Der überwiegende Teil der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland wird nicht in Pflegeheimen, sondern zu Hause versorgt – und dort tragen in aller Regel Angehörige die Hauptlast, häufig Ehepartnerinnen und -partner, erwachsene Kinder oder andere Familienmitglieder. Das geht regelmäßig aus der Pflegestatistik des Statistischen Bundesamtes hervor. Begleitende Untersuchungen, etwa des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP), zeichnen seit Jahren ein ähnliches Bild: Ein erheblicher Teil der pflegenden Angehörigen berichtet von körperlicher Erschöpfung, Schlafmangel und psychischer Belastung. Viele reduzieren ihre Erwerbstätigkeit, geben Hobbys und soziale Kontakte auf oder geraten selbst gesundheitlich an ihre Grenzen.
Besonders tückisch ist dabei: Viele Angehörige nehmen sich selbst lange nicht als „pflegende Angehörige“ wahr, sondern verstehen ihre Fürsorge als Selbstverständlichkeit. Entlastungsangebote werden deshalb häufig erst sehr spät oder gar nicht in Anspruch genommen – mit der Folge, dass sich Überforderung schleichend aufbaut, bis es zu gesundheitlichen Krisen kommt. Fachleute sprechen inzwischen offen von einer gesellschaftlichen Herausforderung, die angesichts des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels in der professionellen Pflege weiter an Bedeutung gewinnen dürfte.
Genau an diesem Punkt setzt die Alltagshelfer Rendsburg-Eckernförde GmbH an. Das Unternehmen unterstützt Familien im Kreis Rendsburg-Eckernförde und in Kiel mit flexiblen, individuell zugeschnittenen Betreuungs- und Entlastungsangeboten im Alltag – von stundenweiser Unterstützung im Haushalt über Begleitung zu Arzt- und Behördenterminen bis hin zur stundenweisen Betreuung, damit pflegende Angehörige Luft zum Durchatmen bekommen. Qualifizierte Alltagshelferinnen und Alltagshelfer werden passgenau vermittelt und helfen Familien dabei, sich frühzeitig verlässliche Unterstützung in den Alltag zu holen – statt erst dann, wenn die eigenen Kräfte bereits aufgebraucht sind.
„Viele Angehörige melden sich erst bei uns, wenn sie eigentlich schon lange am Limit sind“, sagt Nils Laß von HOMECARE – die Alltagshelfer. „Dabei reicht oft schon eine regelmäßige, verlässliche Entlastung von wenigen Stunden pro Woche, damit Familien wieder durchatmen können und die Pflege zu Hause auf Dauer tragbar bleibt. Wer sich frühzeitig Unterstützung holt, schützt nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch die der oder des Gepflegten.“
Die Alltagshelfer Rendsburg-Eckernförde GmbH versteht sich als langfristiger Partner für Familien in dieser Situation. Interessierte können sich für ein kostenloses und unverbindliches Erstgespräch melden, um gemeinsam individuelle Entlastungsmöglichkeiten für ihren Alltag zu besprechen.