DORFENTWICKLUNG: "Selten so viel Engagement gesehen"

373.000 Euro Zuschuss für das "Gemeinde- und Kulturzentrum am Bilstein"

Das lange Warten hat ein Ende: Busenborn erhält ein runderneuertes "Gemeinde- und Kulturzentrum am Bilstein". Bei der Bescheidübergabe durch Wirtschaftsdezernent Dr. Jens Mischak an Bürgermeisterin Susanne Schaab und Ortsvorsteherin Nicole Gebhard (v. r.) freuten sich auch Matthias Sebald (Mitarbeiter der Kreisverwaltung) und die beiden Ortsbeiratsmitglieder Wilfried Schleuning und Marco Neff (v. l.) (Foto: Gaby Richter) (lifePR) ( Lauterbach, )
Das lange Warten hat ein Ende: Busenborn erhält ein runderneuertes „Gemeinde- und Kulturzentrum am Bilstein“. „Busenborn hat schon sehr viel Geduld mitgebracht“, bestätigt Schottens Bürgermeisterin Susanne Schaab bei der Bescheidübergabe durch Wirtschaftsdezernent  Mischak. Schon seit den neunziger Jahren habe es gelegentliche Anläufe gegeben, doch wurden konkrete Maßnahmen immer wieder verschoben. Jetzt soll es aber losgehen mit dem Um- und Neubau in Busenborn: Insgesamt ist rund eine Million Euro inklusive der Gestaltung rund um das neue Gemeinde- und Kulturzentrums in Busenborn veranschlagt. Dafür gibt es 324.431,-- Euro für das Zentrum und noch einmal 48.750,-- Euro für die Gestaltung der Freifläche aus Mitteln der Dorferneuerung.

Das geplante „Gemeinde- und Kulturzentrum am Bilstein“ soll ein wahres Multifunktionsgebäude werden: Es ist zugleich Dorfgemeinschaftshaus, Feuerwehrstandort, Vereinsheim, Kirchenraum, touristischer Treffpunkt und Jugendraum, außerdem wird die alte Schule integriert. Deshalb fließen dort auch noch Mittel des Hessischen Innenministeriums hinein, nämlich weitere 86.608,-- Euro für die Feuerwehr. „Schotten war die erste Stadt mit gesamtkommunaler Ausrichtung der Dorfentwicklung und es wurden dort schon erhebliche Investitionen getätigt. Dieses Gemeindezentrum setzt den Schlusspunkt, dafür gab es noch einmal ein Zusatzbudget“, berichtet Dr. Mischak. Er dankt dem Ortsbeirat und der Stadt Schotten für die Vorbereitung des Großprojekts, er habe selten so viel Engagement gesehen.

Das bestätigt auch Matthias Sebald, der zum letzten Mal in Sachen Dorf- und Regionalentwicklung tätig ist, bevor er nach mehr als zehn Jahren in seine Heimat Sachsen zurückkehren wird. „Seit 2012 wurden eine Menge Projekte auf den Weg gebracht, darunter auch 74 private Vorhaben mit Investitionsvolumen von insgesamt 5,3 Mio. Euro, die mit fast 1,2 Mio. Euro an Zuschüssen unterstützt wurden.“ Übrigens: Zwar ist das Budget für die Stadt schotten ausgeschöpft, doch für private Vorhaben können noch bis März 2020 Anträge gestellt werden.
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