopfer sinken wird. „In Deutschland akzeptieren wir aktuell, dass im Schnitt neun Menschen pro Tag durch Verkehrsunfälle ums Leben kommen. Damit hat sich die Gesellschaft arrangiert. Aber es könnte künftig nur noch ein Toter pro Tag sein“, so Schmidhuber. Deshalb werde sich das autonome Fahren durchsetzen. „Wer dadurch länger und gesünder lebt, akzeptiert das gerne.

Fälle wie die Verwechslung eines Lkw mit dem Himmel durch den Fahrassistenten in einem Tesla werde es bald nicht mehr geben. „Alle zehn Jahre werden unsere Netze um den Faktor 100 besser. Da kann der Mensch wohl bald nicht mehr mithalten.“ Die Akzeptanz solcher Assistenzen zeige sich ja schon heute beim Smartphone. „Auch die immer klügeren kleinen Assistenten auf den Smartphones und in den Autos werden zu immer akzeptableren Freunden des Menschen“, so der Wissenschaftler. „Sie murmeln einfach, dass Sie zum Stuttgarter Hauptbahnhof möchten, und ein kleines E-Auto fährt vor. Natürlich werden manche weiterhin von der einsamen Blockhütte oder einem Leben ohne Technik am Strand von Tahiti träumen. Aber der Platz reicht dort nicht für alle 7,5 Milliarden Menschen auf der Welt.“
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