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Ehemalige Landtagsabgeordnete mit der Verdienstmedaille ausgezeichnet

(lifePR) (Kiel, )
Vier ehemalige Landtagsabgeordnete sind für ihren jahrelangen Einsatz in der Politik vom Bundespräsidenten mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Ministerpräsident Peter Harry Carstensen überreichte die Auszeichnungen am Freitag (31. August) im Gästehaus der Landesregierung in Kiel an Renate Gröpel aus Lübeck, Ulf von Hielmcrone aus Husum, Helmut Plüschau aus Wedel und Roswitha Strauß aus Alveslohe (Kreis Segeberg).

Renate Gröpel engagiert sich seit über zwei Jahrzehnten ehrenamtlich in der kommunalen Selbstverwaltung ihrer Heimatstadt Lübeck. Sie war von 1996 bis 2004 stellvertretende Kreisvorsitzende des SPD-Kreisverbandes Lübeck und wurde 1986 in die Lübecker Bürgerschaft gewählt, der sie bis 1994 angehörte. In dieser Zeit war sie ehrenamtliche Senatorin für das Liegenschaftsamt und setzte sich für den Bau neuer Wohngebiete sowie für den Mietwohnungs-, Eigentums- und Gruppenkleinsiedlungsbau ein. Sie war in verschiedenen Ausschüssen tätig, acht Jahre Vorsitzende des Kleingartenausschusses und sechs Jahre Mitglied des Ältestenrats.

Renate Gröpel wurde 1996 in den Schleswig-Holsteinischen Landtag gewählt und gehörte ihm bis 2005 an. Sie war Mitglied und stellvertretendes Mitglied in verschiedenen Ausschüssen und im Beirat der Landesentwicklungsgesellschaft Schleswig-Holstein. Außerdem gehörte sie dem Richterwahlausschuss als stellvertretendes Mitglied an. Für eine Wahlperiode war sie Schriftführerin.

Seit 2001 gehört Gröpel dem Aufsichtsrat der "Hochschulstadtteil Entwicklungsgesellschaft" in Lübeck an.

Ulf von Hielmcrone hat sich über viele Jahrzehnte in der kommunalen Selbstverwaltung der Stadt Husum und im kulturellen Bereich große Verdienste erworben. Er gehörte von 1989 bis 1996 der Stadtvertretung Husum an und war in dieser Zeit sechs Jahre Bürgervorsteher. Darüber hinaus war er Mitglied in verschiedenen Ausschüssen und weiteren Gremien der Stadt, unter anderem im Kuratorium der Nissenstiftung. Außerdem war er Vorsitzender der Asmussen-Woldsen-Stiftung.

Die Mitglieder des Kuratoriums der Nissenstiftung wählten ihn 1997 in den Vorstand, sechs Jahre später zum stellvertretenden Vorsitzenden und 2005 zum Vorsitzenden. Schon 1996 war er maßgebliches Gründungsmitglied des Museumsverbundes Nordfriesland. Der Erhalt des Schlosses vor Husum war und ist ihm ein wichtiges Anliegen. Deshalb gründete er 2003 einen Förderverein mit dem Ziel, für das Schloss unter anderem Kunst und Kulturgegenstände zu kaufen sowie Restaurierungen zu ermöglichen.

Bereits 1977 war von Hielmcrone Gründungsmitglied des Vereins "Gesellschaft zur Erhaltung des Husumer Stadtbildes" und hier von 1979 bis 1990 Vorsitzender. Dem Stiftungsrat Schloss Glücksburg gehörte er von 1998 bis 2005 an. Darüber hinaus war er von 1995 bis 2002 Vorsitzender des auf seine Initiative hin gegründeten Fördervereins "Raritäten der Klaviermusik". Von Hielmcrone war auch im kirchlichen Bereich engagiert. Er war Mitglied im Kirchenvorstand St. Marien in Husum ist auch heute noch in verschiedenen Gremien aktiv. Dem Stiftungsrat St. Knud der katholischen Kirche in Friedrichstadt, die zur Künstlerkirche umgebaut werden soll, gehört er seit zwei Jahren an. Er ist seit Jahren Mitglied im Aufsichtsrat des Fachkrankenhauses Breklum und war über viele Jahre Vorstandsmitglied des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes.

Außerdem bemüht sich von Hielmcrone um das deutsch-dänische Verhältnis sowie um die guten Beziehungen zur englischen Patenstadt Kidderminster.
Er wurde 1996 in den Schleswig-Holsteinischen Landtag gewählt und gehörte dem Parlament bis 2005 an. In beiden Legislaturperioden war er Vorsitzender des Bildungsausschusses und Mitglied in weiteren Ausschüssen und Gremien.

Helmut Plüschau war über drei Jahrzehnte hinweg ehrenamtlich tätig. Seine kommunalpolitische Tätigkeit begann 1968 mit seiner Wahl zum Ratsherrn der Stadt Wedel. Er hatte dieses Amt zehn Jahre inne und war in dieser Zeit sechs Jahre Mitglied im Magistrat. Auch danach setzte er sich weitere sechs Jahre als bürgerliches Mitglied im Bau- und Feuerwehrausschuss für die Belange der Stadt Wedel ein. Dem Verwaltungsrat der Stadtsparkasse gehörte er von 1998 bis 1999 an.

Darüber hinaus war Plüschau im Pinneberger Kreistag tätig. Er war vier Jahre bürgerliches Mitglied und wurde 1986 in den Kreistag gewählt, dem er zuvor bereits von 1975 bis 1976 als Nachrücker angehörte. In den zehn Jahren seiner Kreistagszugehörigkeit war er Mitglied verschiedener Ausschüsse und zwei Jahre 2. stellvertretender Kreispräsident. Während seiner Amtszeit setzte er sich besonders für die Schaffung einer zeitgemäßen Infrastruktur, eine positive Wirtschaftsentwicklung und die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen ein. Er vertrat auch den Erhalt und Ausbau des Krankenhauses Wedel. Plüschau war von 1998 bis 2002 Vorsitzender des Ortsvereins Wedel der Arbeiterwohlfahrt und hat sich für den Aufbau einer Außenstelle der Kindertagsstätte eingesetzt.

1996 wurde Helmut Plüschau in den Schleswig-Holsteinischen Landtag gewählt, dem er bis 2005 angehörte. In dieser Zeit war er Mitglied in verschiedenen Ausschüssen. In der SPD führte er den Ortsverein Wedel von 1968 bis 1972 als Vorsitzender.

Roswitha Strauß hat sich rund drei Jahrzehnte ehrenamtlich in der kommunalen Selbstverwaltung der Gemeinde Alveslohe engagiert. Sie wurde 1974 in die Gemeindevertretung gewählt und gehörte ihr mit Unterbrechung von acht Jahren, in denen sie zeitweise bürgerliches Mitglied war, bis 2003 an. Roswitha Strauß war Mitglied im Sozialausschuss, im Schul- und Kulturausschuss sowie im Finanzausschuss. Außerdem gehörte sie dem Planungsausschuss Umwelt und Verkehr an und hatte neun Jahre den Vorsitz inne. In dieser Zeit setzte sie sich für Anpflanzungen sowie ein einheitliches Konzept der Geschwindigkeitsregelungen in verkehrsberuhigten Bereichen ein und gab die Anregung für den Bau der Bürgerhalle. Besonders engagiert hat sich Strauß für die Gründung der Spielstube Alveslohe, dessen Vorsitzende sie 16 Jahre war.

Darüber hinaus war sie von 1990 bis 1998 1. stellvertretende Bürgermeisterin, zeitweise Fraktionssprecherin der CDU sowie Mitglied im CDU-Kreisvorstand, dem sie derzeit als stellvertretende Kreisvorsitzende angehört. Außerdem ist Roswitha Strauß seit 2000 als Beisitzerin Mitglied des CDU-Landesvorstandes Roswitha Strauß wurde 1996 in den Schleswig-Holsteinischen Landtag gewählt und gehörte ihm bis 2005 an. In dieser Zeit hat sie in verschiedenen Ausschüssen gewirkt. In der 14. Wahlperiode wurde sie zur Schriftführerin gewählt, in der 15. Legislaturperiode übernahm sie den Vorsitz im Wirtschaftsausschuss.
Neben ihren politischen Ämtern war Roswitha Strauß von 1992 bis 1997 ehrenamtliche Richterin beim Arbeitsgericht Neumünster.
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