Montag, 11. Dezember 2017


Lebenslanges Lernen bei Nestlé

Absolventin des Studiengangs "Betriebswirtschaft und Management" berichtet über ihren Berufseinstieg

Osnabrück, (lifePR) - Von der Hochschule Osnabrück zum größten Lebensmittelkonzern der Welt - das hat Olga Penner, Absolventin des Studiengangs "Betriebswirtschaft und Management" geschafft. Warum Nestlé die 23-Jährige direkt nach dem Studium eingestellt hat und was sie dort macht, das hat die junge Personalerin in der vergangenen Woche in der Veranstaltung "Personalmarketing und -entwicklung" erzählt.

"Das Sprungbrett zu Nestlé war meine Bachelorarbeit", so die 23-Jährige. Die damalige Betriebswirtschafts- und Management-Studentin hat unter der Betreuung von Prof. Dr. Heike Schinnenburg ein Konzept für den Lebensmittelkonzern zum Thema "Lebenslanges Lernen" entwickelt. "Das Spannende bei Nestlé ist, dass das Unternehmen nicht nur hochqualifizierte Mitarbeiter fördert, sondern alle Mitarbeiter gezielt weiterentwickeln und qualifizieren will", berichtet Penner.

Laut Nestlé erfordern die heutigen Produktionsverfahren auch von den Mitarbeitern an den Maschinen ein eigenständiges Mitdenken und lebenslanges Lernen. Wie man die lebenslange Wissensvermittlung zielgruppengerecht umsetzen kann, war die zentrale Frage in Penners Bachelorarbeit. "Für die Mitarbeiter ist ein Thema häufig besser verständlich, wenn ein Kollege aus der Produktion etwas erklärt als eine Person, die von außerhalb in die Abteilung kommt. Daher bilden wir nun Lern-Coaches aus, die unterstützend tätig werden. Sie übersetzen zum Beispiel etwas in die Heimatsprache der Mitarbeiter", erläutert Penner.

Das Konzept der Abschlussarbeit gefiel dem Nahrungsmittelunternehmen so gut, dass sie die damalige Bachelor-Studentin nicht mehr gehen lassen wollten. Seit ihrem Abschluss im Sommer 2011 an der Hochschule Osnabrück ist sie deshalb als "Projektmanagerin Aus- und Weiterbildung" bei Nestlé in Hamburg tätig und darf die Umsetzung ihres Konzeptes vor Ort begleiten. Bei ihrer täglichen Arbeit geht es nicht nur darum, Lerninhalte so zu gestalten, dass sie für jeden verständlich sind. Die größte Herausforderung für Penner ist es, gerade die Menschen zu motivieren, die bislang wenig Erfahrung mit dem Lernen gemacht haben.
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