Werkstoffe im Blickpunkt: Materials Day an der Hochschule Osnabrück

Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten den "Materials Day" der Hochschule Osnabrück. Studierende, Forscher und Praktiker aus der Industrie tauschten sich über aktuelle Entwicklungen im Leichtbau und in der Kautschuk-Technologie aus
(lifePR) ( Osnabrück, )
Auf dem traditionellen "Materials Day" der Hochschule Osnabrück standen Ende November zwei Themen im Mittelpunkt: Leichtbau und Kautschuktechnologie. Kurz vor dem ersten Advent stimmte ein besonderes Exponat die Besucher auf die Vorweihnachtszeit ein: Ein rund einen Meter hoher und 50 kg schwerer Tannenbaum aus Stahl, den die Studierenden ein paar Wochen zuvor geschweißt haben.

Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben Ende November am 13. "Materials Day" der Hochschule Osnabrück teilgenommen. Diese Veranstaltungsreihe der VDI-Arbeitskreise "Werkstofftechnik" und "Kunststofftechnik" ist mittlerweile ein fester Treffpunkt für Materialwissenschaftler, Praktiker und Studierende geworden.

Diesmal ging es um den Leichtbau und die Kautschuk-Technologie: Beides sind wichtige Forschungsthemen an der Hochschule Osnabrück. "Gemeinsam mit Industrieunternehmen entwickeln und integrieren wir neue Werkstoffkonzepte und geeignete Fügetechnologien in Leichtbaukonstruktionen", sagt der Organisator der Veranstaltung, Prof. Dr. Ulrich Krupp. In Forschungs- und Entwicklungsprojekten arbeiten die Bereiche "Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit", "Kunststofftechnik" und "Fahrzeugtechnik" Hand in Hand, um in möglichst großer Breite die Wertschöpfungskette mit perfekt aufeinander abgestimmten Komponenten im Leichtbau abbilden zu können.

Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Industrieunternehmen, Forschungsinstituten und anderen Hochschulen ist am Materials Day anhand von Vorträgen zu Faserverbundwerkstoffen, automobilem Leichtbau, thermomechanischen Wärmebehandlungsprozessen und Kunststoffspritzgießen deutlich geworden.

Dass die Vernetzung der Hochschule Osnabrück auch im internationalen Umfeld gelingt, bewies die Studentin Lea Kaethler in ihrem Bericht über einen Studienaufenthalt in Thailand. Dort arbeitet die HS Osnabrück seit vielen Jahren eng mit der Prince of Songhkla University auf dem Gebiet der Kautschuktechnologie zusammen. "Unser Materials Day bot wieder einmal ein gutes Forum zur Diskussion und zum fachlichen Austausch über die verschiedenen Werkstoffgruppen hinweg", so das Fazit des Vorsitzenden der VDI-Arbeitsgruppe "Kunststofftechnik", Prof. Dr.

Norbert Vennemann, der zugleich Kontaktprofessor für die thailändische Universität ist und bereits zahlreiche Studierende und Doktorandinnen aus Thailand betreut hat.

Mit den Bachelor-Studiengängen "Kunststofftechnik" und "Werkstofftechnik" sowie dem Master-Studiengang "Angewandte Werkstoffwissenschaften" stellt sich die Hochschule Osnabrück der Herausforderung, eine zukunftsweisende Ausbildung mit praxisnaher Forschung in den Bereichen der metallischen Konstruktionswerkstoffe und der Kunststofftechnik zu verbinden. Besonderer Wert liegt dabei auf einem partnerschaftlichen Verhältnis zwischen Studierenden und Lehrenden, aber auch auf einer engen Zusammenarbeit der Hochschule mit Industrieunternehmen. Dieser frühe Austausch der Ingenieurinnen und Ingenieure in der beruflichen Praxis mit Studierenden einerseits und mit technikinteressierten Schülerinnen und Schülern andererseits liegt dem VDI besonders am Herzen. Der "Materials Day" richtet sich so besonders an die ehemaligen, aktuellen und zukünftigen Studierenden sowie an die Kooperationspartner der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik der Hochschule Osnabrück.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.