Samstag, 18. November 2017


Hochschule Osnabrück und Hogeschool Inholland Delft organisieren deutsch-niederländische Exkursionswoche

Riesige Tomatenstauden, Weinexperimente und Honigkresse

Osnabrück, (lifePR) - "Das Tomatengewächshaus, das wir uns in Holland angeschaut haben, war unglaublich groß. Der Besuch dort war sehr beeindruckend. Auch die Besichtigung eines niederländischen Kresseherstellers war spannend. Dort durften wir zum Beispiel süße 'Honey Cress' sowie die äußerst salzige 'Salicornia Cress' probieren", berichtet Karen Krügel. Die 19-Jährige studiert im 2. Semester "Wirtschaftsingenieurwesen Lebensmittelproduktion (BLP)" an der Hochschule Osnabrück. Zusammen mit zehn weiteren BLP-Studierenden sowie vier Studierenden des Studiengangs "Wirtschaftsingenieurwesen im Agribusiness und Hortibusiness (BAH)" hat sie im Mai an der Exkursionswoche "Osnabrück/Delft" teilgenommen.

Jessica Wiertz und Melanie Himler von der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der Hochschule Osnabrück haben die länderübergreifende Exkursionswoche betreut. Unterstützung aus Holland gab es von Dr. Retta van Groeningen und Prof. Ton von Lossonczy vom Studiengang "Food Commerce & Technology" der Hogeschool Inholland Delft. Die ersten beiden Tage hat die Gruppe gemeinsam in Osnabrück verbracht. Dann sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam nach Delft gefahren. "Unsere Studierenden werden später in internationalen Firmen arbeiten. Deutschland ist ein wichtiger Handels-partner für niederländische Obst- und Gemüsefirmen. Deshalb ist es sinnvoll, sich frühzeitig auszutauschen, sich zu vernetzen und zu wissen, wie es im Nachbarland aussieht", erläutert Organisatorin Wiertz.

So sahen die deutschen und niederländischen Studierenden am Anfang der Austauschwoche, wie Erdbeeren und Spargel im Münsterland angebaut werden. Auch ein Besuch bei der Fleischwarenfabrik Dieter Hein GmbH & Co. KG in Hasbergen stand auf dem Programm. In der zweiten Wochenhälfte fuhren die Studierenden gemeinsam in die Niederlande. In gemischten Teams aus deutschen und niederländischen Studierenden nahmen sie im Labor der Hogeschool Inholland Delft Weinproben unter die Lupe.

"Die niederländischen Studenten waren sehr aufgeschlossen, sodass die Gruppenarbeit super geklappt hat. Am Anfang haben wir vor allem Englisch gesprochen, aber dann hat sich herausgestellt, dass viele der Holländer auch sehr gut Deutsch sprechen konnten", so Teilnehmerin Krügel.

Was der Studentin sonst im Gedächtnis geblieben ist? "Dass doch vieles anders ist. Zum Beispiel scheinen die niederländischen Unternehmen im Hinblick auf neue Technologien viel experimentierfreudiger zu sein.

Durch die Exkursion bin ich neugierig auf Holland geworden und glaube, dass es dort gerade in Bezug auf die Lebensmittelproduktion noch viele spannende Sachen zu entdecken gibt. Ich kann mir gut vorstellen, ein Praktikum im Nachbarland zu machen oder ein Semester in Delft zu verbringen."

In Zukunft wollen die Hochschule Osnabrück und die Hogeschool Inholland Delft die gemeinsame Exkursionswoche jährlich anbieten und den Austausch von Studierenden in beide Richtungen intensiv fördern. Auch eine Zusammenarbeit des Osnabrücker Studiengangs "Wirtschaftsingenieurwesen im Agribusiness und Hortibusiness (BAH)" mit dem Studiengang "Greenpoort Business and Retail" in Delft ist in Planung. Außerdem sollen gemeinsam Fachmessen besucht werden.
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