Online-Banking, Mobilität und Bildung

Der Kreis-Seniorenbeirat arbeitete in der ersten Sitzung eine breite Themenpalette ab

Monika Schenker (von links), Leiterin der Volkshochschule des Vogelsbergkreises, Monique Abel vom Pflegestützpunkt Vogelsbergkreis und Dr. Bernd Liller, Vorsitzender des Kreis-Seniorenbeirats, bei der ersten Sitzung für das Jahr 2020 / Foto: Christian Lips/Vogelsbergkreis (lifePR) ( Vogelsbergkreis, )
Der Kreis-Seniorenbeirat tagte nun zum ersten Mal für das Jahr 2020 in Lauterbach. Die Vertreterinnen und Vertreter aus 19 kreisangehörigen Städten und Gemeinden berichteten kurz von ihren Projekten vor Ort. Immer wieder angesprochenes Thema in den Kurzberichten aus den Städten und Gemeinden waren Mobilitätsangebote für ältere Menschen, wie sie etwa in Kirtorf, Lautertal, Feldatal, Freiensteinau oder Grebenhain bereits umgesetzt werden. Dort stehen entweder Bürgerbusse zur Verfügung oder es sollen – wie im Fall der Lautertaler Nachbarschaftshilfe – PKW angeschafft werden, um Senioren mit Fahrten zum Einkaufen, zum Arzt oder zu Freizeitaktivitäten zu unterstützen.

Monika Schenker, Leiterin der Volkshochschule des Vogelsbergkreises (vhs) und Monique Abel vom Pflegestützpunkt Vogelsbergkreis stellten kurz die besonderen Angebote für Senioren vor, die vhs und Pflegestützpunkt des Vogelsbergkreises bereithalten.

Auch die Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf die Lebensumstände von Senioren war Teil der Tagesordnung. Denn, wenn man mit Enkeln kommunizieren oder Informationen aus dem Internet abrufen möchte, muss die Bedienung von Smartphone, Tablet oder PC funktionieren. Dr. Bernd Liller gab einen kurzen Überblick und warb für Offenheit bei der Anwendung neuer Technologien, denn Online-Banking oder bargeldloses Bezahlen rückten mehr und mehr in den Fokus, führte er aus.

An diesem Thema setzte Monika Schenker, vhs-Leiterin, mit ihrem Beitrag an. Sie stellte dem Seniorenbeirat im Querschnitt interessante Themen des neuen Programmheftes für das Frühjahr 2020 vor. „Man ist nie zu alt, um etwas dazuzulernen – nicht nur deswegen sind Senioren eine wichtige Zielgruppe der Arbeit der vhs“, sagte Schenker. Denn sehr viele Teilnehmer fielen in die Altersklasse ab 50 Jahren, führte sie weiter aus. Gerade vor dem Hintergrund der digitalen Zukunft ist es wichtig, sich mit den Nutzen und Möglichkeiten auseinanderzusetzen. Die Grundlagen des Umgangs mit Smartphone oder Tablet in der vhs zu lernen, sei also ein erster Schritt, sich darauf vorzubereiten. Im Programm-Heft finden sich außerdem Tagesexkursionen sowie Gesprächs- und Debattierveranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit, Politik und Geschichte. Auch Kurse wie „Ahnenforschung“, „Pilates und Yoga für Senioren“ oder Sprachkurse in Englisch, Spanisch und Italienisch – alle mit besonderem Augenmerk auch auf die Belange von Senioren – werden angeboten. Die vhs-Leiterin warb gleichzeitig dafür, dass Senioren ihr Wissen und ihren Erfahrungsschatz als Dozenten einbringen können.
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