Corona und das Problem der analogen Versicherungsmakler

warum Digitalisierung für Versicherungmakler überlebenswichtig ist

Portrait Oliver Petersen
(lifePR) ( Stuttgart, )
In den letzten Wochen war das beherrschende Thema die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen auf die Bevölkerung und auf die Wirtschaft. Auch die Finanz- und Versicherungsbranche ist betroffen.

Durch die Ausgangs- bzw. Kontaktbeschränkungen bekam die Digitalisierung einen erheblichen Schub und was vor wenigen Wochen noch undenkbar war, hat sich in Windeseile durchgesetzt.

Es wurden verschiedene Videoberatungstools von Bridge bis Zoom eingeführt, mit elektronischen Unterschriftssystemen kombiniert und die Beratung der Kunden über Screensharing angeboten. Auch viele Kunden sind dank Mindestabstand von der neuen Welt angetan, weil es den persönlichen Besuch des Versicherungsvertreters zu Hause überflüssig macht und selbst die Fahrt in sein Büro wegfallen kann. Änderungen werden per Email durchgegeben und sollte einmal eine Unterschrift nötig sein, bekommt man eine SMS auf sein Handy und unterschreibt einfach auf dem Display. Die Versicherungsverträge sind übersichtlich und stets aktuell über eine Smartphone-APP abrufbar. Da man das Handy fast immer bei sich hat, kann auch eine Schadensmeldung mit einem geführten Prozess innerhalb der App erfolgen, es können Bilder hochgeladen werden und es gibt einige weitere Standard-Funktionalitäten mehr, die früher als persönliche Serviceleistung des Maklers verbreitet waren. Selbst den Versicherungsvergleich übernimmt ab jetzt die App.

Schöne neue digitale Welt. Für alle? Leider nein. Gerade Makler, die noch sehr in der analogen Welt zu Hause sind, drohen den Anschluss zu verlieren und von der rasanten Entwicklung abgehängt zu werden. Wer noch immer lieber alles in Papierform hatte und von der Digitalisierung eher abgeschreckt war, als diese als Chance zu sehen, wird sich schwer tun, die Fülle an digitalen Tools, die es inzwischen gibt, zu überblicken und die für ihn am besten geeigneten herauszusuchen. Neue Hardware und die Softwaretools kosten Geld. Auch wenn die meisten Maklerpools digitale Bausteine mehr oder weniger gratis anbieten, kostet die Einarbeitung wertvolle Zeit, Muße und Unabhängigkeit. Wer einmal ein funktionierendes digitales System am Laufen hat, wird kaum mehrere parallel betreiben, sondern sich auf eines konzentrieren, was wiederum bedeutet, dass der komplette digitale Umsatz über diesen Anbieter abgewickelt wird. Die Pools wird es freuen. Trotzdem darf nicht übersehen werden, dass gut gepflegte und hoch digitalisierte Bestände auf dem Markt zum Teil deutlich höhere Kaufpreise erzielen.

Was kann ein bisher analog orientierter Makler also tun? Eine Möglichkeit wäre, die bisher analogen Prozesse zu digitalisieren. Mit allen genannten Vor- und Nachteilen. Für die strategische Nachfolgeplanung ist die Digitalisierung ohnehin ein wichtiger Faktor. Es soll später ja ein angemessener Kaufpreis für das Lebenswerk erzielt werden. Besser also heute als morgen mit der Nachfolgeplanung beginnen - der richtige Zeitpunkt wäre jetzt da.

Eine andere Möglichkeit wäre, sich der ganzen Thematik zu entziehen, das Lebenswerk jetzt zu verkaufen und endlich die Früchte seiner Arbeit zu genießen. Der ständig steigende Verwaltungsaufwand und das aktuelle Preisniveau könnte für diesen Weg sprechen. Eine Bestandsbewertung könnte Klarheit schaffen.

Makler, die sich überlegen, sich für den einen oder den anderen vorgenannten Weg zu entscheiden, können sich beim Vorstandsmitglied Oliver Petersen des Makler Nachfolger Club e.V. in einem kostenfreien Telefongespräch unter 0711/6567487 über die wichtigsten Faktoren, die es zu beachten gilt, informieren.

Autor: Oliver Petersen, Vorstand Makler Nachfolge Club & Inhaber von Petersen Consulting
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