Tag des Offenen Denkmals® 2019 – Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur

IMMOVATION öffnete restaurierte Denkmale in Ludwigsburg

Tag des offenen Denkmals® 2019 - Besucher im restaurierten Kulturdenkmal Grafenbau in Ludwigsburg, Bild: ©Tobias Bugala (lifePR) ( Kassel, )
Hinter verschlossene Türen blicken und den Spuren der Geschichte folgen, das hat am Tag des offenen Denkmals® 2019 erneut mehrere Millionen Besucher angezogen. Bundesweit öffneten am 8. September rund 8.000 Denkmale ihre Türen für Interessierte. Die IMMOVATION-Unternehmensgruppe begrüßte in diesem Jahr erneut zahlreiche Geschichtsfans. Geöffnet waren die frisch restaurierten Kulturdenkmale Grafenbau und Gesandtenbau in Ludwigsburg.

Seit 1993 öffnen am Tag des offenen Denkmals® historische Bauten, die ansonsten nicht oder nur teilweise zugänglich sind, für eine breite Öffentlichkeit ihre Türen. Die Veranstaltung findet traditionell am 2. Sonntag im September statt. An diesem Tag sind alle Liebhaber historischer Gebäude und Architektur zu Streifzügen in die Vergangenheit eingeladen.

Architektur als Spiegel der Gesellschaft

Unter dem Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz in diesem Jahr dazu eingeladen, „den Blick auf alle revolutionären Ideen oder technischen Fortschritte über die Jahrhunderte zu richten“. Anlass war das 100-jährige Jubiläum des Bauhauses. Besucher konnten dabei laut Veranstalter erfahren, wie neue Kunst- und Baustile ein Spiegel der gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Gegebenheiten der jeweiligen Epoche sind.

Denkmale erhalten und für die Zukunft gestalten

Die Entstehung von Grafenbau und Gesandtenbau liegt zeitlich lange vor den neuzeitlichen Ideen des Bauhauses. Dennoch passen die beiden Denkmalgebäude bestens zum diesjährigen Motto der Veranstaltung „Umbrüche in Kunst und Architektur“.

Die Restaurierung der beiden Gebäude im Rahmen des Wohnbauprojektes „Höfe am Kaffeeberg“ diente nicht nur dem Wunsch einem historischen Aspekt der Ludwigsburger Stadtgestaltung wieder zu neuem Glanz zu verhelfen. Mit der umfassenden Sanierung und Restaurierung verfolgte die IMMOVATION auch das Ziel, die Denkmale so zu gestalten, dass sie für eine neue zeitgemäße Nutzung als Büro, Atelier, Kanzlei, etc. geeignet sind. Dabei galt es die Balance zwischen der geschichtsbewussten Bewahrung historischer Elemente und den Anforderungen moderner Bürogebäude zu finden. Durchaus eine Herausforderung für die Architekten der GLOBAL CONZEPT GmbH. Unter ihrer Leitung wurde in den letzten Jahren bereits das Industriedenkmal Salamander-Areal im nahegelegenen Kornwestheim mit einer Mischung aus Gewerbe und Wohnen erfolgreich revitalisiert.

Fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt

Während der gesamten Restaurierung standen die Fachleute des Amtes für Denkmalschutz den Architekten begleitend zur Seite. Geschäftsführer der GLOBAL CONZEPT, Sascha Engelmann, ist zufrieden mit dem Ergebnis: „Durch eine intensive Abstimmung ist es gelungen, im Vorfeld und auch während der Sanierung Zeugnisse der Vergangenheit zu dokumentieren und, soweit noch möglich, zu restaurieren“. Bemerkenswert ist auch, dass erst durch die Sanierung einige durch bauliche Veränderungen früherer Nutzungen verdeckte historische Elemente wieder ans Licht kamen. „Der Tag des offenen Denkmals ist eine gute Gelegenheit, solche bisher unbekannten Schätze der Geschichte einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen“, freute sich Engelmann nach einem langen Veranstaltungstag über das große Interesse der Besucher.

Projekt Höfe am Kaffeeberg, Ludwigsburg

Die Kulturdenkmale „Grafenbau“ und „Gesandtenbau” bilden den Rand eines Plangebietes, das ca. 4.000 Quadratmeter umfasst. Dort hat eine Projektgesellschaft der IMMOVATION-Unternehmensgruppe sieben neue Wohngebäude mit 40 Eigentumswohnungen errichtet. Die Sanierung und der Umbau der beiden denkmalgeschützten Gebäude ist Teil des neuen Wohngebietes. Die repräsentative Lage der Gebäude direkt gegenüber dem Barockschloss Ludwigsburg erforderte eine behutsame Adaption der geplanten Architektur an das historisch geprägte Umfeld.
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