Kompetenzlevel in der Wundbehandlung

Empfehlungen des Deutschen Wundrats zur Verbesserung der Versorgungsstruktur

(lifePR) ( Quedlinburg, )
Empfehlungen des Deutschen Wundrats zur Verbesserung der Versorgungsstruktur für Menschen mit chronischen Wunden in Deutschland

Der Deutsche Wundrat hat in einem Expertenpapier Empfehlungen für eine verbesserte Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden herausgegeben.

In Deutschland vergehen im Schnitt 3,5 Jahre, bis ein Patient mit einer chronischen Wunde von einem Facharzt behandelt wird. In dieser Zeit wird der Patient häufig nicht adäquat versorgt und es kommt zu unnötigen Leiden durch Schmerzen, Gerüchen oder Infektionen. Ursache ist ein Mangel an entsprechenden Strukturen und Netzwerkpartnern.

Dieser Problematik hat sich eine multidisziplinäre Expertengruppe angenommen und in drei Arbeitsgruppen (Diagnostik, Therapie und Versorgungsstruktur) Grundlagen für eine geeignete Herangehensweise zum Aufbau solcher Versorgungsstrukturen entwickelt:
  1. Mindestqualifikationsstandards für Handelnde, um unter anderem eine möglichst frühe Intervention für die Patienten zu erreichen
  2. Festgelegte Diagnostik- und Therapieschritte (gleiche Standards und Therapieprinzipien für alle Fachrichtungen)
  3. Versorgungsstrukturen in Form eines Netzwerks, in dem alle Partner auf Augenhöhe agieren (interprofessionelle und interdisziplinäre Kooperationen)
Die Empfehlungen werden als möglicher Rahmen für eine zukünftige Struktur der Wundversorgung angesehen. Die Experten streben an, dass in weiteren Diskussionen ein möglichst breiter Konsens dazu erzielt und zur Verbesserung der Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden beiträgt.

Link zum Expertenpapier: Als pdf-Datei herunter laden.
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