Anleger unterschätzen Inflationsgefahr

(lifePR) ( Frankfurt am Main, )
Neben den anhaltenden Auswirkungen der Finanzkrise beherrschen beinahe täglich Inflationssorgen die Finanznachrichten. Die Inflation zieht an. Selbst Ben Bernanke, Chef der US Notenbank, warnt inzwischen laut und eindringlich vor den Risiken ansteigender Inflationsraten. Angesichts anhaltender Gefahren für die weltweite Konjunktur können die Zentralbanken jedoch nur eingeschränkt mit Zinserhöhungen reagieren. Anleger müssen ihr Geld somit selbst vor der Entwertung schützen. Rentenfonds die in inflationsindexierte Anleihen investieren sind das passende Instrument dafür: Je höher die Teuerungsrate, desto mehr Zinsen und Kapitalrückzahlung gibt es bei dieser Art der Anleihe.

Die Inflation ist wieder da. Nicht nur die Rohölpreise und damit die Energiekosten erreichen beinahe täglich neue Höchststände, auch die Preise für viele andere Rohstoffe und Nahrungsmittel klettern unaufhörlich weiter. Zunehmend erhärtet sich die Erkenntnis, dass diese Entwicklung nicht nur das Ergebnis vorübergehender Knappheiten ist, sondern einen neuen weltweiten Trend widerspiegelt. Längst gehen Analysten davon aus, dass die Rohstoffmärkte langfristig angespannt bleiben. Zwar geht man nach wie vor davon aus, dass die Zentralbanken ihre Glaubwürdigkeit verteidigen könnten, die Einhaltung ihrer Inflationsziele wird Ihnen jedoch sehr viel schwerer fallen als in den vergangenen Jahren. Mittelfristig werden sich Verbraucher und Anleger auf höhere Inflationsraten einstellen müssen.

Industrienationen importieren Inflation

Insbesondere in den USA war die Zentralbank bereit durch billiges Geld das Wirtschaftswachstum weiter anzuregen. Die Annahme, dass Inflationsrisiken durch zunehmende Importe aus günstig produzierenden Schwellenländern ausgeglichen werden könne, erwies sich als Irrtum. Ansteigende Importquoten weiteten das Leistungsbilanzdefizit der USA aus. Spiegelbildlich dazu erreichten die Devisenreserven der Schwellenländer neue Höchststände. In vielen dieser Länder, namentlich in China, ist die Geldpolitik jedoch erstrangig auf den Wechselkurs als auf die inländische Inflationsentwicklung ausgerichtet, d. h. der steigenden Inflation wird dort nur wenig oder gar nicht entgegengewirkt. Die expansive Geldpolitik dieser Länder schlägt jetzt in Form spürbar höherer Importpreise auf die USA zurück. Asien ist so von einer Inflationsbremse zu einem Inflationstreiber geworden und Auswirkungen auf das vergleichsweise stabilitätsorientierte Europa können nicht mehr ausgeschlossen werden.

Inflationsindexierte Anleihen: Absicherung gegen die Geldentwertung

Bei inflationsindexierten Anleihen sind sowohl der Nominalbetrag als auch der Zinskoupon an die Preissteigerung gekoppelt: Je höher die Inflation, umso höher die Zinszahlung und die Kapitalrückzahlung am Ende der Laufzeit. Typisch für diese Art der Anleihe ist, das die implizite reale Rendite, also die Rendite die sich bei über die Laufzeit unveränderter Inflation ergibt, geringer ausfällt, als die einer vergleichbaren herkömmlichen Anleihe. Diese Differenz bezeichnet die sogenannte Breakeven-Inflation. Erreicht die Teuerungsrate diese Breakeven-Inflation im Durchschnitt über die Laufzeit, so ziehen inflationsidexierte Anleihen mit herkömmlichen Anleihen gleich. Liegt die Teuerungsrate im Schnitt über der Breakeven- Inflation, überholt die inflationsindexierte Anleihe ihr herkömmliches Pendant.

Die künftige Inflationserwartung, die bei Emission einer Inflationsindexierten Anleihe zu Grunde gelegt wird, leitet sich in der Regel aus einem Schnitt der aktuellen und vergangenen Inflationsraten ab. Dies führt insbesondere bei einem wie derzeit ansteigenden Inflationstrend dazu, dass sich die angenommene Breakeven- Inflation im Nachhinein als zu gering herausstellt und die inflationsindexierte Anleihe deutlich profitiert, während der Anleger einer herkömmlichen Anleihe Gefahr läuft, dass die Zinszahlungen die Geldentwertungen nicht oder nur knapp ausgleichen. Bei anhaltendem Inflationstrend werden inflationsindexierte Anleihen auch künftig bessere Renditen abwerfen als herkömmliche Anleihen.

Weiteres Ansteigen der Inflation erwartet Ein weiteres Anziehen der Inflationsrate in den USA auf 5% ist nicht mehr utopisch. Auch im Euroraum zeichnet sich eine ähnliche Entwicklung ab, wenn auch in abgeschwächter Form. Die Federal Reserve und die EZB versuchen, durch Rhetorik ihre Glaubwürdigkeit mit aller Kraft aufrechtzuerhalten, denn sie wissen, dass ihnen angesichts der Schwäche des Finanzsektors geldpolitisch die Hände gebunden sind und sie der Inflationsentwicklung hinterherhinken. Sollte sich die aktuelle Inflation in den Inflationserwartungen weiter verfestigen, kommt das Inflationskarussell erst richtig in Schwung. Ein Risiko das die Anleger zu ignorieren scheinen. Für die nächsten zwei Jahre liegt die Breakeven- Inflationsrate in den USA bei lediglich 2,5 %! Verglichen mit einer nicht mehr auszuschließenden Teuerungsrate von 5 % in den USA ein Beleg dafür, das der Markt für inflationsindexierte Anleihen alles andere als bereits "heiß" gelaufen oder gar "teuer" ist. Eine weitere Outperformance von inflationsindexierten Anleihen gegenüber herkömmlichen Anleihen ist sehr wahrscheinlich.

MAT Real Return: Inflationsindexierte Anleihen mit aktivem Management

Der von der MAINTRUST Kapitalanlagegesellschaft mbH gemanagte MAT Real Return (WKN 848 436) investiert weltweit in inflationsgeschützte Staatsanleihen von OECD Ländern mit höchster Bonität und verzichtet ganz auf synthetische Vehikel und strukturierte Anleihen.

Per Ende Mai erwirtschafteten die Maintrust Rentenfondsmanager über die vorangegangenen 12 Monate für den MAT Real Return eine Rendite von 8,22%, während der Rentenindex für nominale deutsche Staatsanleihen (RexP) lediglich um 4,92% zulegte. Seit Jahresbeginn betrug die Wertentwicklung des Fonds 4,42%, die des RexP 1,99%.
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