Samstag, 18. November 2017


"Ein Ort, der irgendwie anders ist"

Mit der Caprivi-Lounge auf dem Caprivi-Campus bietet die Hochschule Osnabrück Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden erstmals einen Treffpunkt jenseits von Lehre und Forschung

Osnabrück, (lifePR) - Stimmungsvolle Live-Musik, gedämpftes Licht, dazu bequeme Sessel und eine schicke Theke: Wer die Caprivi-Lounge (CaLo) auf dem Caprivi-Campus am Eröffnungstag betrat, wähnte sich nicht länger an einer Hochschule, war es aber doch. Mit den gemütlichen und atmosphärischen Räumen auf zwei Etagen, die zu Beginn des Wintersemesters eröffnet wurden, möchte die Hochschule Osnabrück neue Wege hin zu einer lebendigen Lehr- und Lernkultur beschreiten. "Unsere Idee war es, einen Ort zu schaffen, der irgendwie anders ist, als das, was wir sonst machen", beschrieb Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram, die Vision hinter der Lounge. "Wir möchten das Lernen verändern, dazu bedarf es auch eines Ortes jenseits von Lehre und Forschung, an dem sich alle ungezwungen begegnen, miteinander reden und feiern können, der aber auch Raum zum Ausruhen und Entspannen schafft", führte Bertram aus.

Student Sergej Friesen vom AStA ist begeistert vom neuen Angebot. "Es ist toll zu sehen, dass aus den Garagen der ehemaligen Kaserne so etwas wunderschönes Neues entstanden ist." Die Lounge, aus Studienbeiträgen der vergangenen Jahre finanziert, solle nun zu einem "Treffpunkt für alle" werden. Ideen dafür gebe es bereits. Kino-Abende, Sit-ins, Live-Musik und Theater, dafür sei die Lounge räumlich und technisch bestens ausgestattet.

"Wir möchten das Gemeinsame betonen", sagte auch Vizepräsidentin Prof. Dr. Marie-Luise Rehn, Leiterin der Lenkungsgruppe. Sie habe viel Zeit mit den für den Bau Verantwortlichen vor Ort verbracht und die Gestaltung der Räume bis in alle Details erörtert. Mit dem Ergebnis sei sie sehr glücklich. "Nun ist nicht nur baulich die letzte Lücke auf diesem Campus geschlossen", betonte Rehn, die sich für die Zukunft viele Ideen und viel Engagement für die CaLo wünscht.

In ein denkmalgeschütztes Gebäude die Vision eines Treffpunkts zu übertragen, sei eine vielschichtige Aufgabe gewesen, meinte Architekt Jürgen Hinse, vom Architekturbüro Ahrens und Pörtner. Vier Jahre sind von der ersten Idee bis zur Fertigstellung vergangen. Der Aufwand hat sich gelohnt, findet Steffan, Student des Bachelor Studiengangs Pflege dual aus dem 3. Semester, "dass man hier so etwas Tolles für uns gebaut hat, finde ich super. Etwas Vergleichbares gab es bislang nicht."

Im Erdgeschoss der CaLo empfängt die Besucher eine elegante Lounge mit Bühne, Theke und verschiedenen Sitzecken. Leuchtkästen mit stark vergrößerten Wandaufnahmen der ehemaligen Kasernengaragen strukturieren den Raum und erzeugen eine gemütliche Stimmung.
Ebenfalls im Erdgeschoss hat der AStA einen Campus-Shop für Studierende eingerichtet. Im Obergeschoss können Besucher im Lese- und Ruheraum verweilen. Ein frei zugängliches Bücherregal voller Unterhaltungsliteratur, Zeitungen sowie bequeme Sitzsäcke und Sofas sorgen für Entspannung.
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