Gut verpackt ist frisch gegessen

FH-Workshop setzt sich mit Verpackungen der Zukunft auseinander

Mit den neuen Verpackungsmöglichkeiten bleibt das Gemüse frisch
und knackig. (lifePR) ( Osnabrück, )
Welche Möglichkeiten gibt es, Obst und Gemüse innovativ zu verpacken? Wie gelingt es, den Themen Frische, Haltbarkeit und Umweltschutz gerecht zu werden? Wie sehen Verpackungen in fünf Jahren aus und was können sie leisten? Diese und zahlreiche weitere Fragen wurden beim FET-Workshop Verpackungstechnik an der Fachhochschule Osnabrück beantwortet. Bereits zum zweiten Mal richtete der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Lebensmittelproduktion die Veranstaltung aus. Über 200 Studierende kamen nach Haste - nicht nur von der hiesigen FH. Auch von den Hochschulen OWL, Anhalt und Fulda reisten Studentinnen und Studenten an.

Jeder kennt die heute üblichen Verpackungen - beispielsweise für Obst und Gemüse. Welche Verfahren dabei angewendet werden, ist den meisten Konsumenten jedoch nicht bewusst. Frisch geschnittenes Obst beispielsweise wird unter Zugabe von so genanntem Schutzgas - einem Gemisch aus Stickstoff und Kohlendioxid - verpackt, so dass die Frische länger erhalten bleibt und das Obst nicht braun wird. Die Zukunft sieht allerdings anders aus: Statt luftdichter Verpackung kommen Folien mit Mikroperforation zum Einsatz, die die Lebensmittel atmungsaktiv halten. Je nach Größe der Löcher in der Folie ändert sich die Atmosphäre in der Verpackung. Verderbungsreaktionen können damit verlangsamt und die Inhaltsstoffe erhalten werden. "Der Trend geht ganz eindeutig in Richtung aktiver Verpackungen - also Verpackungen, die eine Funktion erfüllen. Sie können beispielsweise Sauerstoff absorbieren, Kälte produzieren oder antimikrobiell wirken", erläutert FH-Professor Ludger Figura, Organisator der Veranstaltung. Hinzu kämen so genannte intelligente Verpackungen, die dem Konsumenten die Frische des Inhalts anzeigen und Daten wie Temperatur oder Verpackungszeit verarbeiten können. Momentan noch Zukunftsmusik, in fünf Jahren aber vielleicht schon Usus, seien Verpackungen mit Funketiketten, die Daten wie den logistischen Übergabepunkt, die Verladung, den Transport und die Übernahme beim Kunden speichern und die Ware damit rückverfolgbar machen.

Die Veranstaltungsreihe zu den Food Engineering Topics - FET - findet jährlich an der FH statt. Neben Fachvorträgen und Diskussionsrunden präsentieren zahlreiche Firmen ihre Produkte und geben den Studierenden so die Möglichkeit zum Austausch mit der Praxis. Zudem bringen sich die Studentinnen und Studenten auch in die Veranstaltungsvorbereitungen ein: Die Studierenden des 4. Semesters haben beispielsweise ihre in Projekten entwickelten Produkte im Rahmen einer Ausstellung präsentiert. Auch Eiscreme und Kekse, die auf der Veranstaltung genossen werden konnten, wurden von den Studierenden selbst hergestellt. Thema des nächsten FET-Workshops im Frühjahr 2011 wird "Innovationen" sein.
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