Umweltbaubegleitung als neue Herausforderung

Auf dem Campus Haste der Hochschule Osnabrück erhielten die Landschaftsarchitektinnen und -architekten des inzwischen vierten Weiterbildungsjahrgangs ihre Zertifikate. Den Tagungsablauf vor Ort organisierte die Professional School (lifePR) ( Osnabrück, )
35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten ihre Zertifikate nach bestandener Prüfung. Berufsbegleitendes Angebot von Hochschule Osnabrück und dem Bund Deutscher LandschaftsArchitekten stößt auf große Resonanz.

In zunehmendem Maß findet sich in Genehmigungen von Bauvorhaben die Auflage, eine Umweltbaubegleitung (UBB) einzusetzen. Entsprechend groß ist die Nachfrage nach der berufsbegleitenden Zusatzqualifikation „Besondere Fachkunde Umweltbaubegleitung“. Sie wird vom Fachgebiet Landschaftsplanung der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der Hochschule Osnabrück in Kooperation mit dem Bund Deutscher LandschaftsArchitekten (bdla) angeboten. Jetzt erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des inzwischen vierten Weiterbildungsjahrgangs ihre Hochschulzertifikate.

Die Umweltbaubegleitung hat das Ziel, alle Maßnahmen, die dem Natur- und Umweltschutz dienen, auch tatsächlich auf einer Baustelle umzusetzen. Neben der Vermittlung von ökologischen, verfahrensrechtlichen und bautechnischen Kenntnissen sowie umweltrechtlichen und kommunikativen Fähigkeiten standen vielfältige Beispiele auf dem Programm. Dazu zählten die Feste Fehmarnbeltquerung, Infrastrukturprojekte bei der Deutschen Bahn und der Bundesfernstraßenbau.

„Die große Resonanz berufserfahrener Landschaftsarchitektinnen und -architekten aus dem ganzen Bundesgebiet auf das Angebot dieser Zusatzqualifikation zeigt, dass Lebenslanges Lernen ein grundlegender Bestandteil des Berufsalltags ist“, erklärte Kursleiter Prof. Hubertus von Dressler. Die Bereitschaft, sich neuen Themen- und Aufgabenfeldern wie der Umweltbaubegleitung zu widmen, sei groß. „Die lange Warteliste für den Folgekurs belegt das ungebrochene Interesse und den Bedarf an gut ausgebildeten Fachleuten“, ergänzte Landschaftsarchitektin Claudia Schliemer.
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