Mittwoch, 18. Juli 2018


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"Care-Energy" plant Klage gegen EEG-Umlage für Eigenverbrauch bei Haushalten und Kleingewerbe "Inhaltlich falscher, unökologischer und technisch nicht umsetzbarer Politschnellschuss"

Hamburg, (lifePR) - "Die Pläne, zum Eigenverbrauch produzierten Ökostrom bei Haushalten und Kleingewerbe mit EEG-Umlage und anderen Abgaben zu belegen, sind schlicht absurd. Wenn entsprechende politische Pläne umgesetzt werden sollten, werden wir gegen diesen Eingriff in die Rechte der Bürger klagen" erklärte Martin Kristek, CEO der mk-group ("Care-Energy") auf Nachfragen zu den bekannt gewordenen Planungen der Bundesregierung. "Anlagen, die nur für den Eigenverbrauch produzieren, sind die ökologischste Art der Energieversorgung. Diese mit Abgaben zur Förderung von Ökoenergie oder Netzausbau zu belegen, von denen gleichzeitig umweltschädliche Industrien befreit werden, ist ein Angriff auf die Energiewende. Durch diese Vorgehen würde Kanzlerin Merkel ihre richtige Entscheidung zur Energiewende in der Umsetzung unmöglich machen."

Martin Kristek stellte auch klar, dass die praktische Umsetzung des Vorhabens unmöglich ist. "Wer plant, jede Ökostrommenge privater Haushalte mit einer Abgabe zu belegen, wird an der Realität scheitern. Wir bieten unseren Kunden mobile Photovoltaikmodule, die an jedem Ort mit einem Hausnetz verbunden werden können. Da diese Anlagen nicht ins Netz einspeisen, ist es weder sinnvoll noch möglich die Produktionsmenge zu erfassen und dafür abzukassieren. Wer grundsätzlich jeden Eigenverbrauch mit Abgaben belegen will, müsste zudem ein Register von Solartaschenrechner und anderen Geräten anlegen. Einer solchen Registrierungspflicht würden dann wohl auch Elektroautos und Hybridfahrzeuge mit Energierückgewinnungssystemen unterliegen. Kurz gesagt: Die aktuellen Pläne von Minister Gabriel sind blanker Unsinn, die Vorschläge zur deutschen Energiepolitik verharren auf dem niedrigen Niveau der Amtsvorgänger Röttgen und Altmayer."
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