Montag, 11. Dezember 2017


Mit Bravour über die Ziellinie

Das Ignition Racing Team der Fachhochschule punktet als drittbester Newcomer mit seinem Rennwagen „Red Diamond“ beim Formula Student Konstruktionswettbewerb auf dem Hockenheimring

Osnabrück, (lifePR) - Am Mittwoch Morgen war es noch eine Fahrt ins Ungewisse, als der IR07 Red Diamond nach einem Jahr harter Arbeit seine Reise auf dem voll beladenen Sattelschlepper in Richtung Hockenheimring antrat. Für die 32 Teammitglieder des Ignition Racing Teams der FH Osnabrück war es ihre erste Teilnahme am international ausgeschrieben Konstruktionswettbewerb Formula Student, der für viele Unternehmen in Deutschland bereits als Nachwuchskaderschmiede für junge Ingenieure gehandelt wird.

„Er will fahren“ rief Teamleiter Casper Lovell selbstbewusst beim „Roll-Out“ in Osnabrück, und der Motor des Red Diamond hatte wie zur Zustimmung laut aufgeheult. Ein wenig müsste sich der Red Diamond und sein Team dennoch gedulden, denn zunächst galt es, unmittelbar nach Ankunft am Hockenheimring, die technische Abnahme zu meistern. Bestanden hieß es erst am darauffolgenden Tag und eine Nachtschicht später. Die strengen Sicherheitsvorschriften und weiteren Kontrollen wie Dichtungs- und Bremstest bestand der schnittige rote aus Osnabrück unter großem Jubel des Teams auf anhieb. Eine Messung der Lautstärke des Rennwagens brachte es jedoch zu Tage, er ist zu laut.

Die Studierenden aus Osnabrück bewiesen starke Nerven - nach Änderungen an der Abgasanlage präsentierte sich der „Red Diamond“ bescheiden leise und beeindruckte damit die strenge Jury. Bei den statischen Disziplinen konnte das Ignition Racing Team ebenfalls kräftig Punkte sammeln und zeigte als bester Newcomer in der Wettkampfsdisziplin Kostenrechung, dass mit ihm „zu rechnen“ sei.

Am Samstag war es dann endlich soweit: Der IR07 Red Diamond stürzte sich zum ersten Mal ins Renngeschehen und fuhr in den Disziplinen Beschleunigung und „Autocross“ in die Punkte. Erst am Sonntag stand mit dem Ausdauerrennen die Königsdisziplin der Renntage an. Hierbei galt es 22 Kilometer inklusive Fahrerwechsel zu überstehen, eine Zerreißprobe für viele der Rennwagen: Nur 20 der 60 gestarteten Teams überführen die Ziellinie. Die meisten mussten aufgrund technischer Probleme oder leerer Tanks die Segel streichen. Entsprechend hohe Erwartungen lasteten auf den beiden Fahrern des Ignition Racing Teams Casper Lovell und Mathias Schrötke. Der auf Ausdauer getrimmte Red Diamond hielt jedoch den starken Anforderungen mit Bravour stand und passierte unter lautem Beifall der Teammitglieder die Zielflagge und katapultierte das Ignition Racing Team in der Gesamtwertung auf den 31 Rang. Die Studierenden der FH Osnabrück erhielt damit die drittbeste Platzierung als Newcomer.

„Der Ehrgeiz ist geweckt“, so das Team. “Im nächsten Jahr wollen wir ganz vorne mitfahren.“ Hierfür muss laut Reglement ein komplett neuer Wagen entwickelt werden. „Die ersten Ideen für den Entwurf des neuen Renners sind bereits während des Events entstanden.“
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