Mittwoch, 13. Dezember 2017


Gärten für die Gesundheit

Beim Wettbewerb "FirmenGärten", zu dessen Trägern auch die Hochschule Osnabrück zählt, zeigen Krankenhäuser, Seniorenheime und therapeutische Einrichtungen ihre Gartenanlagen / Die besten Gärten wurden jetzt ausgezeichnet

Osnabrück, (lifePR) - Ansprechend gestaltete Gartenanlagen tragen zum Wohlbefinden bei und werden in vielen Therapie- und Pflegeeinrichtungen bewusst in den Genesungsprozess eingebunden. Unter dem Motto „Gesundheit – Pflege – Therapie“ haben in diesem Jahr Einrichtungen und Unternehmen aus der Gesundheitsbranche an dem bremisch-niedersächsischen „FirmenGärten“-Wettbewerb teilgenommen und dafür ihre Außenanlagen präsentiert. Die Jury hat jetzt jene Gärten prämiert, die das Zusammenspiel von gestalterischen und therapeutischen Aspekten am besten umgesetzt haben.

Unter den 54 Wettbewerbsteilnehmern hat sich unter anderem das evangelische Krankenhaus Göttingen-Weende durchgesetzt. „Dieser Garten begeistert durch seine Vielfalt“, erklärt Laudator Michael Werbeck, Vorstandsmitglied des Bremer Rhododendron-Parks. „Denn er bietet sowohl therapeutische Übungsstationen wie etwa einen Barfußparcours mit verschiedenen Bodenbelägen, aber auch ruhige Sitzecken, Obstbäume und diverse Rundwege.“

Die weiteren Hauptpreise gehen an das Kinder- und Jugendhospiz Löwenherz in Syke, die KRH Psychiatrie Wunstorf sowie an das Gut Sannum in Großenkneten. Über einen Sonderpreis freuen sich die familientherapeutische Einrichtung flientje in Aurich, das Pflegeteam Ulrike Caselato aus Ostercappeln, das Margot-Engelke-Zentrum aus Hannover, die Psychiatrische Tagesklinik Uelzen und der Verein Grüne Stunde aus der Wedemark.

Für Prof. Dr. Elke Hotze, Professorin für Pflege- und Sozialwissenschaften an der Hochschule Osnabrück und Jurymitglied, ist die Interdisziplinarität des Wettbewerbs von großer Bedeutung. „Grünflächen bieten, wenn sie als bewusste Lebensräume geplant sind, enorme Chancen für die Patientinnen und Patienten, Klientinnen und Klienten und Bewohnerinnen und Bewohner einer Einrichtung“, so Hotze. „Sowohl zu therapeutischen Zwecken, aber auch als Erholungs- und Rückzugsorte.“ Aus diesem Grund war die Hochschule Osnabrück in der Jury mit einem interdisziplinären Team aus den Fachgebieten Landwirtschaftsarchitektur und Pflege- und Sozialwissenschaften vertreten.

Ausgerichtet wurde der Wettbewerb vom Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Niedersachsen und Bremen (VGL), dem Bund Deutscher Landesarchitekten Niedersachsen und Bremen (bdla), der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), dem Bremer Rhododendron-Park, dem Bündnis für eine lebenswerte Stadt – grünes Bremen, der AOK Niedersachsen und der Hochschule Osnabrück. Schirmherrinnen waren die niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt und die Bremer Gesundheitssenatorin Eva Quante-Brandt.
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