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Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V.

Gipfel der Forsttechnik 2008 in Schmallenberg geplant

(lifePR) (Groß-Umstadt, )
In Gipfellaune trafen sich am Mittwoch (29.8.) in Schmallenberg (Sauerland) Vertreter des Kuratoriums für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF, Groß-Umstadt) mit ihren regionalen Partnern aus NRW, um Waldbesitzern und Medienvertretern gemeinsam das Konzept der 15. KWF-Tagung vorzustellen.

Unter dem Motto „Holz heiß begehrt – eine Branche macht mobil“ bieten die Veranstalter vom 4.-7. Juni 2008 zum 15. Mal ein wahres Forsttechnik-Spektakel, zu dem über 35.000 Fachleute aus Forst- und Holzwirtschaft erwartet werden. Die Veranstaltung umfasst die drei Bereiche Fachmesse, Fachexkursionen und Fachkongress. Ein besonderer inhaltlicher Schwerpunkt wird auf der pfleglichen und sicheren Holzaufarbeitung nach Sturmkatastrophen liegen. Alle drei Tagungsteile werden daher rund um Schmallenberg auch in solchen Waldpartien stattfinden, die durch den Orkan Kyrill stark geschädigt wurden.

Auf der Messe präsentieren rund 400 Fachaussteller mit attraktiven Messeständen und ansprechenden Funktionsdemonstrationen umfassend den aktuellen Stand der Forsttechnik. Zahlreiche Sonderschauen, z.B. die DLG/KWF BioEnergy Wood oder Sturmholzaufarbeitung live auf über 6 Hektar setzen zusätzliche Akzente. Demgegenüber erläutern auf den Exkursionen unabhängige Spezialisten den Fachbesuchern anhand von mehr als 20 Exkursionsbildern die gesamte Prozesskette. Bei dem Kongress wird es unter anderem um die Bedeutung des Klimawandels für die nachhaltig betriebene Forstwirtschaft in Deutschland gehen. Hinzu kommen Schwerpunkttage für Forstunternehmer, Mitarbeiter im Forst sowie Waldbauern.

Mit dem Thema der 15. KWF-Tagung greifen die Veranstalter die derzeitige Aufbruchstimmung auf, die die Forst- und Holzwirtschaft zu wahren Boom-Branchen macht. Der nachwachsende Rohstoff Holz ist für die stoffliche Verwendung und zunehmend auch als regenerativer Energie- und Wärmeträger stark gefragt. Die Holznutzung im Rahmen der Nachhaltigkeit auszuweiten, erscheint nur möglich, wenn zusätzliche Holzreserven, die vor allem im Kleinprivatwald zu finden sind, mobilisiert werden. Hier setzt die 15. KWF-Tagung mit der Sonderschau „Technik für den kleinen Wald“ einen eigenen Schwerpunkt.

Das KWF wird bei den Vorbereitungen und der Durchführung der Tagung intensiv durch regionale Partner vor Ort, vor allem durch den Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen und die Stadt Schmallenberg unterstützt. Vertreter aller Waldbesitzarten haben bei dem Termin am Mittwoch den Veranstaltern ihre Erwartungen an die Tagung erläutert.
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