lifePR
Pressemitteilung BoxID: 485716 (Hochschule Osnabrück / Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP))
  • Hochschule Osnabrück / Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP)
  • Albrechtstraße. 30
  • 49076 Osnabrück
  • https://www.dnqp.de/
  • Ansprechpartner
  • Holger Schleper
  • +49 (541) 969-2175

Gute Perspektiven für Absolventinnen und Absolventen im Agrarbereich

Die neunte Auflage der Agrar-Karrieremesse "Treffpunkt Zukunft!" an der Hochschule Osnabrück zeigt, wie intensiv Unternehmen um den beruflichen Nachwuchs werben

(lifePR) (Osnabrück, ) 33 Unternehmen aus der Agrarbranche warben jetzt während der 9. Agrar-Karrieremesse "Treffpunkt Zukunft!" an der Hochschule Osnabrück um beruflichen Nachwuchs. Für die Organisatoren der Veranstaltung ein voller Erfolg: "So viel Andrang war noch nie, sowohl von den Unternehmen her als auch vonseiten der Studierenden", freute sich Eva-Maria Lammers vom Career Center der Hochschule. Sie hatte in den vergangenen Monaten vier Studierenden der Landwirtschaft zur Seite gestanden, die die Veranstaltung auf dem Campus Haste der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur auf die Beine gestellt hatten. Denn die Karrieremesse - das ist eine Besonderheit - wird von Studierenden für Studierende organisiert: "Die Firmen sind auf guten Nachwuchs angewiesen", sagte Lara Stuhr zur Begrüßung im voll besetzten Hörsaal vor mehr als 200 Zuhörerinnen und Zuhörern. Stuhr ist Teil des studentischen Organisationsteams, dem auch ihre Mitstudierenden Kristina Jan-Krift, Bernd Heseker und André Hünker angehören. "Nutzt eure Chancen, und informiert euch heute über mögliche Berufswege, Praktika oder Trainee-Programme", animierte Stuhr die Studierenden.

Wie erfolgversprechend die Berufsaussichten für Hochschulabsolventinnen und -absolventen aus dem Agrarbereich derzeit sind, führte Prof. Dr. Heiner Westendarp in seiner Begrüßungsrede eindrucksvoll vor Augen:

"Gestern noch hatte ich ein Gespräch mit zwei Studierenden, die ein Problem hatten. Beide hatten Bewerbungen geschrieben. Der eine hatte nun vier Angebote von Unternehmen, der andere drei." Dr. Clemens Schwerdtfeger, Personalexperte von der Dr. Schwerdtfeger Agri HR Consult, pflichtete in seinem Impulsreferat bei: "Es sind goldene Zeiten für Absolventen im Agri-Business." Trotzdem betonten alle Referenten, dass der Studien-Abschluss kein Garantieschein für den beruflichen Erfolg ist. "Es ist wichtig, dass die jungen Menschen wesentliche Qualifikationen mitbringen", sagte Lammers. Dazu zählen Teamfähigkeit, Fremdsprachenkenntnisse, interkulturelle Kompetenzen oder die Bereitschaft zur Mobilität.

Auch Anne Kössendrup und Julia Dorau, Studentinnen der Landwirtschaft im zweiten Semester, machten auf dem Campus Haste die Erfahrung, dass sich die Unternehmen intensiv um den Nachwuchs bemühen: "Ich finde es interessant, dass die Firmen sich so für uns interessieren. Sie sind ja eigens für die Studierenden gekommen", sagte Kössendrup. Julia Dorau lernte neue berufliche Perspektiven kennen: "Ich setze mehr auf den Bereich Pflanze und war gerade bei einem Unternehmen, dass ein Trainee-Programm in diesem Bereich anbietet, von dem ich vorher noch nichts gehört hatte."

Schon zu Beginn der Agrar-Karrieremesse hatte Westendarp, der die Veranstaltung vonseiten der Lehrenden der Hochschule mitbegleitete, den Mehrwert für alle Beteiligten betont: "Wir Lehrenden können Kontakte knüpfen und sie auch nutzen, um die Lehre zu verbessern, etwa durch Exkursionen." Den Studierenden böten sich viele Perspektiven. "Und die Firmen können als potenzielle Arbeitgeber werben."

Ganz in diesem Sinne lobte Anke Evers von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen die Veranstaltung: "Die Organisation ist hervorragend, und die Resonanz ist wirklich groß. Es kommen viele junge Menschen zu uns die wissen wollen, wer genau wir sind und was wir machen. Und genau das finde ich gut." Konkret war Evers gemeinsam mit Vertretern der Arbeitsgemeinschaft der Beratungsringe Weser-Ems auf der Suche nach Verstärkung. "Wir erhoffen uns, junge Menschen kennenzulernen, die gern direkt mit Landwirten arbeiten und sie betriebswirtschaftlich und produktionstechnisch in der Fläche beraten möchten. Die Hochschule Osnabrück ist für uns hier ein idealer Anknüpfungspunkt."

Website Promotion