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Kunsthaus Zürich lädt zur 50 Jahr-Feier des Grossen Ausstellungssaals ein

(lifePR) (Zürich, )
Vor 50 Jahren - am 7. Juni 1958 - wurde der Grosse Ausstellungssaal im Kunsthaus Zürich eröffnet. Seine grosszügige Offenheit, die stützenlose Architektur und das flexible Wandsystem galten als bahnbrechend. Generationen von Künstlern, Ausstellungsmachern und Besuchern haben ihn schätzen gelernt. Am 3. Juli lädt die Zürcher Kunstgesellschaft zur Besichtigung ein - mit Führungen, Vorträgen und einem Cocktail.

Die Liste der Ausstellungen, die seit 1958 im grössten Ausstellungssaal der Schweiz stattfinden, ist beeindruckend. Von der Vielfalt schwarzafrikanischer Kunst bis zur minimalistischen «2000 Sculpture» von Walter de Maria, einer einzelnen Arbeit, die extra für diesen Raum geschaffen wurde.

1961 richtete Alberto Giacometti hier seine grösste Werkschau ein. Andy Warhol liess sich 1978 feiern und in den 80ern rockte A.R. Penck - allen konservatorischen Risiken trotzend - vor Publikum was das Zeug hielt. Der französische Staatspräsident François Mitterand gab sich 1987 die Ehre und eröffnete die Ausstellung «Eugène Delacroix». Harald Szeemann, der später als erster freier Ausstellungsmacher internationale Berühmtheit erlangte, organisierte u.a. «Der Hang zum Gesamtkunstwerk» und Bice Curiger hat mit «Freie Sicht aufs Mittelmeer» den Diskurs über zeitgenössische Schweizer Kunst neu belebt.

Seine maximale Aufnahmefähigkeit erreichte der von Hans und Kurt Pfister erbaute und von Emil G. Bührle finanzierte, 1300 m2 messende Saal im Jahr 1992, als durchschnittlich 3100 Besucher pro Tag in die Klimt-Ausstellung drängten. 2003 wurde der Ausstellungstrakt mit dem darunter liegenden Vortragssaal und dem Restaurant saniert. Die in den 1950ern innovative Inneneinrichtung aus frei kombinierbaren Wandelementen wurde weiterentwickelt. Sie gaben den Seerosen Claude Monets Halt und inspirierten den jungen Urs Fischer zu einer Tat: 2004 durchbohrte er kurzerhand die Wände und erklärte sie zum skulpturalen Bestandteil seiner Ausstellung. Für die aktuelle Schau «Shifting Identities - (Schweizer) Kunst heute» wurden Ebenen eingezogen, die den Besuchern von einem erhöhten Standort ungewohnte Blicke auf die Kunst ermöglichen. Für Künstler, Ausstellungsmacher und das Publikum bleibt dieser flexibel nach Themen und Inhalten unterschiedlich «bespielbare» Saal darum auch im 21. Jahrhundert attraktiv. Seine baulichen Qualitäten fanden innerhalb und ausserhalb der Schweiz zahlreiche Nachahmer.

FEIER AM 3. JULI MIT FÜHRUNGEN, VORTRAG, COCKTAIL Das fünfzigjährige Jubiläum des Grossen Ausstellungssaales wird öffentlich gefeiert. Am Donnerstag, 3. Juli lädt die Zürcher Kunstgesellschaft zu Führungen durch die Ausstellung «Shifting Identities - (Schweizer) Kunst heute» ein: um 15, 16, 18 und 19 Uhr. Gegen 17 Uhr spricht Direktor Christoph Becker über die Zukunft des Ausstellungsmachens im internationalen Kontext. Walter B. Kielholz, Präsident der Zürcher Kunstgesellschaft, eröffnet um 18 Uhr den Cocktail. Im Foyer spielen Sophisticated Lady 50er-Jahre Swing und Pop. Das Kunsthaus bleibt bis 20 Uhr geöffnet.
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