Das Szenario einer nachhaltigen Preisstabilisierung könnten allerdings überraschend hohe Angebotsüberschüsse durchkreuzen, gerade im Fall der bislang relativ robusten Mineralölprodukte. Der Rohstoffgroßverbraucher China scheint zudem weiterhin die in ihn gesetzten langfristigen Wachstumserwartungen nicht erfüllen zu können. Damit fällt das Reich der Mitte ebenso wie die Finanzinvestoren als Impulsgeber für fühlbar höhere Notierungen vorerst aus. Letztere haben sich zwar bereits 2012/2013 mitunter in großem Stil aus Rohstoffen verabschiedet, zur Kapitulation ist es aber noch nicht gekommen. Die Investmentnachfrage wird auch angesichts des Ausstiegs der USNotenbank aus der bislang extrem lockeren Geldpolitik und damit vermutlich weiter steigender Realzinsen eher noch bescheidener ausfallen als 2013. Gleichzeitig werden die noch an Gewicht gewinnenden jeweiligen fundamentalen Verhältnisse einzelner Rohstoffe zu einer differenzierteren Entwicklung der Notierungen führen.
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