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Internationale Filmfestspiele Berlin

Berlinale 2008: Panorama mit 50 Filmen komplett

(lifePR) (Berlin, )
Das Panorama präsentiert in diesem Jahr 17 Spielfilme im Hauptprogramm, 15 im Panorama Special und 18 in der Reihe Panorama Dokumente. 31 dieser 50 Filme sind Weltpremieren, 17 sind Erstlingswerke.

Eröffnungsfilme
Eröffnungsfilm des Panorama Hauptprogramms ist Rusalka (Mermaid), der zweite Film der russischen Regisseurin Anna Melikyan, deren Debüt Mars 2005 im Panorama war. Fantasievoll führt die Geschichte von den Kindheitserlebnissen eines Mädchens in die wirre und exzessive Wirklichkeit des heutigen Moskau. Der Film setzt mit seinen emotions- und bilderreichen Mustern den Ton für eine Reihe von diesjährigen Beiträgen. Besonders Regisseurinnen - ein Drittel der Panorama-Spielfilme sind von Frauen – entwickeln eine detailreiche kinematografische Erzählweise.

Das Panorama Special eröffnet mit der israelisch-deutsch-französischen Koproduktion Lemon Tree von Eran Riklis. Hauptdarstellerin Hiam Abbass, (Internationale Jury Berlinale 2007), ist auch im französischen Beitrag La fabrique des sentiments (The Feelings Factory) von Jean-Marc Moutout zu sehen. In Lemon Tree spielt sie eine Palästinenserin, deren geerbter Zitronenhain direkt an das israelische Territorium grenzt. Die tragische Dimension dieser "Grenzerfahrung" macht die heutige Problematik der Region erlebbar.

Panorama Dokumente
In der Reihe Panorama Dokumente eröffnet A Jihad For Love von Parvez Sharma eines der Schwerpunktthemen: Eine neue kämpferische Einstellung queerer Menschen in Ländern, in denen ihnen die Grundrechte versagt werden, sei es durch Gesetz oder Moral. Produziert von Sandi Dubowski, der mit seinem Trembling Before G-d die Welt des orthodoxen Judentums mit der Menschenrechtsfrage konfrontiert hat und dafür 2001 mit dem Teddy ausgezeichnet wurde, stellt A Jihad For Love diese Frage an die islamische Welt und ihre Vertreter.

Weitere Filme zum Schwerpunkt sind Das andere Istanbul von Döndü Kilic, EAST/WEST- Sex & Politics von Jochen Hick, Improvvisamente l’inverno scorso (Suddenly, Last Winter) von Gustav Hofer und Luca Ragazzi, sowie Rosa von Praunheims Tote Schwule - lebende Lesben.

Des Weiteren aber auch Darling! The Pieter-Dirk Uys Story von Julian Shaw, ein Essay über den politischen Aktivisten und Kabarettisten Pieter-Dirk Uys, der sich seit Jahren in Südafrika im Kampf gegen Apartheid und Aids engagiert sowie The Glow Of White Women von Yunus Vally.
Zum sektionsübergreifenden Schwerpunkt Musik tragen folgende Beiträge in Panorama Dokumente bei:

In Café de los Maestros des Argentiniers Miguel Kohan kommen die Altmeister und Sängerinnen der großen Zeit des Tango zu einem einmaligen Großereignis zusammen. Oscar-Preisträger Gustavo Santaolalla hat diesen Film gemeinsam mit Lita Stantic und Walter Salles produziert.

Heavy Metal in Baghdad von Eddy Moretti und Suroosh Alvi zeigt den dramatischen Weg der irakischen Band Acrassicauda vom Sturz Saddam Husseins bis heute.

Patti Smith: Dream of Life von Steven Sebring folgt über elf Jahre der Sängerin, Dichterin und Malerin. Smith, bekannt als die Patin des Punk, ist selbst Erzählerin des Films.

Wild Combination: A Portrait of Arthur Russell von Matt Wolf bringt den 1992 an AIDS verstorbenen Avantgarde-Komponisten und Disco-Produzenten in die Gegenwart zurück.

Bananaz von Ceri Levy schaut Damon Albarn und Jamie Hewlett, den Machern von Gorillaz, der ersten virtuellen "Cartoon Band", beim Ideenfinden und bei der Umsetzung zu.

Manfred-Salzgeber-Preis
Für die Jury konnten drei herausragende internationale Filmspezialisten gewonnen werden:Mirsad Purivatra, Direktor des Sarajevo Int. Film Festivals Bee Tham Tan, Gründer des Asian Film Archive in Singapur Susanne Pfeffer, Kuratorin des KW Institute for Contemporary Art

Der Manfred-Salzgeber-Preis wird in Erinnerung an den Mitgestalter der Filmfestspiele und langjährigen Leiter der Sektion Panorama an einen "die Grenzen des Kinos erweiternden Spiel- oder Dokumentarfilm" vergeben und ist ein Sachpreis zur Unterstützung der Kinoauswertung.

Der TEDDY – Queer Film Award auf der Berlinale wird am Donnerstag den 14. Februar im Haus der Kulturen der Welt vergeben. Die neunköpfige Jury, bestehend aus Festivalprogrammern aus der ganzen Welt, vergibt den Preis zum 22. Mal in Berlin.
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