Dienstag, 12. Dezember 2017


"Wir gewöhnen uns schon mal an die deutsche Pünktlichkeit"

104 junge Menschen aus 30 Nationen nehmen am 25. Internationalen Sommersprachkurs der Hochschule Osnabrück teil

Osnabrück, (lifePR) - Deutsche Sprache, schwere Sprache – dieses Sprichwort kennen auch die 104 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Internationalen Sommersprachkurses an der Hochschule Osnabrück. Aus 30 verschiedenen Ländern sind sie gekommen, um sich der Herausforderung „Deutsch lernen“ zu stellen. Dafür stehen in den vier Wochen des Sommersprachkurses pro Woche 25 Stunden Deutschunterricht auf dem Plan. „Natürlich steht der Unterricht im Vordergrund des Sommersprachkurses, aber auch der interkulturelle Austausch spielt eine große Rolle“, betont Nina Chapman, Koordinatorin des Sprachkurses.

Das weiß auch Andrés Angulo aus Kolumbien zu schätzen: „Es ist beeindruckend, so viele verschiedene Leute mit so unterschiedlichen Hintergründen und Geschichten kennenzulernen. Wir lernen viel Neues und erleben so viel, da hat man kaum noch Zeit seine Familie und Freunde von zu Hause zu vermissen – aber das kolumbianische Essen fehlt mir schon.“ Er nutzt den Sommersprachkurs zudem als Vorbereitung für das kommende Wintersemester. Ab Ende September studiert der Kolumbianer ein Semester lang „International Management“ an der Hochschule Osnabrück.

Er ist nicht der einzige, der nach dem Sommersprachkurs in Deutschland bleibt. Unter den 104 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sind 56 Gaststudierende von Partnerhochschulen, die im Wintersemester 2017/18 an der Hochschule Osnabrück studieren. Außerdem sind 19 Stipendiatinnen und Stipendiaten der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, drei gefördert durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) sowie vier aus Osnabrücks Partnerstädten dabei, um in internationaler Atmosphäre Deutsch zu lernen.

Zu den Gaststudierenden gehören auch Wendy de la Hoz aus Kolumbien und Mariana Fontenele aus Brasilien. Die zwei studieren im Anschluss an den Sommersprachkurs ein Semester „Internationale Betriebswirtschaft und Management“ an der Hochschule Osnabrück.  „Der Sprachkurs ist eine gute Vorbereitung auf das Leben in Deutschland und in Osnabrück“, sagt de la Hoz, „wir können uns schon mal den Campus und die Stadt angucken und uns ein wenig einleben.“ „Außerdem können wir uns so schon mal an die deutsche Pünktlichkeit gewöhnen“, ergänzt Fontenele. Nicht nur von Osnabrück sind die beiden begeistert, sondern auch vom Freizeitprogramm des Sommersprachkurses.

Neben dem Sprachunterricht stehen Betriebsbesichtigungen bei der Neuen Osnabrücker Zeitung, Volkswagen Osnabrück, AWIGO, dem Flughafen Münster/Osnabrück und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt auf dem Programm. Hinzu kommen verschiedene Freizeitaktivitäten wie gemeinsames Kochen, Workshops, Sport, Städtetrips und natürlich eine Führung durch Osnabrücks Altstadt. Ein viertägiger Ausflug nach Berlin ist das Abschlusshighlight des 25. Internationalen Sommersprachkurses der Hochschule Osnabrück.
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