Wer klärt Versicherungsmakler über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Nachfolgelösungen auf?

Was passt am besten für mich und auf was muss ich achten?

Wer klärt Versicherungsmakler über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Nachfolgelösungen auf?
(lifePR) ( Stuttgart / Gundelsheim, )
Wer klärt Versicherungsmakler über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Nachfolgelösungen auf? Eine Frage, die wir in der letzten Zeit vermehrt von Versicherungsmaklern gestellt bekommen, die sich mit dem Thema Nachfolge beschäftigen und die perspektivisch eine Lösung für sich suchen.

Welche der im Markt angebotenen Lösungen für den individuellen Fall die am besten geeignete ist, kann man pauschal nicht sagen und hängt von verschiedenen Faktoren ab, die wir in vielen Gesprächen mit unseren Mitgliedern erörtern. Wichtig ist nach unserer Erfahrung, dass sich der Makler nicht selbst auf die Suche macht, sondern über einen Berater zunächst die Angebote des Marktes sondieren lässt. Ist dann das passende Modell gefunden können, zunächst anonym, verschiedene Anbieter angesprochen werden und der Makler hat immer mehrere Anbieter zur Auswahl. Das macht unabhängig und schützt von schnellen und unüberlegten Entscheidungen.

Für viele kleinere Versicherungsmakler scheint ein Rentenmodell interessant, das inzwischen von einigen Anbietern beworben wird. Oft haben diese Makler keine oder eine zu geringe Altersvorsorge betrieben und sind auf die laufenden Einnahmen aus dem Maklerbetrieb angewiesen. Hier gilt es zu prüfen, ob die vollmundigen Versprechen von bis zu 100% der laufenden Courtage als laufende Rente wirklich realistisch sind, oder von welcher Basis denn tatsächlich ausgegangen wird. Wie lange soll die Rente bezahlt werden und wie sieht die oft mit angebotene „Hinterbliebenenversorgung“ im Detail aus? Was passiert bei Neuumsätzen ober Umdeckungen im Bestand. Wie ist der Makler daran beteiligt? Wer wirkliche Bestands- und Kundenbetreuung betreibt und den Bestand nicht einfach liegen lässt wird schnell feststellen, dass das nicht zum Nulltarif gehen kann und auch eine Marge von 10 oder 20% langfristig nicht genug Deckungsbeitrag für einen Betreuungsbetrieb, der entsprechenden Service bietet, erwirtschaften kann. Als Marketinginstrument kann das für manche Anbieter sinnvoll sein, um sich Marktanteile einzukaufen.

Wichtig für den Makler ist jedoch, wie viel „Rente“ er langfristig tatsächlich aus seinem Bestand bekommt. Jeder Versicherungsmakler weiß aus seiner Praxis, dass Kundenbestände dynamischen Prozessen unterliegen und das Vertragsgemenge bei einer aktiven Bestandsbetreuung häufig nach wenigen Jahren völlig anders aussehen kann. Insbesondere bei den Sachsparten, die einen großen Einfluss auf die Rentenhöhe haben. Sprich, die Courtage aus den Verträgen zu Beginn der Rentenphase können schnell nur noch wenig mit den späteren Courtagen zu tun haben. Wer an diesen neuen Courtagen nicht beteiligt ist, wird vermutlich schnell feststellen, dass von seiner anfänglich versprochenen „Rente“ immer weniger übrig ist. Ob solche Systeme die Nachfolgelösung der Wahl sein können, ist zumindest fraglich.

Mittlerweile gibt es auch Anbieter, die mit einer Bestandsbetreuungsvergütung arbeiten, manche sagen auch „Pacht“ dazu, was aber nicht ganz korrekt ist. Bei diesen Modellen bleibt der bisherige Makler der Bestandsinhaber, behält somit auch alle Rechte am Bestand und das Modell, sollte man im laufenden betrieb feststellen, dass man doch nicht zusammenpasst, ist auch jederzeit wieder umkehrbar. In solchen Fällen kann sich der Makler einen anderen Partner suchen, oder die Betreuung ist bereits von Beginn an befristet und der Makler verkauft später seinen Bestand entweder an den bisherigen Bestandsbetreuer oder an einen Dritten. Manchmal gibt es auch schon Vorverträge, die die Modalitäten des späteren Verkaufs, wie z.B. die Ermittlungsmethodik des Kaufpreises, regeln. Auch hier sind die Vertragswerke zu prüfen und datenschutzrechtliche Auflagen zu beachten.

Sollten die vorgenannten Modelle nicht die richtigen sein, bleibt selbstverständlich der Verkauf des Unternehmens oder des Bestandes. Auch hier ist es wichtig, sich nicht selbst auf die Suche nach einem Käufer zu machen, sondern sich über versierte Berater eine Auswahl von Kaufinteressenten präsentieren zu lassen. Hier „bewerben“ sich die Kaufinteressenten darum, den Bestand oder das Unternehmen übernehmen zu können und es gibt viel weniger Diskussionen um den Kaufpreis. Gute Berater, die auf eine große Zahl von Kaufinteressenten zurückgreifen können, haben bereits im Vorfeld die Bonität des Käufers geprüft und auch die Finanzierung ist sicher gestellt.

Egal welche Modelle für Makler auch sinnvoll erscheinen. Lassen Sie sich von einem unabhängigen Berater bei der Auswahl begleiten. Der Makler Nachfolger Club e.V. ist spezialisiert auf die Auswahl der richtigen Modelle und die Angeschlossenen Berater sind seit vielen Jahren erfahren in der Begleitung und Vermittlung geeigneter Übernahmekandidaten. Die vom Verein für seine Mitglieder angebotene Unternehmervollmacht sichert auch die Makler ab, die sich jetzt noch nicht für ein Modell entscheiden können oder wollen. Sollte auf dem Weg der Nachfolgevorbereitung etwas passieren, ist alles geregelt und der Makler Nachfolger Club e.V. kümmert sich um alles.

Weitere Informationen zu verschiedenen Modellen, welche Dinge bei der Vorbereitung der Nachfolge sinnvoll sein können und welche Vorbereitungen für Notfällen zu treffen sind, erhalten Sie bei den Vorständen des Vereins.
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