CRPS zählt zu den komplexesten Schmerzsyndromen überhaupt. Die Erkrankung kann nach Verletzungen oder Operationen auftreten und geht in der Regel mit starken Schmerzen, Bewegungsstörungen, Schwellungen sowie erheblichen Einschränkungen im Alltag einher. Aufgrund der vielfältigen Symptome erfordert die Behandlung ein eng abgestimmtes Vorgehen verschiedener Fachdisziplinen.
Genau hier setzt das Behandlungskonzept des Interdisziplinären Schmerzzentrums der m&i-Fachklinik Enzensberg an. Die Versorgung erfolgt durch ein multiprofessionelles Team, das medizinische, physiotherapeutische, psychologische und ergotherapeutische Kompetenzen bündelt. Ergänzt wird das Therapieangebot durch balneophysikalische Verfahren wie Zellenbäder oder CO₂-Bäder. Je nach individueller Situation kommen weitere Therapieformen hinzu.
„CRPS ist eine Erkrankung, die selten mit einer einzelnen therapeutischen Maßnahme erfolgreich behandelt werden kann. Entscheidend ist das koordinierte Zusammenwirken verschiedener Fachrichtungen, um Schmerzen zu reduzieren, Funktionen zu verbessern und die Teilhabe am Alltag wieder zu ermöglichen“, erklärt Dr. Martin Steinberger, Chefarzt des Interdisziplinären Schmerzzentrums der m&i-Fachklinik Enzensberg.
Die hohe Versorgungsqualität wird zusätzlich durch die Erfüllung der Qualitätskriterien der CRPS Selbsthilfe-Köln/Bremen unterstrichen. Diese Kriterien umfassen unter anderem die leitliniengerechte Diagnostik und Therapie, regelmäßige Fort- und Weiterbildungen der Mitarbeitenden, die Zusammenarbeit mit Selbsthilfeorganisationen sowie hohe Standards beim Datenschutz und beim Schutz der Privatsphäre von Patientinnen und Patienten.
Mit diesem multiprofessionellen Ansatz bietet das Interdisziplinäre Schmerzzentrum der m&i-Fachklinik Enzensberg Menschen mit CRPS eine strukturierte und umfassende Behandlungsmöglichkeit, die den aktuellen Anforderungen moderner Schmerzmedizin entspricht.