Im Sommer wird vom Steg ins Wasser gesprungen, gerudert und bis abends auf der Terrasse gesessen. Einige Wochen später sieht derselbe Ort völlig anders aus. Die Lärchen rund um den Wolfsgrubener See färben sich goldgelb und spiegeln sich im Wasser. Morgens ziehen Nebelschwaden über den See, die Luft wird klarer und auf den Wegen rund um das Rittner Hochplateau sind deutlich weniger Menschen unterwegs.
Für Klaus Pichler vom Weihrerhof ist das kein Ausklang der Saison.
„Der Herbst ist für mich eine der schönsten Zeiten bei uns am See. Die Farben, das Licht und diese klaren Tage verändern den ganzen Ort. Man nimmt vieles wieder bewusster wahr.“
Herbsturlaub in Südtirol – auch nach dem goldenen Oktober
Südtirol wird häufig mit Sommerwandern und Winterurlaub verbunden. Dazwischen liegt eine Reisezeit, die am Ritten oberhalb von Bozen bis weit in den November hinein ihren eigenen Charakter entwickelt.
Der Weihrerhof liegt auf rund 1.200 Metern direkt am Wolfsgrubener See. Das familiengeführte 4-Sterne-Hotel hat 23 Zimmer und ist von rund 100.000 Quadratmetern Natur umgeben.
Von hier führen Spaziergänge und Wanderungen durch Wälder und über das Rittner Hochplateau. Immer wieder öffnet sich der Blick auf Schlern und Dolomiten. Wer zwischendurch Lust auf Stadt hat, erreicht Bozen mit Rittner Bahn und Seilbahn, ohne dafür das Auto zu benötigen.
So können an einem Herbsttag Wanderung, Stadt und Wellness zusammenkommen. Oder auch nur eine Runde um den See und ein langer Nachmittag mit einem Buch.
Wenn auf der Terrasse die Kastanien knistern
Zum Südtiroler Herbst gehört das Törggelen. Ursprünglich traf man sich nach der Weinlese bei den Bauern, um den jungen Wein zu verkosten. Heute gehören regionale Herbstgerichte, Kastanien und das gemeinsame Zusammensitzen untrennbar dazu.
Auch im Weihrerhof gibt es im Herbst ein kleines wöchentliches Ritual: Auf der Terrasse werden gemeinsam mit den Gästen Kastanien gebraten.
Kein großes Event und kein durchorganisierter Programmpunkt. Die Kastanien kommen auf den Feuerkorb, man trifft sich draußen, kommt ins Gespräch und schaut dabei auf den See.
„Uns gefällt gerade das Unkomplizierte daran“, sagt Pichler. „Manchmal bleibt man nur auf ein paar Kastanien, manchmal sitzt man viel länger zusammen. Das ergibt sich einfach.“
Auch in der Küche zeigt sich die Jahreszeit. Gekocht wird regional und saisonal, mit dem, was Südtirol und die Umgebung gerade hergeben. Im Herbst dürfen die Aromen entsprechend kräftiger werden.
Wanderschuhe an, Auto stehen lassen
Der Ritten bietet eine Alternative für alle, die Südtirol erleben möchten, ohne täglich zu den bekannten Dolomiten-Hotspots fahren zu müssen.
Direkt vom See geht es zu Fuß los. Mit der RittenCard, die Gäste des Weihrerhofs erhalten, können öffentliche Verkehrsmittel in Südtirol sowie Rittner Bahn und Seilbahn genutzt werden. Auch das Rittner Horn lässt sich so in den Urlaub integrieren.
Es geht dabei weniger darum, möglichst viele Gipfel abzuhaken. Ein Herbsttag kann genauso gut aus einer Wanderung am Vormittag, einem Abstecher nach Bozen am Nachmittag und der Rückkehr an den See bestehen.
Draußen Herbst, drinnen 30 Grad
Mit sinkenden Temperaturen verändert sich auch der See. Aus dem sommerlichen Badeplatz wird die Kulisse für den SeaSpa des Weihrerhofs.
Der Indoorpool ist rund 29 bis 30 Grad warm. Dazu kommen Saunen und Ruheräume mit Blick aufs Wasser. Besonders nah ist der See in der Bootshaussauna direkt am Ufer: draußen Herbstluft und kaltes Wasser, drinnen Wärme und durch das Fenster derselbe See, an dem die Wanderung begonnen hat.
Wellness muss dabei nicht zum nächsten Programmpunkt werden. Schwimmen, saunieren, lesen oder einfach länger liegen bleiben reichen manchmal völlig aus.
Und dann kommt der November
Im November verändert sich die Stimmung noch einmal. Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken und viele klassische Ferienbetriebe beenden ihre Saison.
Der Weihrerhof bleibt geöffnet.
Damit wird eine Seite Südtirols erlebbar, die viele Urlauber kaum kennen: morgens eine Runde um den Wolfsgrubener See, später in die Sauna, mit der Bahn nach Oberbozen oder hinunter nach Bozen und am nächsten Tag vielleicht gar nichts davon.
„Wir versuchen nicht, jeden Urlaubstag mit Programm zu füllen“, sagt Klaus Pichler. „Gerade im Herbst braucht es das hier am See eigentlich nicht.“
Seit 1967 am Wolfsgrubener See
Der Weihrerhof wird von der Familie Pichler geführt und ist seit 1967 eng mit dem Wolfsgrubener See verbunden. 2027 feiert das Haus damit 60 Jahre Weihrerhof am See.
Heute verfügt das 4-Sterne-Natur- und Wellnesshotel über 23 Zimmer, einen privaten Seezugang mit Steg und Liegewiese sowie den SeaSpa mit Indoorpool, Saunen, Ruheräumen und Bootshaussauna.
Bewusst klein zu bleiben gehört ebenso zur Haltung des Hauses wie der verantwortungsvolle Umgang mit dem Ort. Der Weihrerhof ist nach GSTC-Kriterien zertifiziert und trägt das Nachhaltigkeitslabel Südtirol Level 3.
Und vielleicht passt gerade deshalb der Herbst so gut hierher: Der See bleibt derselbe. Nur das Erlebnis verändert sich.
Herbst am Weihrerhof
Der Weihrerhof am Wolfsgrubener See ist 2026 bis 13. Dezember geöffnet. Für den Spätherbst bietet das Haus unter anderem „Seezeit im Spätherbst 4=3“: vier Übernachtungen zum Preis von drei inklusive Halbpension und Nachmittagssnack, RittenCard und Nutzung des SeaSpa.
Alle Angebote: www.weihrerhof.com/de/126-urlaubsangebote