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Regionale Wirtschaft besorgt über die Universität Flensburg

(lifePR) (Kiel, )
Mit Sorge nimmt die regionale Wirtschaft im nördlichen Schleswig-Holstein zur Kenntnis, dass die Wahl des Präsidenten der Flensburger Universität misslungen ist. Anlässlich eines IHK-Wirtschaftsgesprächs mit der bildungspolitischen Sprecherin der CDU-Fraktion, Susanne Herold, in Flensburg sprachen sich namhafte Unternehmen dafür aus, dieses Zeichen der Krise zum Anlass eines Neuanfanges zu machen.

Angesichts der immer wieder thematisierten Unterfinanzierung der Flensburger Universität als Grund für die bislang ausgebliebene weitere Entwicklung des Hochschulstandortes sei nunmehr auch ein Schlaglicht auf suboptimale Entscheidungsstrukturen in der Hochschule geworfen worden, so die einhellige Meinung der Vertreter einiger Unternehmer, die jetzt in der Industrie- und Handelskammer zu Flensburg zusammen kamen. Hatte der gemeinsame Einsatz von Hochschulen und Wirtschaft vor einigen Jahren noch Überlegungen abwenden können, die Universität Flensburg in eine Landesuniversität zu integrieren, so sieht man sich nunmehr ein weiteres Mal vor die Herausforderung gestellt, einen modernen und eigenständigen Hochschulstandort in der Region sichern zu müssen.

Die Flensburger Landtagsabgeordnete Susanne Herold, die das Treffen mit der Wirtschaft angeregt hatte, machte keinen Hehl aus der Lage: "Meiner Einschätzung nach könnte nunmehr eine Fusion mit der Kieler Christian-Albrechts-Universität und ein mittelfristiger Abbau der Kapazitäten in Flensburg unmittelbar bevor stehen."

Klaus Markmann, stv. Hauptgeschäftsführer der IHK Flensburg, fasste die Besorgnis der regionalen Wirtschaft zusammen: "Einig sind wir uns alle darin, dass die Universität am Standort Flensburg unverzichtbar ist. Die geplatzte Wahl eines Präsidenten durch den Senat der Universität Flensburg legt eine grundlegende Neuorientierung mit strukturellen und personellen Veränderungen nahe, denn das ausgebliebene Ergebnis bei der Nominierung eines Präsidenten ist vor allem für diejenigen Hochschulangehörigen ein Schlag ins Gesicht, die sich in der Vergangenheit immer wieder für die Weiterentwicklung des Hochschulstandortes eingesetzt haben."

In dem Gespräch wurden seitens der Unternehmen viele Fragen aufgeworfen. So scheinen die finanziellen Mittel für eine intensivere Kooperation mit der Syddansk Universität bereits ausgeschöpft zu sein, obwohl gerade hier die größten Entwicklungspotenziale gesehen werden. Auch sollte man durchaus in der Krise ein Zeichen setzen und ein Ziel formulieren. "In Frankfurt an der Oder hat man eine Europäische Universität, die Europa Universität Viadrina, ins Leben gerufen. Warum können wir hier nicht gemeinsam mit der Syddansk Universität eine gemeinsame Europa Universität bilden?", so die Unternehmensvertreter. Genau dieser Vorschlag wurde jüngst in einem Gutachten des renommierten Instituts für Weltwirtschaft über die wirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten Schleswig-Holsteins gemacht und nun von den Unternehmensrepräsentanten wieder aufgenommen.

"Die Zeit für die Entwicklung eines soliden Entwicklungsplans für eine weiterhin eigenständige Universität Flensburg drängt. Die Wirtschaft würde diesen Prozess gern unterstützen", sagte Klaus Markmann weiter.
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