Freitag, 27. April 2018


Den internationalen Austausch fördern

International Summer University an der Hochschule Osnabrück

Osnabrück, (lifePR) - Entspannt sitzt die Amerikanerin Juli Bolding-Bridges auf ihrer Yoga-Matte auf dem Boden des SL-Gebäudes der Hochschule Osnabrück und konzentriert sich auf ihre Atmung. Lehrbeauftragter Brandon Eggleston unterrichtet die Teilnehmerinnen und Teilnehmern der International Summer University (ISU) nicht nur theoretisch in der Spezialisierung „Global Healthcare Management“, sondern vermittelt ihnen auch praktisch, was Gesundheitsvorsorge bedeutet. Bolding-Bridges, die aus El Paso, Texas stammt und dort als „Environmental Science and Engineering Officer“ in der U.S. Army arbeitet, erklärt: „In meinem Job beschäftige ich mich viel mit der Präventivmedizin, daher möchte ich während der International Summer University präventive Maßnahmen anderer Gesundheitssysteme kennenlernen.“ Die europäischen Gesundheitssysteme unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht von dem Amerikanischen. Bolding-Bridges hofft, dass sie Teile der europäischen Systeme übertragen und Ideen für Verbesserungen des amerikanischen Gesundheitssystems mitnehmen kann. Auch das Lernen in internationalen Gruppen gefällt ihr sehr gut: „Ich mag die deutsche Kultur, das Zusammensein und den Austausch mit den anderen Teilnehmern.“

Bei der diesjährigen ISU verbringen 42 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den USA, Kanada und Deutschland drei Wochen zusammen an der Hochschule Osnabrück. „Die International Summer University fördert den internationalen Austausch, sodass die Teilnehmenden in vielen Themen voneinander profitieren können“, betont Tatiana Shakhtyr, Koordinatorin der International Summer University. „Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern soll während ihres Aufenthalts insbesondere die europäische Perspektive auf die Themen Marketing, Wirtschaft und Gesundheitsversorgung verdeutlicht werden.“ Auch Keegan Roembke aus Evansville, Indiana, ist nach Deutschland gekommen, weil ihn das Land und die Kultur interessieren. Der 20-Jährige studiert „Economics and International Studies“ und hat bei der ISU 2016 die Spezialisierung „Economics of Globalization“ gewählt. „Wir sprechen viel über aktuelle Themen, wie den Brexit oder die Flüchtlingspolitik in Europa.“ Keegan bezeichnet dies als Probleme, die die ganze Welt betreffen. „Amerikaner wissen manchmal nicht, was in Europa alles passiert und umso wichtiger ist es für mich zu lernen, was es noch außerhalb von Amerika gibt“, erklärt Keegan weiter.

Während des dreiwöchigen Aufenthalts in Deutschland haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein abwechslungsreiches Programm aus Lerneinheiten, Exkursionen, Freizeitaktivitäten und Städtetrips. „Die Freizeitgestaltung zielt bei der International Summer University ebenso auf den internationalen Austausch ab. Neben den Lerneinheiten unternehmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr viel gemeinsam“, freut sich Organisatorin Shakhtyr. So konnten diese zum Beispiel beim International Cooking und Baking Event ihre Koch- und Backkünste unter Beweis stellen oder Städtereisen nach Berlin und Paris unternehmen. „Das Leben hier in Deutschland ist so anders als in Amerika, aber cool“, freut sich Roembke.
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